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24.12.2008

Auslaufmodell Imker?

Auch sie sind Haustiere und zwar besonders fleißige: die Bienen.
Allerdings hat die Zahl der Imker in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Umso wichtiger ist es, diejenigen zu ehren, die sich noch für die summenden Zeitgenossen einsetzen, sich um sie kümmern und sie züchten. Denn Bienen sind nicht nur ein Hobby, sondern sie sind lebenswichtig für uns alle. Das sieht auch Landwirtschaftsminister Josef Miller so, der vor kurzem bei einem Festakt in München sieben vorbildliche Projekte der Imker-Nachwuchsarbeit ausgezeichnet hat. 



Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten ersten Preise erhielt in der Sparte "Schulen" die Berufsschule Nürnberger Land in Lauf an der Pegnitz und in der Sparte "Vereine" der Imkerverein Holzheim (Lkr. Dillingen). Zweitplatziert bei den Schulen war das Robert-Schuman-Gymnasium aus Cham, auf den dritten Platz kam die Dr.-Gustav-Schickedanz-Hauptschule Fürth. Bei den Vereinen schaffte der Kreisverband Wasserburg a. Inn (Lkr. Rosenheim) den zweiten Preis, einen dritten Preis bekamen jeweils der Bienenzuchtverein Nußdorf-Traunwalchen (Lkr. Traunstein) und der Imkerverein Großaitingen (Lkr. Augsburg). Die beiden zweiten Preise waren mit jeweils 750 Euro dotiert, die Drittplatzierten erhielten je 500 Euro. "Ihre innovativen Ideen, Ihr vorbildliches Engagement und die Vielfältigkeit der Konzepte hat uns sehr beeindruckt", sagte der Minister in seiner Rede. So könne man auch die Jugend wieder für die Imkerei begeistern. Deren Leistungen seien für Artenvielfalt und Ertragssicherheit im Obst und Gartenbau unverzichtbar. 



In Bayern gibt es etwa 27.000 und geschätzte 300.000 Bienenvölker. Damit stellen sie etwa ein Drittel aller bundesdeutschen Bienenzüchter. Aber auch im Freistaat sind, wie bereits am Anfang erwähnt, die Zahlen rückläufig, das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren. Um die Jugend für die Imkerei zu interessieren, hatte Miller 2006 den Wettbewerb "Beispielhafte Imkernachwuchsarbeit" geschaffen, der aufgrund der guten Resonanz heuer wiederholt wurde. Insgesamt hatten sich diesmal acht schulische Einrichtungen und zwölf Vereine beteiligt. Bleibt nur zu hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Bienenbegeisterte und Nachwuchs-Imker gibt, die sich von den vorbildlichen Leistungen dieses Wettbewerbs ein Beispiel nehmen und den Bienen auch weiterhin eine Chance geben. Maja und Co. werdens euch danken... 




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