24.12.2008
Auswilderung
Auswilderung
Ausverkauf von Madagaskars Tierwelt
Ausverkauf von Madagaskars Tierwelt
Afrikanischer Inselstaat versinkt in politischer Krise - Naturschützer fordern von Bundesregierung sofortigen Handelsstopp
Artenschützer befürchten einen Ausverkauf von Madagaskars einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt. Nach Informationen von PRO WILDLIFE ist der Handel mit Wildtieren und -Pflanzen infolge der aktuellen politischen Unruhen und ungeklärten Machtverhältnisse völlig außer Kontrolle geraten. Die Münchner Artenschutzorganisation fordert deshalb die Bundesregierung auf, den Import aus Madagaskar umgehend auszusetzen und sich auch auf internationaler Ebene für entsprechende Konsequenzen einzusetzen: "Deutschland ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für Madagaskars Tierwelt und trägt hier eine zentrale Verantwortung", betont PRO WILDLIFE Expertin Daniela Freyer. In Madagaskar herrscht derzeit der Ausnahmezustand: Seit Dezember letzten Jahres ist im Zuge politischer Wirren der Handel mit endemischen, d.h. nur hier vorkommenden Arten eskaliert: Blanko-Exportgenehmigungen für bedrohte Arten sind im Umlauf, legaler und illegaler Handel sind eng verstrickt, und offizielle Ausfuhrquoten werden ignoriert. Experten aus Madagaskar haben nun Alarm geschlagen und fordern ein internationales Handelsmoratorium.
Die Bedenken von Artenschützern gegen den Handel mit Madagaskars Tier- und Pflanzenwelt sind nicht neu: Bereits in den vergangenen Jahren sorgten massiver illegaler Handel, Korruption sowie fehlende Bestandszahlen für die gehandelten Arten für internationale Kritik. Doch durch die politische Krise wird die Situation nun nochmals verschärft. "Für einige hochbedrohte Arten, z.B. seltene Schildkröten, die zu Tausenden exportiert wurden, wird die Zeit knapp. Wird der Handel mit ihnen nicht umgehend gestoppt, sind diese Tiere für immer verloren", befürchtet Biologin Freyer von PRO WILDLIFE.
Deutschland ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für Wildtiere aus Madagaskar: Allein zwischen 1990 und 2000 führte Deutschland mehr als 72.000 geschützte Geckos von der afrikanischen Insel ein. Seit 1997 der Import geschützter Chamäleons wieder möglich wurde, fanden fast 7.300 der bizarren Echsen ihren Weg aus Madagaskar in deutsche Haushalte. In nur vier Jahren wurden knapp 5.750 der begehrten Buntfrösche nach Deutschland importiert, die meisten von seltenen Arten mit sehr kleinem Verbreitungsgebiet. Hinzu kommen unzählige Tiere ungeschützter Arten.
Die Bundesregierung ist angesichts dieser besonderen Verantwortung aufgefordert, umgehend mit einem Importstopp aus Madagaskar zu reagieren und sich für weitere Konsequenzen auch auf internationaler Ebene einzusetzen", so die PRO WILDLIFE Sprecherin abschließend.
(Aus)Sterben für den Luxus?
Ob als exotisches Heimtier, Antifalten-Wundermittel oder exzentrisches Accessoire -zahlreiche Tierarten könnten im angehenden Jahrtausend für Luxusartikel aussterben. Dies befürchtet die Münchner Artenschutzorganisation PRO WILDLIFE. Nach der Lebensraumzerstörung ist der Handel stärkste Bedrohung für Wildtiere. "Jeder Einzelne kann durch kritisches Kaufverhalten dazu beitragen, Arten zu erhalten", so Biologin Daniela Freyer, zweite Vorsitzende von PRO WILDLIFE. Der enorme Verbrauch von Wildtieren als Luxusartikel wird im nächsten Jahrhundert das Überleben immer neuer Tierarten in Frage stellen:
- Exotenhandel: Millionen Zierfische sowie Hunderttausende Ziervögel, Reptilien und Amphibien enden alljährlich als exotische Dekoration in deutschen Wohnzimmern. Durch den Heimtierhandel sind z.B. der Korallenriff-bewohnende Kardinalbarsch, der als Ziervogel beliebte Smaragdlori, der neu beschriebene Quittenwaran sowie die Buntfrösche aus Madagaskar bedroht.
