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27.01.2009

A.K.T.E. - Highlights

A.K.T.E. - Info

Highlights



Das Copyrightrecht dieses Artikels liegt bei www.tierschutz-schattenseiten.com und www.animal-care-service.de , wir möchten uns an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung in Sachen Tierschutz bedanken und auf die Seiten verweisen.

Einige Beispiele unserer TR-Arbeit

Aktionstage im Käfig vor dem Landwirtschaftsministerium in Berlin

Kombi-Demo zur Abschaffung der Jagd u. gegen Seehofer-Käfig

Vortrag von Stefan Bernhard Eck auf dem Bundesparteitag der TSP

Im Pestalozzi Gymnasium am "Tag der offenen Tür" am 04. März 2006

Mahnwache vor dem KZ in Dachau

Anti-Fleisch-Demo 1/2006 in München

Petition gegen Batteriekäfig-Haltung von Lege-Hennen

Kampagne "Leichenschmaus im Bundestag"

Gespräch mit Verbraucherschutz-Ministerin Renate Künast

"Wege zu einem ethischen Tierumgang"

"Kaninchenhaltung: Aus der Tierrechtsperspektive"

Auf der HV des Tierschutzvereins Siegen

Podiumsdiskussion mit Helmut Kaplan

TR-Kampagne "Kein Pelz im TV"

Im Clinch mit den "Grünröcken"

TR-Diskussion an der Universität Saarbrücken

TR-Vortrag im Gymnasium

Beim EVU-Buch "Utopia Today - Reality Tomorrow" mitgewirkt

Song-Texte aus der Feder von Stefan B. Eck

Das erste "Web-Buch" von A.K.T.E. zum Downloaden

"Hingucker" der Woche bei Fellbeisser.de

A.K.T.E. übernimt Tierschutz-Notruf im Saarland

Acht Enten aus tierquälerischer Haltung freigekauft

Gerettet vor dem Schlachthof - ein Wallach namens "Akte"

Gerettet vor dem Tod - "Mumpitz"

Tiervermittlung "Stubentiger"

Kooperation mit der AG Schüler für Tiere

Kooperation mit SASA Japan

Kooperation mit Veggie-Music - Music for Animal Rights

Kooperation mit Dr. Kaplan - Die neuen Kaplan-Seiten online

A.K.T.E. - Aktionstage vor dem Landwirtschaftsministerium in Berlin




Nach dem 7.4. 2006 stand für A.K.T.E. fest, dass wir mehr unternehmen müssen.

Der Bundesratsbeschluss gegen die Interessen der Legehennen konnte so nicht hingenommen werden. Die Kleingruppenhaltung der Legehennen, auch volksverdummend Kleinvolieren-Haltung genannt, bedeutet für die Legehennen ungefähr einen Bierdeckel mehr an Platz als bisher. Sie können weiter lebenslang in der drangvollen Enge des Batteriekäfigs ihre Grundbedürfnisse nicht befriedigen. Dieser fortgesetzten Tierquälerei ist allein mit Schreiben an die verantwortlichen Politiker nicht beizukommen. Wo Worte nichts mehr nützen, müssen Taten folgen. Wenn dieser Minister des Merkel-Kabinetts noch weiter Karriere machen will, machen wir es ihm schwierig. . Denn mit offensichtlich schmutziger Weste ist das ein schwieriges Geschäft. Der Name Horst Seehofer muss mit dem Begriff der Tierquälerei untrennbar verbunden bleiben. Deshalb demonstriert seit dem 24.4. 2006 die stellvertretende Leiterin von A.K.T.E. - Barbara Hohensee - dreimal wöchentlich in einem Käfig auf dem Bürgersteig vor dem Ministerium und mahnt mit Transparenten, die am Käfig befestigt sind, gezielt die Verantwortung Horst Seehofers an.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 22.06.2006


Gemeinsam sind wir stark!
Gemeinsam Tierrechte erstreiten!






Kombinierte Demonstration in Berlin für die Abschaffung der Jagd und gegen die Rückkehr zur Batterie-Käfig-Haltung von Legehennen.

Am Samstag, den 6. Mai 2006, demonstrierten Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler/Innen aus ganz Deutschland in der Bundeshauptstadt Berlin zum 56. Mal für die Abschaffung der Jagd und gleichzeitig gegen die Entscheidung des Bundesrats vom 7. April bzgl. der Rückkehr zur Hühner-Legebatterie unter dem irreführenden Begriff der so genannten Kleingruppenhaltung ("Kleinvoliere").


Zusammen mit der Initiative zur Abschaffung der Jagd, Peta, der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und weiteren 21 teilnehmenden Tierrechtsorganisationen aus ganz Deutschland forderte der Arbeitskreis Tierrechte & Ethik – A.K.T.E. Landwirtschaftminister Seehofer auf, dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel "Tierschutz" Rechnung zu tragen und die skandalöse Entscheidung des Bundesrates nicht durch seine Unterschrift zu legitimieren.

Es war eine gelungene Gemeinschaftsaktion vieler unterschiedlicher Tierrechtsorganisationen – so wie es eigentlich immer sein sollte. Denn: Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam Tierrechte erstreiten, gemeinsam können wie etwas bewirken.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 22.06.2006


Vortrag von Stefan Bernhard Eck auf dem
15. Bundesparteitag der Tierschutzpartei
in Frankfurt a. Main


Am 24. März 2006 auf dem 15. Bundesparteitag unterbreitet der Leiter von A.K.T.E. der Tierschutzpartei seine Sichtweise über das Image von Tierrechtlern und Tierschützern und die Auswirkungen auf eine erfolgreiche TR-Arbeit.

A.K.T.E. - Redaktion / Jürgen Kreitner / 10.04.2006


Im Pestalozzi Gymnasium am "Tag der offenen Tür" am 04. März 2006


Laut sächsischem Schullehrplan müssen 10 Stunden im Schuljahr zum Thema Tierschutz abgehandelt werden. Ende des vergangenen Jahres wurde im Ethik-Unterricht am Gymnasium in Rodewisch / Sachsen die Mensch-Tier-Beziehung angeschnitten. Wir bekamen Wind davon und waren zur Stelle. Unsere Mitarbeiterin, Sabine Jedzig, organisierte vor Ort zusammen mit unserem Freund Daniel, der Leiterin der AG Schüler für Tiere, Regina Kowalzik, und der Ethik-Lehrerin des Pestalozzi Gymnasiums einen Info-Raum zum Thema Tierschutz und Tierrechte.

Und im kommenden Jahr sind wir wieder dabei!

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 22.06.2006


Mahnwache vor dem KZ in Dachau



AG Tierfreunde Dachau und A.K.T.E. - Leiter halten Mahnwache vor dem KZ in Dachau


AG Tierfreunde Dachau und A.K.T.E. - vertreten durch Sabrina Schreiber und Stefan Bernhard Eck, Sprecher A.K.T.E. sowie Mitglied der Tierfreunde Dachau, veranstalten am Sonntag, 19.02.2006, eine ca. zweistündige Mahnwache vor dem Dachauer Konzentrationslager.

Mit einem A2-Plakat und dem Schriftzug "Für Tiere ist jeden Tag Dachau" sowie zwei Handtafeln mit der Aufforderung "Go Veg" wurde versucht, die Bevölkerung auf die grausamen Bedingungen in der "Nutztierhaltung" aufmerksam zu machen. Vor der Zufahrt zum Parkplatz des KZ und schon von weitem sichtbar löste die Mahnwache sowohl harsche Kritik als auch Verständnis aus.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 22.06.2006



Anti-Fleisch-Demo 1/2006 in München

A.K.T.E.- Mitarbeiterin Sabine Jedzig, Sabrina Schreiber und Stefan Bernhard Eck waren vor Ort



Die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben veranstaltete am 18. Februar in München die erste Anti-Fleisch-Demo für das Jahr 2006.

