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23.01.2009

32 Affen wurden in Charles River Forschungslabors in Massachusetts USA zu Tode „gebacken“

32 Affen wurden in Charles River Forschungslabors in Massachusetts USA zu Tode „gebacken“



Endlich mussten sich die Charles River Forschungslabore nun zu der Tötung von 32 Affen unter ihrer „Obhut“ äußern. Die Affen wurden bei lebendigem Leib buchstäblich gebacken als ein Thermostat ausfiel; es gab kein Alarmsystem, das die Mitarbeiter auf die sterbenden Affen aufmerksam hätte machen können. Erst am nächsten Morgen wurde der schreckliche Vorfall bemerkt.

Diese Meldung wurde PETA über einen „Whistleblower“ (Informant) bekannt, der angab, bei Charles River beschäftigt zu sein und sich über die Vernachlässigung der Tiere große Sorgen machte. PETA reichte daraufhin umgehend Strafanzeige beim US-Landwirtschaftsministerium ein (die Behörde, die für die Aufnahme von Tierschutzrichtlinien im Tierschutzgesetzes zuständig ist), das umgehend eine Untersuchung des Labors einleitete.

„Dies ist eine schreckliche und unglückliche Tragödie“, so das Unternehmen in einem an die Medien versandten Schreiben. Die Affen waren für die Verwendung in vorklinischen Medikamentenstudien vorgesehen, daher erscheint die Sorge der Firma etwas seltsam. Die Todesfälle wurden als „menschliches Versagen“ abgetan – ganz im Gegensatz zu dem andauernden und absichtlichen Töten von Affen, an dem sich vorklinische Testlabors regelmäßig freiwillig beteiligen.

Dieser Unfall ist nur einer von vielen abscheulichen Vorfällen in den Charles River Forschungslabors. Das Unternehmen wurde bereits allein im Jahr 2005 wegen 22 Verstößen gegen das Tierschutzgesetz gemeldet; 2006 und 2007 waren es 20 (offiziellen Behörden gemeldete).

Auch in Deutschland gibt es Charles Rivers Forschungslabore. Vielleicht möchten Sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten und nachfragen, wie es zu einem solch grausamen Vorfall kommen konnte?

Charles Rivers WIGA GmbH
Sandhofer Weg 7
D-97633 Sulzfeld
Tel. Zentral: +49(0)9761/406-0
Fax. Zentral: +49(0)9761/406-60
dbestell@de.crl.com



Seien Sie ein Held für die Tiere im Labor!



Ein Beispiel: PETA USA bekam Informationen von der „Whistleblowerin“ Catherine Dell’Orto, die letztlich dazu führten, dass grausame Experimente an Pavianen an der Universität von Columbia beendet wurden

Wenn Sie in einem Labor arbeiten, das an Tieren experimentiert – egal, ob Sie den Boden wischen, Mülleimer leeren, Wissenschaftler, Assistent oder Tierpfleger sind – so stoßen Sie vielleicht auf Fälle von Vernachlässigung, schlechte Behandlung oder Unfälle, bei denen Tiere verletzt werden und die man hätte verhindern können.

Werden Sie „Whistleblower“! Laut Wikipedia ist ein „Whistleblower“ (engl. „Pfeifenbläser“ - vgl. im Deutschen "jemanden verpfeifen") ein Informant „der Missstände, illegales Handeln (z. B. Korruption, Insiderhandel) oder allgemeine Gefahren, von denen er an seinem Arbeitsplatz erfährt (z. B. Verstrahlung), an die Öffentlichkeit bringt.“

Mit der Hilfe von solchen Informanten wurden schon viele Tierschutzskandale aufgedeckt.

Wenn Sie PETA Deutschland e.V. Ihre Bedenken melden, ermöglichen Sie uns, entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten, so dass institutionelle Einrichtungen und Regierungsstellen ermitteln, Probleme angehen und jeden, der mit der Vernachlässigung oder dem Missbrauch in Verbindung gebracht wird, zur Verantwortung ziehen können. Natürlich halten wir die Identität eines jeden Whistleblowers auf Wunsch gerne geheim.



„Whistleblower“: Helden für die Tiere
Informanten waren schon immer eine wichtige Hilfe, um Vernachlässigung, unzureichende Pflege und schlechte Behandlung von Tieren in Labors aufzudecken.