- Luxuswolle: Die Tibet-Antilope liefert die teuersten Tierhaare der Welt. Ein einziger "Shahtoosh"-Schal aus den Haaren der wilden Antilope kostet über 4.000 DM. Trotz strengem Schutz wird das seltene Tier weiterhin illegal bejagt. Auch das Vikunja, das Lama der mittelamerikanischen Anden, liefert eine besonders zarte und begehrte Wolle. Nur ein Teil der Wollproduktion stammt aus der Schur gefangener Tiere, immer noch werden zahllose wildlebende Artgenossen abgeschlachtet. Abnehmer ist vor allem die europäische Haute-Coture.
Auslaufmodell Imker?
Ausflugtipp: Hundewanderung zum Pfahl
Ausflug ins Grüne
Zu allererst ist natürlich darauf zu achten, dass der Käfig oder die Voliere ausbruchssicher ist. Jedes Türchen und jede Drahtaussparung zum Beispiel für Futternäpfe solltet ihr auf Fluchtmöglichkeit hin überprüfen. Will man auf Nummer sicher gehen, kann man die Türchen auch mit kleinen Schlössern, eventuell vom alten Tagebuch, zusätzlich sichern. So können auch schlaue Wildvögel den gefiederten Lieblingen nicht zum Ausbruch verhelfen.
Eine mögliche Ausbruchsquelle ist noch das angehängte Badehäuschen. Schnell ist es durch eine Windbö oder eine unbedachte Handhabung abgerissen und bietet dem Wellensittich eine gute Fluchtmöglichkeit.
Wie für jede Tier gibt es auch für den Vogel Fressfeinde, die ihn bedrohen. Bei einem Ausflug auf den Balkon oder die Terrasse sind das Katzen, Marder und Greifvögel. Die beste Abschreckungsmaßnahme gegen einen Angriff ist deine Anwesenheit. Die Hemmschwelle ist dann für viele Jäger größer, außerdem kannst du bei einem eventuellen Anfallen noch rechtzeitig eingreifen.
Auch wenn die Sonne noch so sehr vom Himmel lacht, solltest du deinen Vögeln einen Schattenplatz anbieten. In der prallen Sonne werden es schnell mal 40 Grad und das ist für den kleinen Organismus zu viel. Ein guter Platz für einen Ausflug ins Grüne ist zum Beispiel unter einem Sonnenschirm. Der schützt nicht nur vor der Hitze der Sonne, sondern auch vor Regen.
Nach dem gelungenem Ausflug ist es wichtig, den Käfig auf Blätter, Blüten und Tiere zu untersuchen. Giftige Blüten oder Blätter solltest du natürlich so schnell wie möglich entfernen.
Auch wenn ein Bad in der Natur noch so schön ist, wichtiger ist noch das deine Tiere Freiflug bekommen. Vor oder nach dem Erlebnis solltest du ihnen also wieder die Möglichkeit geben, sich frei für mehrere Stunden zu bewegen.
Auch wenn ein Bad in der Natur noch so schön ist, wichtiger ist noch das deine Tiere Freiflug bekommen. Vor oder nach dem Erlebnis solltest du ihnen also wieder die Möglichkeit geben, sich frei für mehrere Stunden zu bewegen.
Ausbrüche von Wildtieren & Unfälle mit Wildtieren
Ausbrüche von Wildtieren & Unfälle mit Wildtieren
aus der Dokumentation "Wildtiere im Zirkus"
Die Haltung von Wildtieren im Zirkus ist alles andere als ungefährlich. Regelmäßig kommt es zu Unfällen oder Ausbrüchen, mitunter mit tödlichem Ausgang. Nicht nur Großkatzen und Bären, von denen dies jeder erwartet, sondern auch Elefanten, die gemeinhin als sanfte Riesen gelten, töten immer wieder ihre Dompteure und auch Zuschauer.
Im Jahr 1987 trampelte ein Elefant des Zirkus Giovanni Althoff in Goslar eine Tierschau-Besucherin zu Tode. Bei einer Vorstellung im Jahre 1991 stößt eine Elefant des Zirkus Busch-Berolina einen anderen Elefanten aus der Pyramide, dieser stürzt in die vorderen Sitzreihen. Mehrere Zirkusbesucher werden verletzt. Im Jahr 1990 und im Jahre 1993 brach das Zwergflußpferd des Zirkus Fliegenpilz aus. Im Zirkus Arena wird um das Jahr 1992 ein Pfleger von einem Elefanten getötet.