An der Demonstration nahmen über 500 Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler/Innen teil, die aus allen Teilen Deutschlands angereist waren. Und wir auch, weil es uns um die Tiere geht, und jeder nach seinem Gusto glücklich werden soll. Die Demonstration war hervorragend durchorganisiert - Plakate und Transparente waren vorbereitet, ein Lautsprecherwagen stand zur musikalischen Untermalung der Message zur Verfügung, mit kleineren Vorträgen wurde Basiswissen zum Thema Fleischessen interessierten Passanten vermittelt.

Zum Abschluss wurde eine kostenlose vegane "Gulaschsuppe" gereicht. So macht demonstrieren sogar noch Spaß!

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 22.06.2006


Online-Petition gegen die Rückkehr zur Batteriekäfig-Haltung von Lege-Hennen

Am 17. November 2004 startet der Arbeitskreis Tierrechte & Ethik - A.K.T.E., die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und VC, eine Online-Petition gegen die Rückkehr zur Batteriekäfig-Haltung von Legehennen unter dem Deckmantel so genannter "ausgestalteter Käfige"

Die Petition wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 08.12.04, also nach genau 21 Tagen, aus dem Netz genommen.

In diesen drei Wochen haben wir zahllose Telefonate mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern geführt und unsere Gesprächspartner eindringlich aufgefordert, eine klare Stellung gegen die Rückkehr zur Batteriekäfig-Haltung zu beziehen. Wir haben mit Fax-Schreiben und E-Mails Tierfreunde, Tierschützer, Tierrechtler, Unterstützer und Freunde von A.K.T.E. in allen Teilen Deutschlands darum gebeten, sich an unserer Petition zu beteiligen, unsere Rundmails an Angehörige und Bekannte weiterzuleiten oder unsere Aktion auf ihren Web-Seiten bekannt zu machen.

Dank der spontanen Unterstützung vieler Personen und Organisationen - einer Allianz der Vernünftigen - ist es uns gelungen, für

2.853 Petitionsteilnehmer

48.501 E-Mails zu versenden.

(Staatskanzleien der 16 Bundesländer und das Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft)

Unsere Petition wurde von Dr. Eisenhart von Loeper am 14. Dezember 2004 Herrn Staatssekretär Alexander Müller im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft offiziell überreicht.

Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 19.12.2004

Kampagne "Leichenschmaus im Bundestag"

A.K.T.E. führt in der Regel pro Jahr zwei oder drei "Großprojekte" durch. Zum Ende des Jahres 2003 war wieder ein solches Projekt angesagt, an dem der Arbeitskreis seit einigen Monaten arbeitete. Am 1. Dezember 2003 starteten wir die originelle TR-Kampagne "Leichenschmaus im Bundestag", die ihre Wirkung - so hoffen wir - nicht verfehlen wird.

An dieser - für unsere Verhältnisse - sehr kostspieligen Aktion beteiligten sich "Initiative jagdgefährdeter Haustiere", IG Tierschutz Siegen, KAMEHA-Versand für tierversuchsfreie Kosmetika sowie die "Berliner A.K.T.E.- Freunde" und der Tierrechtsphilosoph Helmut Kaplan.

Die Idee: Helmut Kaplan unterrichtete uns im Sommer darüber, dass er die Restbestände seines Buches "Leichenschmaus", das man als Klassiker in der deutschsprachigen Tierrechtsliteratur bezeichnen kann, zu einem günstigen Preis (Buchpreis 7,90 Euro im Buchhandel) vom rororo-Verlag erwerben könnte. Was macht man aber mit so vielen Büchern? A.K.T.E. ist kein Buchhandel. Also eine originelle, professionelle und seriöse PR-Aktion. Bundespolitiker behutsam mit dem Tierrecht-Gedanken vertraut machen - mit diesem Buch, das leicht verständlich und nicht zu umfangreich ist. Die Projekt-Idee war geboren.



Die Planungsphase: Für die Kosten für Bücher und für den Versand mussten Sponsoren gefunden werden; allein konnten wir das nicht schaffen. Also besprachen wir unsere Projekt-Idee mit unseren guten Freunden/innen in Berlin und unseren Kooperationspartnern, die sich spontan bereit erklärten, die Kampagne "Leichenschmaus im Bundestag" finanziell zu unterstützen. Durch Verhandlungen mit dem Verlag konnten wir unseren "Leichenschmaus" wirklich günstig erwerben. Weihnachten, das Fest des Friedens, der Liebe und der Besinnlichkeit, das leider aber meistens mit ausschweifenden Tafelfreuden verbunden ist, erschien uns als Anlass zur Überreichung der Bücher am besten geeignet, obwohl wir befürchten mussten, eventuell einigen Damen und Herren des Deutschen Bundestages ihr Weihnachtsfest mit Gänsebraten oder Wildlachs ein wenig zu verderben. Mit den Bundestagsfraktionen hatten wir erfolgreich verhandelt; sie erklärten sich freundlicherweise alle bereit, unsere Aktion zu unterstützen und die Verteilung der schön verpackten Weihnachtsgeschenke im Bundestag und in den Fraktionsbüros zu übernehmen.

Die Endphase: Nachdem wir unsere "Leichenschmäuse" in Siegen abgeholt hatten, wurden sie in Saarbrücken verpackt. 603 Bücher mit Absender-Etiketten und den Namen der Adressaten versehen, Begleitschreiben einlegen und in Weihnachtspapier verpacken - eine grauenhafte Arbeit. Aber dann war's doch geschafft. Ende der ersten Dezemberwoche erhielten sämtliche Parlamentarier des Deutschen Bundestages ihr Exemplar des 200 Seiten umfassenden Buches "Leichenschmaus" als schön verpacktes Weihnachtsgeschenk. In unserem Begleitschreiben baten wir die Abgeordneten die vorgebrachten Argumente über die Feiertage einmal zu überprüfen.

Das Begleitschreiben: Sehr geehrte Frau / Herr / Minister/in, Weihnachten, das in vielen Teilen der Welt begangene Fest des Friedens, der Liebe und der Besinnlichkeit naht. Ochs und Esel stehen in der biblischen Weihnachtserzählung symbolisch hinter der Krippe Jesu im Stall. Die "Nutztiere" Schaf, Rind und Esel stehen für die vielen ungenannten Tiere, die in den Dienst des Menschen gezwungen sind und symbolisieren damit die natürliche und untrennbare Schicksalsgemeinschaft von Mensch und Tier.

Dies wollen wir, der Arbeitskreis Tierrechte & Ethik - A.K.T.E. und der Tierrechtsphilosoph und Autor zahlreicher Bücher, Dr. Helmut F. Kaplan zum Anlass nehmen, Ihnen persönlich - in freundlicher und friedlicher Absicht - ein Buch zu schenken, in dem es um den Frieden der Menschheit mit den Tieren geht. Das Buch von Dr. Helmut F. Kaplan handelt über den moralischen Status der Tiere in unserer Gesellschaft, über unseren Tierumgang und über Wege zu einem neuen, ethischen Mensch-Tier-Verhältnis.

Wir möchten Sie herzlich bitten, dieses Buch zu lesen und die darin vorgebrachten Argumente einmal zu überprüfen. Vielleicht gelangen auch Sie zu dem Ergebnis, dass unsere ethischen Wertsetzungen und unser Verhalten gegenüber den Tieren einer gründlichen Revision bedürfen. Dieses Buch behandelt ein heikles und kontroverses Thema, aber gerade die besinnliche Weihnachtszeit eignet sich dazu, darüber in aller Ruhe einmal nachzudenken. Vielleicht wird Sie diese Lektüre zum Hinterfragen anregen und davon überzeugen, Ihren Einfluss als Parlamentarier/in zukünftig zugunsten von Menschen UND Tieren noch stärker geltend zu machen, denn Sie als Politiker/in haben die Macht und die Möglichkeiten, Änderungen herbeizuführen. Durch die Ihnen vom Wähler übertragene Macht tragen Sie eine hohe Verantwortung für die Zukunft und das Wohl aller Lebensformen auf diesem Planeten.