Einige weitere Beispiele:
Aus dem Altana-Versuchslabor (heute: Nycomed) wurde durch eine Whistleblowerin bekannt, dass dort Minipigs und vor allem Beagle-Welpen unsäglichen toxikologischen Versuchen im Zeitraum 2006 ausgesetzt worden sind. Die Tiere waren, wohl bedingt durch die unzumutbaren Haltungsbedingungen, bereits teilweise so krank geworden, dass sie vor dem Versuchsende getötet werden mussten. Als Begründung hörte sich dies unter anderen auf den von den Vivisektoren unterzeichneten Dokumenten wie folgt an: „Die Überprüfung des Gehörs erfolgte … durch Klatschen hinter dem Hund.“ „Folgende Tiere der 2. Serie mussten aus Tierschutzgründen aufgrund hochgradiger derber, schmerzhafter Schwellungen am Hals vorzeitig seziert werden.“ Die Dokumente konnte PETA Deutschland e.V. nutzen, gegen das Labor im Jahr 2008 Strafanzeige zu erstatten, das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Lübeck läuft noch.
Die Tierärztin Catherine Dell’Orto berichtete von schmerzhaften und grausamen Experimenten an Primaten an der Universität von Columbia. Die Tiere erhielten keine tierärztliche Pflege und Schmerzmittel und waren in winzigen Beton- und Stahlzellen untergebracht. Dell’Orto beschwerte sich bei ihrem Vorgesetzten an der Universität und als er sich weigerte zu handeln, rief sie PETA USA an. Nachdem PETA USA in dem Labor ermittelt hatte, lud die USDA die Verantwortlichen vor und erlegte ihnen eine Strafe auf. Die Universität feuerte außerdem den leitenden Veterinär einer Studie, bei der man bei Pavianen Schlaganfälle auslöste, indem man ihnen ein Auge herausschnitt und eine Klemme einsetzte, um den Blutfluss in Hauptarterien, die zum Gehirn führen, zu unterbrechen.


Was Sie tun können

Von all diesen Vorfällen und vielen mehr erfuhr PETA USA nur durch „Whistleblower“. Vielleicht können auch Sie uns helfen, ähnlich positive Veränderungen zu bewirken. Ihre Beobachtungen könnten der Schlüssel sein, vielen Tieren zu helfen, die keine ausreichende Pflege erhalten.

Bitte kontaktieren Sie PETA Deutschland e.V., wenn Sie einen der folgenden Punkte beobachten:

Tiere, die gequält werden
kranke oder verletzte Tiere, die nicht tierärztlich versorgt werden
Tiere, die Anzeichen von Stress aufweisen (z. B. hin- und herlaufen im Käfig oder Selbstverstümmelung)
Tiere, die keine ausreichenden Schmerzmittel während und nach schmerzhaften Eingriffen erhalten
Tiere, die in dreckigen oder gefährlichen Käfigen gehalten werden (z. B. Käfige mit offenem Draht etc)
Tiere, die nicht ausreichend Nahrung und Wasser erhalten
Tiere, die auf schmerzhafte Weise getötet werden (z. B. Mäuse, denen die Köpfe mit Scheren abgeschnitten werden, lebendige Tiere, die in die Gefriertruhe kommen etc)
Primaten, deren Ernährung nicht ausgewogen ist oder die in kahlen Käfigen gehalten werden
Tiere, die auf grausame Weise identifiziert werden (z. B. Amputation der Zehen)

Bitte gehen Sie auf Nummer sicher und benachrichtigen Sie uns, wenn Sie meinen, etwas würde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. PETA Deutschland e.V. wird sich darum kümmern.
Versuchen Sie, bedenkliche Handlungen per Foto oder Videokamera festzuhalten. Sichern Sie wenn möglich die Dokumente auf einem Datenträger. Sie können sich anonym bei PETA Deutschland e.V. über dieses Formular melden, uns eine E-Mail an Whistleblower@peta.de schreiben oder unter 07156/17828-26 bzw. 0172 - 710 3632) anrufen.

Wir garantieren Ihnen eine streng vertrauliche Handhabung – egal, ob Sie uns Kontaktdaten mitteilen oder nicht. Wir möchten allerdings jeden ermutigen, uns eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bereitzustellen, sollten wir noch Fragen zu den Details haben. Gerne an einem gewünschten, neutralen Ort.

Sollten Sie über Verstöße gegen das Tierschutzgesetz berichten, werden wir in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden weitere Schritte einleiten.
Vielen Dank, dass Sie sich für die Tiere einsetzen!

Berichten Sie uns hier von Missständen!
Sie können uns Ihre Bedenken anonym oder mit Hilfe der unten stehenden Form mitteilen, sowie per E-Mail (whistleblower@peta.de) oder Telefon unter 07156/17828-26 oder .0172 - 710 3632

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