Dies sind nur einige Beispiele für Unfälle in Zirkusbetrieben. Eine vollständige Dokumentation ist kaum möglich, da viele Unfälle nicht bekannt werden.
Ausbildung zu "Seehunden" wird gefördert

Haie bleiben vorerst ohne Schutz
23.12.2008
Aus für Kobra & Co
Auffangstation für Orang Utans

VIER PFOTEN unterstützt in Indonesien das Orang Utan Rehabilitations-Zentrum Wanariset, welches von der Borneo Orang Utan Survival Foundation (BOS) betrieben wird. 200 der unmittelbar vom Aussterben bedrohten Menschenaffen sind hier untergebracht.
Die BOS ist die weltweit grösste Organisation zum Schutz der Orang Utans. Der Schwerpunkt der Organisation ist die Konfiszierung illegal gehaltener Tiere, deren Rehabilitation in speziell eingerichteten Zentren und die anschliessende Wiederauswilderung in geschützte Regenwaldgebiete Borneos.
Links
Der Weg in die Freiheit
BOS Borneo Orang Utan Survival Foundation
Unterstützen Sie dieses Projekt mit einer Spende!
Achtung: Auch Herbstzecken sind gefährlich!
Bei Spaziergängen im hohen Gras und beim Wandern droht Gefahr:
In der Aktionswoche kann sich der Hundehalter beim Tierarzt darüber informieren, wie er sein Tier wirkungsvoll gegen Zecken und damit vor den gefährlichen Infektionskrankheiten schützen kann. Hierzu dienen insbesondere Medikamente mit zweifacher Wirkung, die sowohl die Zecken vom Hund abschrecken als auch abtöten. Diese Medikamente werden von allen tiermedizinischen Fachgesellschaften empfohlen und in der Regel als Spot on-Präparate an einem oder mehreren Punkten auf die Haut des Hundes geträufelt. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden über den ganzen Hund und dringen dabei in seine obere Hautschicht ein. Nach vier Wochen muss der Schutz erneuert werden, da durch Hautschuppung die Wirkung in dieser Zeit leicht abnimmt. Der Tierarzt, so Dr. Götz, würde gerne den Hundehalter in der Aktionswoche "Herbstzecken" beraten, welche Antizeckenmittel für Hunde optimal ist.
Ausverkauf von Indonesiens Papageien
Deutschland wichtiger Absatzmarkt für hochbedrohte Wildvögel - PRO WILDLIFE fordert sofortigen Importstopp in die EU
Indonesiens letzte Papageien werden rücksichtslos geplündert, ein Großteil der illegalen Wildfänge in die EU exportiert. Deutschland ist dabei einer der wichtigsten Absatzmärkte selbst für vom Aussterben bedrohte Arten. Zwar hat die EU im Oktober 2001 ein Importverbot für einen der gefährdetsten indonesischen Papageien, den Gelbwangenkakadu, erlassen, doch diese Maßnahme erweist sich als zahnlos: "In den letzten Jahren exportiert Indonesien zunehmend Papageien, die angeblich gezüchtet wurden. Dabei handelt es sich um illegale Wildfänge, die einfach zu angeblichen Nachzuchten umdeklariert werden", erläutert PRO WILDLIFE Expertin Daniela Freyer. Sie fordert von der EU, den Import ALLER indonesischer Papageien zu stoppen: "Deutschland als wichtiger Abnehmer trägt hierbei eine besondere Verantwortung."
In Indonesien ist der Fang von Papageien streng geregelt - allerdings nur auf dem Papier: Für einige Arten gibt es niedrige Fangquoten, für bedrohte Arten wie Gelbwangen- oder Molukken-Kakadu gilt gar ein totales Fang- und Handelsverbot. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Nach PRO WILDLIFE vorliegenden Informationen ist der Vogelhandel in Indonesien völlig außer Kontrolle:
Die indonesischen Artenschutzbehörden bestätigen die Schwierigkeiten, den Vogelhandel zu kontrollieren und die angeblichen Nachzuchten zu überprüfen. Trotzdem stellen sie regelmäßig die erforderlichen Papiere aus und legalisieren damit die Tiere für den internationalen Handel.