Über Rückfragen oder einen weiterführenden Dialog zu dem Themenkomplex Tierrechte und Tierschutz würden wir uns sehr freuen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Stefan Bernhard Eck
(Leiter / Sprecher – Arbeitskreis Tierrechte & Ethik - A.K.T.E.)

Dr. Helmut F. Kaplan
Tierrechtsphilosoph

Ziel der Kampagne: Wir hoffen, dass durch die Lektüre zumindest ein Hinterfragen in Beziehung auf den Tierumgang in der "Nutztier-Haltung" stattfinden wird, und dass vielleicht der eine oder der andere Bundespolitiker seinen Einfluss als Parlamentarier zukünftig zugunsten von Mensch UND Tier stärker geltend machen wird. Wenn sich einige Parlamentarier bei der nächsten Agrarabstimmung an die Lektüre des Buches "Leichenschmaus" erinnern und "pro Tier" votieren würden, so wäre dies ein Erfolg für die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung, aber vor allem für die betroffenen Tiere. Wir werden im Verlauf des Jahres versuchen, den Dialog mit den Bundespolitikern zu vertiefen. Wir werden vor allem mit jenen Abgeordneten einen intensiven Gedankenaustausch anstreben, die in Ausschüssen mit tierschutz- und tierrechtrelevanten Fragen konfrontiert sind, um auf die eklatanten Missstände in der "Nutztier- und Massentierhaltung" aufmerksam zu machen.

Abschließend: Wir danken an dieser Stelle allen Bundestagsfraktionen für ihre Hilfsbereitschaft und spontane Unterstützung durch die Auslieferung unserer Weihnachtsgeschenke im Deutschen Bundestag und in den jeweiligen Fraktionsgeschäftsstellen. Ganz herzlich danken wir auch unseren Freunden und Kooperationspartnern - Vitanimaux 2000 e.V., "Initiative jagdgefährdeter Haustiere", IG Tierschutz Siegen, KAMEHA-Versand für tierversuchsfreie Kosmetika sowie den "Berliner A.K.T.E.- Freunden" und Dr. Helmut Kaplan - für ihre finanzielle Unterstützung und Mitarbeit an diesem Projekt.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 31.12.2003


Gespräch mit Verbraucherschutz-Ministerin Renate Künast

Tierschutz- und Wahl-Kampagne von Bündnis 90/Grüne in der Saarbrücker Altstadt. A.K.T.E. nutzt diese Gelegenheit, um gleichzeitig in Aktion zu treten. Unsere Mitarbeiter/innen verteilen Anti-Jagd-Flugblätter, stehen den Passanten zu Tierrecht-Fragen Rede und Antwort und bringen die konsequenten Positionen unseres Arbeitskreises am Mikrofon und vor laufender Kamera unmissverständlich zum Ausdruck.


Stefan Bernhard Eck nimmt die Gelegenheit wahr, um mit Verbraucherschutz-Ministerin Renate Künast ein Gespräch über tierrechtrelevante Themen zu führen, wobei vor allem auf die Notwendigkeit einer nach Tierschutzaspekten ausgerichteten Kaninchenhaltungs-Verordnung aufmerksam gemacht wird. A.K.T.E. erinnert an die neue Hennenhaltungs-Verordnung und dementsprechend an die zwingende und logische Konsequenz, nun auch bei Mast-Kaninchen auf eine Bodenhaltung hinzuarbeiten. Ministerin Renate Künast sagt zu, dass dieses Thema eines ihrer nächsten Ziele für die kommende Legislaturperiode sein werde. Wir werden sehen, ob sie Wort hält.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



A.K.T.E. on TV bei "Beo & Co."

"Wege zu einem ethischen Tierumgang"

Am 19. Februar 2003 im Studio des SR Südwest Fernsehen zu Gast: Helmut Friedrich Kaplan, Tierrecht-Philosoph, Buchautor und Stefan Bernhard Eck, Arbeitskreis Tierrechte & Ethik


Vom Verhältnis unserer Gesellschaft zu ihren Tieren
Susanne A. Ecker, SR Südwest Fernsehen


Tiere - sie sind unsere Mitbewohner auf der Erde. Sie teilen mit uns alles, was das Leben auf diesem Planeten zu bieten hat. Sie sind wie wir Teil eines Prozesses, den wir das Geheimnis der Schöpfung nennen. Manche Tiere sind uns ähnlich, so dass wir zu ihnen eine Beziehung aufbauen können. Sie sehen, hören, fühlen und können über diese Sinne mit uns kommunizieren. Sie zeigen uns deutlich ihre Lebensfreude und Ausgelassenheit, sie genießen wie wir die Bewegung und lieben das Spiel. Über den Grad ihrer Empfindung gibt es viele unterschiedliche Auffassungen. Sicher ist, dass Tiere ein Bewusstsein haben. Wie dieses Bewusstsein beschaffen ist, darüber können wir nur spekulieren. Denn wir sind und bleiben außen stehende Beobachter.

Im Verlauf seiner Entwicklung hat sich der Mensch das vormals wilde Tier nutzbar gemacht und zu den verschiedenen Haustierrassen domestiziert. Dieser Schritt bewirkte eine enorme Veränderung gegenüber den unsicheren Lebensverhältnissen der Jäger und Sammler. Das Tier diente als Nahrungsmittel und Arbeitshilfe. Im Gegenzug musste der Mensch allerdings für seine Ernährung und sein Wohlergehen sorgen. Schlechte Behandlung und Ausbeutung des Tieres brachten seinen frühen Tod und damit meist einen schweren Verlust. Früher hatten die Tiere in den Ställen der Bauern einen Namen - ein wichtiges Merkmal der engen Beziehung. Das gilt auch heute noch für viele Kleinbetriebe, die Tierhaltung im überschaubaren Rahmen und mit hohem Arbeitseinsatz betreiben. Hier bleibt in der Regel auch das so genannte Nutztier ein individuelles Wesen mit Anspruch auf würdige Behandlung.


Die Geisteshaltung ist offenbar ein Kernpunkt dieser Auseinandersetzung: Könnte unsere "Wohlstandsgesellschaft" auf die Beanspruchung des Tieres verzichten? Geht es uns so gut, dass wir dem Tier seine absolute Freiheit wieder schenken könnten? Unbestritten hat die Industrialisierung den Vertrag auf Gegenseitigkeit zwischen Mensch und Tier auf brutale Weise verändert. Massentierhaltung und Massenverbrauch schufen neue Sichtweisen, die dem Nutztier die Seele absprechen. Wo vormals das Bewusstsein der gegenseitigen Abhängigkeit und ein maßvoller Konsum den Umgang mit Tier und Natur sicherten, brach nun das Profitdenken alle Schranken. Wie in der menschlichen Sklaverei wurden Lebewesen zu Objekten degradiert. Seltsamerweise änderte sich mit dieser zunehmenden Entfremdung aber auf anderer Ebene die Beziehung zum Tier. Je kälter die Lebens- und Produktionsbedingungen auf der einen Seite, desto stärker das Bedürfnis der Menschen nach der Gemeinschaft mit Tieren im Privatbereich. Eine unbewusste Reaktion auf die legalisierte Gewalt am Mitgeschöpf?

Ohne Tiere wäre für viele Menschen das Leben schlicht unerträglich. Kommunikationsmangel und Vereinsamung treffen vor allem Randgruppen. Etwa Obdachlose, Alte und Kinder, die auf Zuwendung und Berührung dringend angewiesen sind. So betrachtet hat die Abhängigkeit des Menschen vom Tier eher zugenommen. Doch auch diese Entwicklung hat Schattenseiten: die Vermenschlichung. Nur ein Tier, das sich selbst treu bleiben darf, kann etwas von dem geben, was es ist.


