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23.01.2009

AIDS: Ansteckung und Konfusion

AIDS: Ansteckung und Konfusion
Stand: April 2008


Das Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS) ist eine Krankheit, die von einer Virus-Infektion herrührt, die das Immunsystem schädigt. Ein geschädigtes Immunsystem kann den Körper nicht vor weiteren Infektionen oder Krebs schützen, wobei diese sekundären Erkrankungen oft zum Tode führen.

Es gibt derzeit mindestens 10 verschiedene Typen des AIDS-Virus, das als Human Immunodeficiency Virus (HIV), also Immunmangel-Virus des Menschen bezeichnet wird und von dem an verschiedenen geographischen Orten unterschiedliche Virustypen existieren. Ein Mensch kann mehr als eine Art in seinem Körper beherbergen.

Wie AIDS übertragen wird
Klinische Nachweise zeigen, dass AIDS nur über das Blut, Sperma und Vaginalflüssigkeiten übertragen wird. Außerhalb des Körpers stirbt das Virus rasch; es kann daher nicht über die Luft oder beiläufigen Kontakt übertragen werden. Da AIDS erst Jahre nach der eigentlichen Infektion auftreten kann, ist es unmöglich vorherzusagen, wie viele Menschen die Krankheit noch bekommen können.

Der Ursprung des AIDS-Virus ist unbekannt. Allerdings ähnelt das AIDS-Virus einem Virus, den man bei afrikanischen Grünen Meerkatzen gefunden hat, wobei sich jedoch nicht nachweisen lässt, dass das Affenvirus den menschlichen Virus verursacht hat. Andere Theorien besagen, dass das AIDS-Virus durch Genmanipulation bei Laborversuchen an Affenviren entstand oder dass es das Ergebnis von Impfstoffen mit Lebendviren ist.

Tierversuche sind weder notwendig noch zweckmäßig, um zu untersuchen, wie AIDS den Menschen infiziert oder angreift. Klinische, epidemiologische und in vitro-Studien haben bereits nachgewiesen, wie das Virus bei Menschen übertragen wird. Da Schimpansen und Menschen 99 Prozent ihres genetischen Materials gemein haben, benutzen Experimentatoren sie weiter für ihre AIDS-Versuche. Aber selbst wenn sie das AIDS-Virus injiziert bekommen, zeigen sie keine Erkrankung.

Eine wachsende Zahl an Wissenschaftlern stellen in Frage, ob es angemessen ist, gefährdete Arten wie Schimpansen für solch schädliche Tests in den USA zu verwenden. In Deutschland gibt es keine Schimpansen-Versuche mehr. Die National Academy of Sciences' Institute of Medicine, das medizinische Institut der Nationalen Akademie der Wissenschaften, hat einen Bericht herausgegeben, in dem sie angeben, dass sie "schwere Bedenken haben, dass man Schimpansen für derartige Versuche verwendet hat und möglicherweise weiterhin benutzt, für die es in Anbetracht des Mangels und der Unersetzbarkeit dieser Tierart an einer logischen Grundlage fehlt." (1)

Isolierte Schimpansen
Die Experimentatoren halten die AIDS-infizierten Schimpansen in kleinen Stahl- oder Glas- Isolationskammern in den Labors unter Verschluss, wo die Tiere aufgrund des Stresses und der Vereinsamung wahnsinnig werden. Der Stress, der von der Beengtheit ausgelöst wird, schlägt sich auch auf das Immunsystem der Schimpansen nieder, wodurch exakte Untersuchungsergebnisse bei den AIDS-Studien unmöglich werden. Nach Angaben des amerikanischen Ärztekomitees für verantwortungsbewusste Medizin (PCRM), hat man "durch die Schimpansen oder andere Tiere keinerlei Erkenntnisse gewonnen, die zu einem Fortschritt in der AIDS-Forschung geführt hätten, und die man nicht auch auf andere Weise hätte gewinnen können." (2)

Obwohl die AIDS- Forschung sich zunächst auf Wege zur Infektionsprävention konzentrierte, hat die Schwierigkeit, einen Impfstoff für das Virus zu entwickeln, das das Immunsystem angreift, die Wissenschaftler veranlasst, ihre Bemühungen dahingehend zu verlegen, ein Medikament zu finden, das das Fortschreiten des Virus verlangsamt. Die öffentliche Aufklärung, die größere Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich sexueller Praktiken, Injektionen und Transfusionen betont, ist der Schlüssel zur AIDS- Prävention.
(1) "Confronting AIDS," Institute of Medicine, National Academy of Sciences, 1986, pp. 207-8.


(2) "AIDS Research: Problems With The Animal Model," Physicians Committee for Responsible Medicine, PCRM Update, March-April 1987

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