PRO WILDLIFE fordert von Deutschland und der EU unmittelbare Konsequenzen: "Das zuständige Bundesamt für Naturschutz sollte umgehend die EU zu einem Importstopp ALLER Papageien aus Indonesien bewegen - nicht nur für Wildfänge, sondern auch für die angeblichen Nachzuchten," betont Biologin Freyer. "Deutschland sollte zudem dringend für vom Aussterben bedrohte Arten wie den Gelbwangenkakadu ein weltweites Handelsverbot beantragen."
Ausverkauf bedrohter Arten für Heimtierhandel
Papageien, Reptilien, Frösche und Seepferdchen sind Thema der Artenschutzkonferenz - Auch deutsche Tierhalter gefährden Artenvielfalt
Deutschland ist einer der größten Absatzmärkte für exotische Heimtiere weltweit - und damit mitverantwortlich für die drohende Ausrottung immer neuer Arten. Auf der kommenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, 3.-15. November in Santiago / Chile) liegen Anträge für eine stärkere Unterschutzstellung von vier Papageien, diversen Schildkröten und Chamäleons, Geckos, Fröschen und Seepferdchen vor. "Für viele exotische Wildtiere ist Deutschland ein wichtiger Absatzmarkt. So mancher Tierhalter hierzulande hat durch den Kauf von Wildfängen zur drohenden Ausrottung dieser Arten beigetragen", kritisiert Daniela Freyer von PRO WILDLIFE. Vor allem die einzigartige Tierwelt Madagaskars steht im Fokus des Tierhandels. Die Münchner Artenschutzorganisation wird an der WA-Konferenz teilnehmen.
"Millionen Wildtiere werden jährlich der Natur entrissen und landen über Zoogeschäfte, Gartencenter, Tierbörsen oder das Internet in deutschen Haushalten. Die Folgen für die Bestände in der Natur sind oft fatal", betont die Biologin Freyer. Auf der kommenden Artenschutzkonferenz liegen z.B. folgende Anträge zu Arten vor, die auch in Deutschland sehr begehrt sind:Blaukopfara (Ara couloni, Südamerika): Seit den 90er Jahren ist diese seltene Art für den Tierhandel interessant. Schwarzmarktpreise von bis zu 12.500 Euro/Tier machen den Handel mit der Art besonders lukrativ. Auch deutsche Sammler seltener Tierarten sind an diesen überwiegend illegalen Geschäften beteiligt.
Für PRO WILDLIFE sind angesichts der Mitverantwortung Deutschlands als bedeutender Absatzmarkt für exotische Heimtiere Schritte auf zwei Ebenen überfällig: "Zunächst gilt es, den Schutz dieser Arten auf der WA-Konferenz und somit weltweit durchzusetzen. Doch auch die Bundesregierung ist gefragt, den Heimtierhandel auf nationaler Ebene so zu regulieren, dass die Gefährdung immer neuer Arten verhindert wird", so die PRO WILDLIFE-Sprecherin abschließend.
Asiens Schildkröten vor dem Aus
Artgerechtes Spielzeug für das Vogelheim

Artgerechte Legehennenhaltung
Artgerechte Haltung
Tierhalterhaftung
Als Tierhalterhaftung wird eine Spezialform der Gefährdungshaftung bezeichnet, nach der im Schuldrecht der Tierhalter grundsätzlich für die Schäden haftbar gemacht werden kann, die das Tier anrichtet. Die Haftung nach Paragraph 833 Satz 1 BGB greift ausdrücklich auch ohne Verschulden des Halters. Die Haltereigenschaft definiert sich - unabhängig vom Eigentum - nach der Sachherrschaft über das Tier und einem eigenen Interesse an der Verwendung oder der Gesellschaft des Tieres.
Diese Gefährdungshaftung ist bedingt durch die spezifische Tiergefahr, die sich verwirklicht, wenn das Tier unberechenbar reagiert.
Eine Ausnahme besteht nur hinsichtlich von Nutztieren, die dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt sind und bei denen der Halter die Beaufsichtigung mit der die erforderlichen Sorgfalt durchgeführt hat.
Gegen die finanziellen Folgen kann eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
Artenvielfalt
Die maximale Diversität (bei Gleichverteilung aller Arten) divergiert allerdings mit S:
Deswegen normiert man D mit diesem Maximalwert, um ein relatives Maß zu bekommen, die so genannte: Einzelnachweise
Allgemeine Literatur
Siehe auch





