Für die gelungene Sendung und die gute Zusammenarbeit dankt der Arbeitskreis Tierrechte & Ethik dem SR Südwest Fernsehen ("Beo & Co."), der Redakteurin Sabine Frank, Susanne Ecker für die Filmbeiträge und den einleitenden Text und dem Moderator Reinhard Neubrech ganz herzlich.

Eine detaillierte Dokumentation über die Sendung ist in Vorbereitung.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003




A.K.T.E. on TV "Beo & Co."

"Hasen und Kaninchen - Betrachtungen aus tierrechtlicher und ethischer Sicht"


Am 27. März 2002 zu Gast im Studio des SR Südwest Fernsehen:
Stefan Bernhard Eck, Leiter des Arbeitskreises Tierrechte & Ethik

Filmdokumentation:

Feldhasen kamen einst aus Südeuropa und Asien in unsere Region. Die großflächigen Waldrodungen der frühen Landwirtschaft schufen ideale Lebensbedingungen für die auf nährstoffarmes Futter eingestellten Steppenbewohner.


Heute steht der europäische Feldhase in Deutschland auf der roten Liste gefährdeter Arten. Sein Lebensraum verschwindet zusehends. Ausgerechnet die Landwirtschaft zerstört Schritt für Schritt seine ursprünglichen Habitate. Hasen setzen dem Überlebensdruck durch Beutegreifer oder harte klimatische Bedingungen eine enorme Fruchtbarkeit entgegen. Von Januar bis August sind die Langohren paarungsfähig und - bereit. Bereits im März kann es zu Nachwuchs kommen. Die potenten Tiere sind eigentlich nicht besonders anspruchsvoll. Sie ernähren sich von stickstoffarmen Kräutern und Gräsern auf die ihr empfindliches Verdauungssystem perfekt eingestellt ist. Doch das Prinzip der schnellen Vermehrung reicht als Überlebensstrategie nicht mehr aus, denn Europas Viehweiden sind auf das schnelle Wachstum von Rindern ausgerichtet. Riesige Monokulturen werden unter großem Einsatz von Chemie für die Herstellung von Tierfutter angepflanzt. Hier gibt es keinen Platz mehr für den an abwechslungsreiche Nahrung gewöhnten Feldhasen. Während der Erntezeit kommt es nicht selten zu tödlichen Unfällen mit Mähmaschinen, da der Hase sich nicht wie das Kaninchen in Höhlen zurückzieht, sondern Zuflucht in Ackerrainen oder Hecken sucht.

Der Osterhase ist davon natürlich nicht betroffen. Seine Lebensdauer beschränkt sich auf die vorösterliche Zeit.


Als Symbol für den fruchtbaren Frühling spielte der Hase schon in der germanischen Mythologie eine große Rolle, erst sehr viel später hielt er Einzug in die christlichen Wohnstuben. Für Kinder ist Ostern ohne Hasen nicht denkbar. Sie lieben den flauschigen Gesellen auch als Haustier. Gerade an diesem Fest werden wieder viele Kaninchen als vermeintliche Spielgefährten verschenkt, doch die Freude währt oft nicht lang. Der Spaß ist meist zu Ende, wenn der Alltag beginnt - mit Füttern, Käfig putzen oder Krallenpflege. Das alles für ein Kuscheltier, das keines ist und sich nicht selten mit Beißen oder Kratzen zur Wehr setzt. Am Ende stehen Tierheim oder Schlachtmesser.

Kaninchenbraten ist seit der BSE-Krise hoch im Kurs. 41.000 Tonnen werden allein in Deutschland alljährlich verspeist.


Ein "schlachtreifes" Tier bringt drei Kilo auf die Waage, doch nur 50 Prozent der Mastkaninchen schaffen es bis zu dieser Marke. Die von Natur aus lauffreudigen Tiere ertragen den Stress der Massenhaltung in engen Käfigen nur sehr schlecht. Nicht selten kommt es zu Kannibalismus und Selbstverstümmelungen. Was den Batteriehühnern inzwischen zugebilligt wurde, bleibt den Mastkaninchen versagt. Für sie gilt nach wie vor die Norm von 80 x 50 cm für vier Tiere. Sie werden auch weiterhin in Käfigen auf Gitterrosten vegetieren.

Der gesteigerte Konsum bestimmt die Spielregeln des Marktes. Billiger, besser, mehr.


Auch die Bekleidungsindustrie beugt sich dem Druck, Qualitätsprodukte zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Während sich führende Angoraartikel- Hersteller aus Deutschland um den guten Ruf ihrer Häuser bemühen und bei der Gewinnung des Rohstoffes auf das weniger ergiebige Scheren zurückgreifen, rupfen einige Züchter aus Frankreich, der Schweiz oder China ihre Tiere, um an das besonders begehrte Hauthaar zu kommen. Viele Angorakaninchen verenden bei der schmerzhaften Prozedur des Rupfens an Kreislaufschock und Stress.


Tierversuche für die Erprobung kosmetischer Artikel sind gleichermaßen bekannt wie verpönt. Um Hautverträglichkeiten beispielsweise von Lidschatten, Cremes oder Lippenstiften für die Verbraucherin zu testen, werden unzähligen Tieren ätzende Substanzen in die Augen geträufelt, auf die Haut gebracht oder verabreicht. Das Leid der Versuchstiere nimmt kein Ende. Bis 2020 will die EU in neuen Testreihen zusätzlich chemische Stoffe untersuchen, die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind. Diese Tests werden voraussichtlich Millionen von Tieren qualvoll das Leben kosten.

Luxusartikel der besonderen Art sind zweifelsohne Feldhasen aus Polen. Die Tiere werden in ihrer Heimat gefangen und quer durch Europa transportiert um später in Italien oder Südfrankreich von Hobbyjägern erlegt zu werden. Im Saarland wird alljährlich Jagd auf einheimische Feldhasen gemacht. Allein in der Saison 2001 wurden 722 Tiere zur Strecke gebracht.


Weitere Todesopfer fordert der Verkehr. Ein umfangreiches Straßennetz durchschneidet die Landschaften und bietet zumindest Rasern gute Lebensbedingungen. Im Frühling und im Herbst kann man die Opfer der ländlichen Rennstrecken allnächtlich bestaunen...


Studio-Talk:

In dem anschließenden Gespräch wird von Moderator Reinhard Neubrech einleitend festgestellt, dass das Verhältnis Mensch und Kaninchen eher negativ zu bewerten ist, denn das realitätsferne Bild vom Osterhasen erweckt nur den Eindruck, dass es allen Hasen und Kaninchen gut gehe. Aber der tatsächliche Umgang mit dieser Tierart berechtigt doch zu der Frage, ob "es die Menschen eigentlich noch alle im Kopf haben".


A.K.T.E. - Mitarbeiter Stefan B. Eck erklärt, dass die wichtigste ethische Frage im Umgang mit den Tieren darin besteht, zu entscheiden, was wir tun dürfen und was nicht und wie wir leben sollen. Und daran entscheidet sich das Maß unserer Moralität gegenüber unseren Mitlebewesen. Als nächste Frage wird von Reinhard Neubrech aufgeworfen, wie es denn möglich ist, einem Tier seine naturgemäßen Bedürfnisse z.B. durch die enge Käfighaltung in so eklatanter Art und Weise einzuschränken, dass man einfach sagen muss, dass dies nicht mehr mit einem sinnvollen Leben zu vereinbaren ist. Und er stellt die Frage, warum Bestimmungen seitens der Politik durchgesetzt werden, die eine solche Behandlung zulassen. Stefan Bernhard Eck macht ausdrücklich klar, dass in Deutschland keine spezifische Kaninchenhaltungsverordnung existiert. Obwohl letztes Jahr eine positive Entscheidung zu der grausamen Legehennen-Batterie-Haltung getroffen wurde, und man annehmen durfte, dass nun auch die Haltungsvorschriften für andere Tierarten überdacht würden, hat sich bis heute nichts an der tierquälerischen Haltung von Kaninchen geändert.

