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24.12.2008

Auswilderung

Die BOS Foundation hat bereits über 500 Orang-Utans nach erfolgreicher Rehabilitation ausgewildert. Auswilderungsgebiete sind geschützte Regenwälder, deren Eignung zuvor genauestens geprüft wurde. Studien über das Nahrungsangebot und andere Tier- arten sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Auswilderung. 

Wilde Orang-Utan-Populationen und Menschen müssen sich in sicherer Entfernung befinden. So wer- den Kämpfe um Nahrung und mögliche Ansteckungen vermieden. 

Die Auswilderungen finden kurz nach der Regenzeit statt, wenn die meisten Bäume Früchte tragen. 



Die Auswilderung der rehabilitierten Orang-Utans ist eine logistische Herausforderung und mit hohen Kosten verbunden, denn die Gebiete liegen oft weit von den Rehabilitationsstationen entfernt und kön- nen teilweise nur mit dem Helikopter erreicht werden. 

Die Orang-Utans werden in kleinen Gruppen mit ma- ximal 10 Tieren ausgewildert, so dass sie sich zu An- fang gegenseitig unterstützen können. 

Die erste Nacht in Freiheit verbringen die Orang-Utans in einem hölzernen Feldkäfig, um sich von der anstrengenden Reise zu erholen und sich an die Geräusche des Waldes zu gewöhnen.Bis sich die Tiere selbständig auf Nahrungssuche begeben, werden sie noch täglich an der Freilassungsstelle gefüttert. 

In den Auswilderungsgebieten gibt es außerdem Forschungscamps, in denen wissenschaftliche Mitarbeiter die Orang-Utans täglich beobachten. Die Verhaltensdaten der Tiere werden ausgewertet und dienen als Basis für weitere Auswilderungen. 

Trotz der vielen ermutigenden Erfolge ist die Situation aufgrund der rasanten Zerstörung der Regenwälder problematisch.Die Aufnahmekapazitäten der Auswil- derungsgebiete Meratus und Sungai Wain in Ost-Kalimantan sind inzwischen erschöpft. 

Die Verhandlungen über neue Auswilderungsgebiete mit der Provinzregierung laufen zermürbend langsam. Die wissenschaftlichen Berater von BOS bemühen sich, möglichst schnell geeignete Regenwälder zur Auswilderung zu finden. 

Eine alternative Strategie ist der Kauf von Gebieten, in denen die Tiere übergangsweise artgerecht leben können.Auf sechs Flussinseln in der Nähe der Station Nyaru Menteng sind bereits 150 Orang-Utans in ge- schützten semiwilden Habitaten untergebracht. Der menschliche Einfluss wird dort soweit wie möglich re- duziert, eine Zufütterung der Tiere ist aber unerläss- lich. 

Auch das Aufforstungsgebiet Samboja Lestari bietet zahlreichen Orang-Utans bis zu ihrer Auswilde- rung einen natürlichen Lebensraum. 




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1 Kommentar:

  1. Ihr Tun ist zutiefst verachtenswert. Nahezu alle Inhalte sind von anderen Seiten geklaut, von www.abenteuer-regenwald.de, watt.ikzm-d.de und anderen Seiten. Und diesen Diebstahl begehen Sie anonym unter dem Schutz der kath. Kirche. Weiß man dort über Ihr Treiben? Ist der Flughafen Hannover oder das City Center Langenhagen tatsächlich Förderer Ihrer Raubzüge? Im CCL habe ich Montag Gelegenheit zur Nachfrage beim Center-Managment. Die Antwort dürfte aber aber klar sein.

    Und da wo Sie nicht geklaut haben, bricht sich Dilettantismus pur Bahnen. Allein der Text "Wenn Ihre Eltern ihnen eine falsche Wehrtevorstellung mit auf den Weg geben auf das sie nicht genau wissen was richtig oder falsch ist, dann tuht uns das sehr leid. Aus diesem Grunde hat sich in der Community von Tierfreunde Nord ein junger Koch hingesezt und ihnen 1.000 kostenlose, Vegetarische Kochrezepte hinterlegt. Hier werden Sie goholfen," enthält dermaßen viele Fehler, dass man wirklich an Ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln muss.

    Auf dass dieser Spuk bald ein Ende hat!

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