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23.12.2008

Affenstation rettet bedrohte Primaten in Afrika


Affenstation rettet bedrohte Primaten in Afrika
Zahllose Affenbabys werden Opfer der Buschfleisch-Jagd in Afrika: Wilderer töten die gesamte Familie, nur die Jungtiere sind für den Fleischmarkt nicht interessant und werden am Leben gelassen. Die Wilderer überlassen die hilflosen Babys entweder einem ungewissen Schicksal oder verkaufen sie als "Spielzeug" oder "Haustier" auf den Märkten. Das Töten und Verkaufen von Schimpansen, Gorillas oder anderer bedrohter Arten ist zwar strengstens verboten, aber nur selten greifen die Ordnungshüter durch. 

PRO WILDLIFE rettet mit dem Affenwaisenhaus Schimpansen, Gorillas und andere bedrohte Affen in Kamerun und kämpft gegen die Wilderei - direkt im Zentrum des Buschfleischhandels. 

Happy-End für Affenkinder
Das Limbe Wildlife Zentrum in Kamerun (Zentralafrika) kümmert sich um Findlinge und beschlagnahmte Tiere. In der Station werden sie nicht nur medizinisch versorgt, sondern bekommen auch die Geborgenheit und Zuneigung, die ihnen ihre Familie nicht mehr geben kann. Viele der Neuankömmlinge sind nicht nur verletzt und extrem geschwächt, sondern leiden auch an seelischen Wunden: Sie waren Zeuge, wie ihre gesamte Familie abgeschlachtet wurde. Sie wurden misshandelt. Sie leiden an Einsamkeit und panischer Angst. Vor allem Gorilla- oder Schimpansen-Neuankömmlinge brauchen anfangs eine 24-Stunden Rundumbetreuung durch die Tierpfleger. Einige Affenbabys verweigern zunächst die Nahrungsaufnahme, sie schreien im Schlaf oder sie versuchen sich zu verstecken. Erst durch die liebevolle Zuwendung der Pfleger in den nächsten Wochen und Monaten fassen die kleinen Menschenaffen soviel Vertrauen, dass sie ihre Lebensfreude wieder finden und mit ihren Artgenossen unbeschwert herumtollen. 

Das Schicksal von Pitchou - stellvertretend für die Geschichte von über 100 Schützlingen, denen das Affenwaisenhaus bereits das Leben retten konnte: 



Das Gorilla-Mädchen Pitchou ist 1997 geboren. Ihre Mutter wurde getötet, ihr Fleisch auf einem Markt verkauft. Das Gorillababy sollte in einer Touristengegend als Haustier angeboten werden. Doch Pitchou wurde gerettet und in das Affenwaisenhaus gebracht. Bei ihrer Ankunft dort war sie völlig abgemagert, apathisch und krank. Durch die aufopferungsvolle Betreuung der Tierpfleger rund um die Uhr hat sie inzwischen sowohl an Gewicht als auch - mindestens so wichtig - an Vertrauen gewonnen. Inzwischen kümmert sich Pitchou rührend um Neuankömmlinge in der Gorillagruppe. 

Aufklärung als Waffe gegen Wilderei
Durch intensive Aufklärungsarbeit im ganzen Land helfen die Mitarbeiter des Zentrums die Nachfrage nach Fleisch bedrohter Wildtiere einzudämmen. Im "Nature Club" lernen Schulkinder, wie wichtig eine intakte Artenvielfalt auch für den Menschen ist und wie ähnlich Affen uns Menschen sind. Projektmitarbeiter besuchen Schulen im ganzen Land, veranstalten Seminare und Theateraufführungen und informieren ganze Dörfer über die Bedrohung der Affen. Die Sensibilisierung der Menschen in Zentralafrika ist der wichtigste Weg, um die Nachfrage nach Affenfleisch zu verringern und so die Wilderei zu bekämpfen. 


Unterstützen Sie das Affenschutzprojekt von PRO WILDLIFE und übernehmen Sie eine Patenschaft! Helfen Sie uns, weitere Affen zu retten und den Kampf gegen die Wilderei fortzuführen. Alleine die Versorgung eines Affenwaisen mit Futter und Medikamenten kostet 160 Euro pro Jahr. 

http://www.pro-wildlife.de


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