Auf die Frage von Moderator Neubrech, ob dies an der Angst unserer Politiker liege, die vielen privaten Kaninchenzüchter zu verärgern, konstatiert der A.K.T.E.- Leiter, dass vielmehr kommerzielle Gründe dafür verantwortlich sind, warum nichts unternommen wird. Er weist darauf hin, dass in Deutschland rund 100 Grossbetriebe industrielle Kaninchenzucht betreiben, und dass dies für unsere Politiker ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor ist, der das Leiden der betroffenen Tiere einfach zweitrangig werden lässt. Sein Fazit: Hier geht es um das große Geld!

Moderator Reinhard Neubrech fragt nach, warum man bei der Haltung von Legehennen aufmerksam wurde, aber nicht auch bei anderen Tierarten, wie zum Beispiel Kaninchen. Stefan Bernhard Eck gibt zu bedenken, dass man sich mit der tierquälerischen Haltung der Legehennen schon seit geraumer Zeit beschäftigt hatte, aber dass erst durch die BSE-Krise und der dadurch explosiv angestiegenen Nachfrage nach Kaninchenfleisch, das Interesse sich hierauf nun verstärkt konzentriere.

Von wem kommen Anregungen, die zu einer Veränderung führen könnten, fragt Neubrech. Stefan Eck macht klar, dass in Wahrheit Anstöße zur Verbesserung von Haltungsbedingungen nicht von der Politik oder gar der Industrie zu erwarten sind, sondern einzig und allein seitens der Tierschutz- und Tierrecht-Verbände, denn wenn man darauf vertraue, dass seitens Politik und Industrie etwas getan wird, dann wartet man vergeblich.

Moderator Neubrech fragt, was der einzelne Bürger tun kann, um Druck auf Politik und Industrie auszuüben. Das einfachste Mittel, so konstatiert unser Mitarbeiter, besteht darin, auf den Hasenbraten in Rotweinsoße gänzlich zu verzichten - also Boykott - und seine Meinung bzgl. dieser Tierquälerei den verantwortlichen Politikern und Parteien ganz klar zum Ausdruck zu bringen. Auch der sichtlich berührte Moderator kommt zu dem Schluss: "Ja, ein Boykott liegt nahe!" Aber er gibt auch zu bedenken, dass viele Menschen sicherlich sagen, dass man Tiere essen müsse, und es letztendlich egal sei, ob man ein Schwein, eine Kuh oder ein Kaninchen esse.

Stefan Bernhard Eck erklärt, dass es bei der Problematik der Kaninchenzucht auch darum gehe, dass man sich vor Augen führen müsse, dass vom ethischen Standpunkt und von unserem Rechtsempfinden her betrachtet, der Gleichheitsgrundsatz doch an erster Stelle stehen müsse, d.h. dass Gleiches gleich und Ungleiches dementsprechend ungleich zu behandeln sei. Die Kaninchen leiden unter den Haltungsbedingungen. Da nun durch das richtungsweisende Urteil aus Karlsruhe man sich gegen die tierquälerische Haltung bei den Legehennen ausgesprochen hatte, sei es unverständlich, dass unsere Politiker die tierquälerische Haltung bei Mastkaninchen immer noch tolerieren. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen geht der A.K.T.E. - Mitarbeiter detailliert auf die grausamen Bedingungen ein, auf die engen Gitterrostkäfige, die Besatzdichte, die zu schwerwiegenden Verletzungen führt; er berichtet über Selbstverstümmlung, Kannibalismus und Infektionskrankheiten.

Er erklärt, dass unserer "egoistischen Fraßkultur" pro Jahr 30 Millionen Kaninchen zum Opfer fallen, und dass hier der egoistische Hedonismus des Menschen doch entschieden zu weit ginge.


Als nächster Punkt wird das Thema Kaninchen als "Kuscheltier" unserer Kinder von Moderator Neubrech angesprochen und gefragt, ob man das den Tieren eigentlich zumuten könne. Unser Mitarbeiter gab zu bedenken, dass man nicht pauschal sagen könne, dass die geschätzten 2 bis 2.5 Millionen Kaninchen, die ihr Dasein als Heim- und Kuscheltiere fristen, alle ein miserables Leben führen. Dies ginge sicherlich zu weit. Aber man müsse sich auch vor Augen halten, dass ein großer Teil dieser Tiere nicht artgerecht gehalten werden - wie immer man den Begriff der Artgerechtigkeit auch definieren mag. Ein Kaninchen ist ein wollendes, leidens- und empfindungsfähiges Individuum. Es ist keine Ware, es ist kein Spielzeug und vor allen Dingen - es ist kein Wegwerfspielzeug! Wie sieht die Realität aber aus? Jeder denkt, ein Kaninchen ist leicht zu erwerben, billig in der Anschaffung, kaum Raumbedarf und pflegeleicht.

Aber wenn das Kaninchenkind einmal ein Pfützchen auf dem allerheiligsten Perser hinterlässt oder wenn die Urlaubszeit naht, dann werden die Tiere ausgesetzt. Und das lässt sich mit einer verantwortungsvollen Moral nicht vereinbaren.

Im Anschluss daran wird auf die "langohrigen" Studiogäste aus dem Bertha-Bruch-Tierheim in Saarbücken hingewiesen.

Als nächster Themenpunkt verweist Moderator Neubrech auf die "ganz erschreckenden Bilder" über Angora-Kaninchen und erklärt, dass auch hier ein Boykott der Konsumenten wohl angebracht wäre, macht aber auch deutlich, dass es hier doch Unterschiede in der Wollegewinnung gibt - nämlich rupfen oder scheren, kommt jedoch direkt selbst zu dem Schluss: "Ist beides nichts!"

Stefan Bernhard Eck untermauert diesen Gedanken mit der Aussage, dass die Mode ein Mordsgeschäft ist, eben in zweifacher Hinsicht, und dass sich dies doch mittlerweile überall herumgesprochen haben müsste. Die entsetzlichen Qualen beim Rupfen des Bauchfelles, aber auch das Scheren und insgesamt die tierquälerischen Haltungsbedingen in der Angora-Kaninchen-Zucht sind aus ethischer Sicht abzulehnen. Der Rat an den Konsumenten: Verzichten Sie auf Kleidungsstücke aus Angora-Wolle, auf Schuhe oder Pullover mit Kaninchen-Fellbesatz, auf den ganzen modischen Firlefanz, denn dafür dürfen leidens- und empfindungsfähige Lebewesen nicht ihr Leben verlieren.

Dieser Boykott-Aufruf wird spontan von Moderator Neubrech unterstützt, denn er macht darauf aufmerksam, dass die wenigsten Menschen daran denken, dass ein kleines Stück Fell am Schuh oder dem Pullover mit dem Tod eines Kaninchens erkauft wurde.

Ein Studioanrufer fragt nach, warum so eine tierquälerische Massenhaltung nicht einfach vom Gesetzgeber verboten wird. Unser A.K.T.E. - Mann vor Ort erklärt, dass der Gesetzgeber dies zwar verbieten könnte, aber dass natürlich noch immer das Recht der gewerblichen Freiheit Vorrang habe, aber dass nach langem Taktieren der CDU/CSU in diesem Jahr mit der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel zu rechnen sei, und dass damit ein Hoffnungsschimmer am Horizont aufgetaucht ist, der vielleicht zu einem Umdenken führt. Aber es ist zu bezweifeln, dass sich grundsätzlich etwas ändern wird.


Auf die Frage von Neubrech, ob die Lobby der Tierzüchter stärker ist, als die Lobby der Tierschützer, und ob da mehr Geld dahinter steckt, muss unser A.K.T.E. - Mitarbeiter leider konstatieren: "Auf jeden Fall - natürlich! Das ist das erste Problem, das andere Problem ... wir kennen es von Berthold Brecht: Zuerst kommt das Fressen, und dann kommt die Moral. Damit ist eigentlich alles gesagt. Und solange der Mensch auf dieser ethischen Stufe steht, wird sich nicht sehr viel ändern." Neubrech macht klar, dass man eigentlich nicht sehr viel mitbekommt, was mit Tieren so alles passiert und geht damit über zum Thema Versuchskaninchen und spricht auch den Punkt der Nichtübertragbarkeit von Tierversuchen auf den Menschen an.

A.K.T.E. bringt zum Ausdruck, dass die Nutzensfrage, bzw. die Frage der Übertragbarkeit des Tierversuches auf den Menschen, vom ethischen Standpunkt ohnehin nicht zu berücksichtigen ist. 1999 wurden rund 51.000 Kaninchen im Tierversuch verbraucht, im Jahre 2000 ist die Zahl auf Grund der Genforschung hochgeschnellt auf über 112.000 Kaninchen - wider besseren Wissens, dass die Tests zu keinem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn führen und nicht übertragbar sind. Aber es soll noch schlimmer kommen. Grund: Das geplante EU-Altchemikalien-Testprogramm, in dem zwischen 70.000 bis 100.000 Chemikalien, die seit über 20 Jahren verwendet werden, mit einer riesigen Zahl von Tierversuchen neu getestet werden.

Moderator Reinhard Neubrech schließt die Sendung mit dem Versprechen, dass das Thema längst noch nicht zu Ende ist, und dass wir am Ball bleiben werden, denn vor allem stellt sich nun die Frage: "Warum gehen wir Menschen mit den Tieren eigentlich letztendlich doch ziemlich miserabel um?"

Für die gelungene Sendung und die gute Zusammenarbeit dankt der Arbeitskreis Tierrechte & Ethik dem SR Südwest Fernsehen, der Redakteurin von "Beo & Co." - Sabine Frank und dem Moderator Reinhard Neubrech ganz herzlich.

Für die freundliche Unterstützung bei unseren Recherchen danken wir Achim Stößer von Maqi, Herma Caelen von AN, den Tierversuchsgegnern-Saar, Renato Pichler von der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus (SVV) für die kollegiale Mithilfe bei der Suche nach Bildmaterial sowie dem Bertha-Bruch-Tierheim in Saarbrücken für die beiden wunderschönen "langohrigen" Gäste im Studio, die ein neues Zuhause suchen.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



Tierschutzverein Siegen - Eine Schlacht ging verloren.


Am 29. März 2004 findet die lang erwartete Hauptversammlung des TSV Siegen in der Siegerlandhalle statt. Rund 500 Mitglieder des Vereins sind anwesend. A.K.T.E. hat sich im Vorfeld vehement für Jürgen Foss, den ehemaligen Geschäftsführer des Vereins und für die Beibehaltung der vorbildlichen Tierschutz-Praktiken des Tierschutzvereins Siegen engagiert, da der Verein eine wichtige Vorreiterrolle für Tierschutz UND Tierrecht spielt. Mit vegetarischer Hundefütterung, Tierrechtsseminaren, einer Hundeschule, dem Tierschutz-Mobil und Info-Ständen für den Tierschutz- und Tierrechtsgedanken hat der TSV Siegen die wegweisende Richtung für den traditionellen Tierschutz eingeschlagen.


Die Hauptversammlung: Einige A.K.T.E. - Mitarbeiter/innen waren zur Hauptversammlung angereist, um mit ihrer Stimme für die Beibehaltung dieser Vorreiterrolle zu votieren. Leider waren diese Bemühungen vergeblich. Die Hauptversammlung entpuppte sich als eine einzige Farce; grimmig dreinblickende Saalordner in Bodyguard-Outfit versuchten verteilte Handzettel den Anwesenden zu entwenden, bei verschiedenen Wortmeldungen wurde einfach das Mikro ausgeschaltet, es gab tumultartige Szenen vor der Hallentür und dergleichen mehr. Rund Zweidrittel der Anwesenden "Tierschützer" waren mit einer vorgefertigten Meinung gekommen und nicht einmal bereit, sich die Argumente von Jürgen Foss und anderen Tierrechtlern/innen anzuhören. Die Entscheidung fiel mit etwa 350 zu 150 Stimmen gegen Jürgen Foss und gegen "Tierschutz UND Tierrecht" aus.

Traurig, aber unumkehrbar. Aber es wird weitergehen - eben ohne den Tierschutzverein Siegen.

Nähere Infos: www.die-tierfreunde.de

Jürgen Foss nach der verlorenen Schlacht: "Wir haben einen neuen Verein gegründet, und ich hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit Euch allen. Wir sehen uns irgendwo bei einer der nächsten Aktionen. Vielleicht gar nicht mal die schlechteste Lösung so ganz ohne Altlasten neu zu starten..."

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 21.04.2004


Podiumsdiskussion mit Helmut Kaplan


Am 19. Februar 2003 findet im Bistro "Tierlieb" in Saarbrücken im Anschluss an einen gemeinsamen Fernsehauftritt von Helmut Kaplan und Stefan Bernhard Eck in der Sendereihe Beo & Co. des SR Südwest Fernsehen eine Tierrecht-Veranstaltung zu dem Thema "Wege zu einem ethischen Tierumgang" statt. Unser Webmaster, Jürgen Kreitner, übernimmt die schwierige Aufgabe der Diskussionsleitung. Allein schon die unerwartet große Zahl der Gäste, schätzungsweise 50 bis 60 interessierte Tierrechtler, Tierschützer und Tierfreunde, die sich an der Diskussion rege beteiligen und das Interesse der Saarländischen Presse, die ebenfalls anwesend ist, sprechen für den Erfolg dieser Veranstaltung. Wie zu erwarten war, wird das Thema, das bekanntlich viel Zündstoff für eine kontroverse Auseinandersetzung beinhaltet, auch dementsprechend "heiß und heftig" diskutiert. Unterschiedliche Positionen prallen aufeinander. Günther Rogausch, ein Tierrechtler, der sich durch seinen konsequenten Standpunkt und hochkarätige Schriften innerhalb der Szene einen Namen gemacht hat, vertritt seine durchaus nachvollziehbaren Forderungen ebenso schlagfertig wie einige saarländischen Tierfreunde/innen ihre eher anthropozentrische Sichtweise zu verteidigen versuchen.

Insgesamt wird für den Tierrecht-Gedanken geworben und einem interessierten Publikum nahe gebracht, das sich bisher weniger intensiv damit beschäftigt hatte.


Nach fast dreistündigem "Schlagabtausch" vor und mit dem Publikum wird die Diskussion zwischen Helmut Kaplan, Stefan Bernhard, Jürgen Kreitner und einigen A.K.T.E. - Mitarbeitern/innen und der Redakteurin der Sendereihe Beo & Co. bis in die frühen Morgenstunden fortgesetzt. Alte Positionen werden überdacht, neue werden formuliert, es werden pragmatischen Erwägungen ethischen Prinzipien gegenübergestellt, Zielsetzungen werden definiert, und die Geschichte der Philosophie wird nach Präzedenzfällen untersucht. Es wird diskutiert, debattiert und philosophiert bis die Köpfe rauchen. Dank eines sehr offenen und intensiven Gedankenaustausches besteht das Ergebnis dieser Nachtarbeit, das zum Teil auf vielen Vorgesprächen zwischen Dr. Helmut Kaplan und uns basiert, in einem tragfähigen Konsens zur Vegetarismus/Veganismus-Debatte. Dieser Konsens soll als Basis für eine fortzuführende und vertiefende Beschäftigung mit diesem Thema dienen und eine gedankliche Richtschnur für die momentane Beurteilung und Vorgehensweise darstellen, die von allen rational denkenden Vegetariern und Veganern, von Tierrechtlern und Tierschützern gleichermaßen akzeptiert werden kann.

Eine Dokumentation über die gedankliche Auseinandersetzung mit Helmut Kaplan und uns, die zu diesem Konsens führte, finden Sie in der Rubrik "Soll-Zustand" unter dem Titel "Der A.K.T.E.-Kaplan-Konsens".

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003

TR-Kampagne "Kein Pelz im TV"

Für die Pelzmode, das "Mordsgeschäft in zweifacher Hinsicht", werden jedes Jahr "Pelztiere" bestialisch gequält und ermordet, obwohl sie ebenso wie wir leidensfähige Lebewesen sind und ein vitales Interesse an Leben und Wohlsein haben.


Wer Pelz-Produkte kauft oder dafür direkt oder indirekt wirbt, macht sich an der Quälerei und Tötung dieser Tiere mitschuldig! Ein solch skrupelloses Verhalten ist uns unverständlich, weil die Mensch-Tier-Beziehung von weiten Kreisen der Gesellschaft mittlerweile kritisch hinterfragt wird. In Bezug auf den Umgang mit dem Mitlebewesen Tier hat in unserer Gesellschaft ein Paradigmenwandel begonnen. Politik und Wirtschaft beginnen ebenfalls wahrzunehmen, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Tier bewusst werden. Der Tierschutz erhielt Verfassungsrang, Kaufhäuser schließen ihre Pelzabteilungen, und immer mehr Menschen lehnen das Tragen von Pelzbekleidung kategorisch ab.

Durch Aufklärungskampagnen und Protestaktionen von Tierschützern/innen und Tierrechtlern/innen wurde in Österreich schon 1998 ein generelles Pelzfarmverbot erreicht. In Deutschland wurde eine neue Pelztier-Haltungsverordnung erlassen, die das Betreiben von "Pelzfarmen" in unserem Lande erschwert und eventuell unrentabel macht.

Es sollten nicht nur alle verantwortungsbewussten Einzelpersonen ihren Beitrag zur Erreichung eines ethischen Miteinanders von Mensch und Tier leisten, sondern alle Gremien und Gruppierungen in unserer Gesellschaft auf dieses Ziel hinarbeiten.

Eine besondere Rolle hierbei fällt dem Medium Fernsehen zu. Rundfunk- und Fernsehanstalten sind im Zeitalter der elektronischen Kommunikation neben den Druckmedien die wichtigsten und einflussreichsten "Meinungsmacher" und damit auch für die Akzeptanz oder Ablehnung bestimmter Praktiken im Tierumgang in unsere Gesellschaft mitverantwortlich.

Die Hintergründe und Fakten über die grausamen Praktiken in der Pelztierzucht dürften auch den Sende-Anstalten wohl bekannt sein. Um so unverständlicher ist der leider zu registrierenden Trend, vor allem von Privatsendern durch Reportagen von Pelzmodeschauen oder durch Interviews mit Pelzkleidung tragenden "Promis", die gesellschaftliche Akzeptanz von Pelzmode zu fördern, anstatt ihrer Verantwortung gegenüber dem Tier dadurch gerecht zu werden, dass sie ihre Zuschauer durch geeignete Reportagen über die traurigen Hintergründe dieser "Mordsmode" aufklären.

Deshalb hatte A.K.T.E. und Vitanimaux 2000 gemeinsam die Kampagne "Kein Pelz im TV" ins Leben gerufen, in der alle Fernsehanstalten höflich aufgefordert wurden, nicht durch positive Darstellungen von Pelzprodukten oder Pelz-Modeschauen in ihren Sendungen den wieder zunehmenden Trend zum Pelz zu unterstützen. Wir baten ebenfalls darum, auf Moderatorinnen und Moderatoren sowie auf prominente Studiogäste einzuwirken, zukünftig auf Pelzbekleidung oder pelzbesetzte Garderobe in Fernseh-Sendungen zu verzichten.

Zur Teilnahme an dieser Kampagne wurde absichtlich auf einer eher "privaten" Ebene mittels vielen Telefonaten und persönlichen E-Mails aufgerufen. Es war unsere Strategie, diese Kampagne nicht durch eine breit angelegte Dokumentation oder durch Presse-Erklärungen im Vorfeld publik zu machen, was dem "Überraschungseffekt" dieser Aktion nur geschadet hätte. Vielmehr wollten wir gewisse Irritationen auslösen, um damit zu erreichen, dass sich die angeschriebenen Fernsehsender selbst mit der Materie etwas näher beschäftigen, oder dass durch eventuelle Rückfragen an uns ein direkter Kontakt entstehen sollte, der für informative Gespräche genutzt werden könnte.

Die Kampagne "Kein Pelz im TV", die am 6. November begann, war ein Appell an die moralische Verantwortung des Mediums Fernsehen gegenüber dem Mitlebewesen Tier und die Aufforderung, nicht für eine blutige und barbarische Mode durch eine positive Berichterstattung Pate zu stehen, sondern dieses "Mordsgeschäft in zweifacher Hinsicht" zu boykottieren.

Die große Resonanz und spontane Bereitschaft zur Unterstützung durch Tierschutz-Vereine sowie Tierschutz- und Tierrecht-Organisationen, aber auch durch Privatpersonen, darunter auch der Tierrecht-Philosoph Helmut F. Kaplan, haben zum Erfolg dieser Kampagne beigetragen. Es wurden über 40 Fernsehsender durch alle an der Kampagne beteiligten Vereine oder Privatpersonen angeschrieben. Rückfragen der Sendeanstalten haben uns gezeigt, dass diese Kampagne den Pelztiermord wieder etwas ins Blickfeld der TV-Gewaltigen gerückt hatte. Ein Sender erklärte uns spontan seine Bereitschaft, zukünftig auf bestimmte "Pelz-Aktivitäten" in ihren Programmen zu verzichten.

Große Anstrengung, kleiner Erfolg. Trotzdem hat es sich gelohnt, denn jedes einzelne Leben zählt!

Wir bedanken uns hiermit bei allen Mitwirkenden für Ihre Unterstützung recht herzlich. Arbeitskreis Tierrechte & Ethik - A.K.T.E. und Julia Holzmann (Vorsitzende - Vitanimaux 2000 e.V. - Verein für Tierrechte)

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



Im Clinch mit den "Grünröcken"


Podiumsdiskussion mit Nabu, Saarländischem Tierschutzbund, ökologischem Jagdverband und Jägern in der Stadthalle Merzig. Das Thema: Die Jagd im Spannungsfeld zwischen Tier- und Artenschutz. A.K.T.E. ist vor Ort und vertritt die Position Tierrechte & Ethik mit brisanten Diskussionsbeiträgen zum Thema Jagdreisen, der Hege- und Pflege-Lüge und provozierenden Flugblättern. In einem anschließenden Gespräch geben "Herren im grünen Rock" zu, mit vielen Argumenten von A.K.T.E. konform zu gehen. Hier hat sich tatsächlich etwas bewegt! Ein Erfolg für den Arbeitskreis!

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



TR-Diskussion an der Universität Saarbrücken


Philosophie-Vorlesung von Dr. Ulla Wessels zum Thema "Praktische Ethik - Über den richtigen Umgang mit Tieren" im Rahmen einer Gruppendiskussion an der Universität des Saarlandes. Mit Kompetenz und Vehemenz vertreten Claudius Speicher und Stefan Bernhard Eck die prinzipiellen Standpunkte von A.K.T.E. in einer hitzig geführten Diskussionsrunde. Unsere Diskussionsbeiträge werden von den Studenten/innen mit lautem Applaus quittiert.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



TR-Vortrag im Gymnasium

Referat über Tierrechte und Ethik im Leyen-Gymnasium in Blieskastel. Das pädagogische Geschick des A.K.T.E. - Leiters Stefan Bernhard Eck wird auf eine harte Probe gestellt. Junge Menschen im Alter von 12 bis 14 Jahren sind mit rationalen ethischen Argumenten nicht immer zu überzeugen.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003


UTOPIA TODAY - REALITY TOMORROW
A VEGETARIAN WORLD


35 Autoren - Ernährungswissenschaftler, Mediziner, Bestseller-Autoren, Gründer wichtiger Organisationen, Forscher, Philosophen, Musiker, Individualisten - beschreiben ihre Sichtweise einer vegetarischen / veganen Welt von Morgen. 35 Autoren aus aller Welt mit unterschiedlichem kulturellen Background, unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zugehörig, aber mit einer gemeinsamen Überzeugung: eine mitfühlende Weltsicht ist nicht nur möglich, sondern überlebenswichtig für die Menschheit.

Unter den Autoren/innen sind auch die A.K.T.E. - Mitarbeiter/innen Barbara Hohensee, Lydia Tanabe (schrieb für SASA Japan) und Stefan Bernhard Eck.

Laut Herausgeber ist eine deutsche Ausgabe geplant.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 12.02.2006



Music for Animal Rights mit Texten aus der Feder von Stefan B. Eck

Frühjahr 2004, erstmalig auf der CD "Leichenschmaus" von Harry Harper sind die bissigen Texte von Stefan Bernhard Eck vertont worden. ("Das Kreuz mit dem Kreuz", "Sie gehen über Leichen", "Sein Blick ist hart, sein Herz ist kalt") Am 20. Juli 2004 wurde die zweite CD mit dem Titel "Fraßkultur" fertig gestellt. Nähere Infos dazu unter A.K.T.E.- Kooperationen weiter unten.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 29.08.2004


Das erste "Web-Buch" von A.K.T.E. zum Downloaden

"Albert Schweitzer und die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben auf dem Prüfstand" von Stefan Bernhard Eck geht am 08.Januar 2003 auf unseren Webseiten und gleichzeitig auf den Webseiten von Helmut Kaplan online.


Endlich ist es soweit! Nach einer kompletten Überarbeitung und umfangreichen, zeitintensiven Recherchen liegt unsere Abhandlung über Albert Schweitzer und die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben nun vor.

Die vollständige Abhandlung steht Ihnen in der Rubrik "Überprüfung" und in unserer "Bibliothek" zum Download als PDF-Datei zur Verfügung. Das Layout der PDF-Datei wurde für einen beidseitigen Ausdruck in "Buchformat" von Jürgen Kreitner gestaltet. Die Grafiken stammen von Dirk Gieselmann und Stefan Bernhard Eck.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Lesen.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003


"Hingucker der Woche" bei Fellbeisser.de


Fellbeisser verlinkt unsere Satire "Die Satanischen Verse eines Tierrechtlers - Erster Teil" und unser "bissiges" Anti-Jagd-Büchlein "Waidmanns Geil und Waidmanns Krank" von Stefan Bernhard Eck als "Hingucker der Woche". Wir danken der Redaktion von Fellbeisser ganz herzlich.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003


A.K.T.E. übernimmt Tierschutz-Notruf im Saarland



Im Oktober 2005 schließt sich A.K.T.E. dem bundesweiten Tierschutz-Notruf an, um in dringenden Fällen von Tiermissbrauch im Saarland mit Rat und Tat konkrete Hilfe zu leisten. Auch von außerhalb des Saarlandes kommen viele Anfragen, aber was sind schon geografische Grenzen, wenn es um das Wohlsein und Leben von Tieren geht.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 01.02.2006

Acht Enten aus aus tierquälerischer Haltung freigekauft


Eine Entenmutter mit ihren zwei kleinen Kücken wurde von den Akte-Mitarbeitern Ruben und Katrin freigekauft und somit vor dem sicheren Tod gerettet. Sie stammen aus vernachlässigter Haltung mit wenig und unregelmäßigem Futter, verschmutztem Trinkwasser - einer geradezu tierquälerischen Haltung. Besonders die kleinen, erst ein paar Tage alten Enten-Kücken waren akut durch Ratten bedroht

Die Entenfamilie ist jetzt auf dem "privaten Gnadenhof" von Akte-Mitarbeiter Jürgen Kreitner untergebracht und erfreut sich dort einer liebevollen Betreuung.


Dort können sie nun mit vielen anderen Artgenossen ein "artgerechtes Leben" bis zu ihrem natürlichen Tod verbringen. Eine Woche später wurden fünf weitere Enten freigekauft.

Auch diese Tiere fanden bei Jürgen und seiner Frau Tina ein neues Zuhause. Eine kleine Aktion der Mitarbeiter/innen von A.K.T.E., die kaum der Rede wert ist. Aber für die betroffenen Enten war es wohl eines der wichtigsten Ereignisse ihres Lebens. Denn sie dürfen am Leben bleiben.

A.K.T.E. - Redaktion / Ruben Schmitt / 29.08.2003


Ein Wallach namens "Akte"

Das Leben schreibt schon seltsame Geschichten.


Ende April wurde A.K.T.E. von einer verzweifelten jungen Dame aus München kontaktiert, eine "Einzelkämpferin" in Sachen Tierschutz/Tierrechte, die anfragte, ob es möglich sei, bei der Rettung eines jungen Pferdes mitzuwirken, das für den Schlachthof bestimmt war und per Tiertodestransport nach Italien sollte. Wir sollten für Unterbringung und die Summe für den Freikauf sorgen, falls dies im Rahmen unserer Möglichkeiten läge. Ihre "Kriegskasse" hatte wegen hoher Tierarztkosten für drei andere freigekaufte Pferde Ebbe. Sie ginge auf dem finanziellen Zahnfleisch – kriecht wäre wahrscheinlich zutreffender gewesen. Sie erzählte uns, dass sie sich an etliche andere Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen gewendet hatte, dass aber das Resultat ihrer Bemühungen gleich Null gewesen sei. Die meisten angeschriebenen Organisationen hätten es nicht einmal für nötig gehalten, ihr zu antworten.

Ein regelrechter Imageverlust für die TR-Bewegung. Unhöflich, ignorant und unmöglich!

Eigentlich sind solche Projekte eine Nummer zu groß für A.K.T.E. - jedenfalls in Anbetracht der finanziellen Misere. Aber es hatte uns verflucht gewurmt, dass niemand spontan und hilfsbereit gewesen ist, um dieser jungen Frau zu helfen, die ihren Glauben an die deutsche Tierschutz- und Tierrechtsbewegung schon fast verloren hatte. Also trat A.K.T.E. in Aktion - die Maschinerie setzte sich in Bewegung. Unsere Mitarbeiterin Sabine Jedzig setzte alle Hebel in Bewegung. Von VC erhielten wir die Zusage, dass das Pferdchen in Obhut genommen würde und auf einen Gnadenhof in der Umgebung von Eisennach kommen könnte. Stefan B. Eck war zwischenzeitlich in Sachen "Fundraising" tätig geworden.

Wenige Tage später traf dann "die Hiobsbotschaft" bei uns ein, dass die Sache auf der Kippe stünde - nämlich, dass das arme Pferd am darauf folgenden Tag schon nach Italien sollte. Der Pferdehändler wollte direkt 250,-- Euro! Andernfalls wäre die Sache gelaufen - sprich - Pferd auf dem Weg nach bella Italia. Wir konnten Dr. Helmut Kaplan in letzter Minute einschalten, der erst 45 Minuten vor "seinem Einsatz" von dieser ganzen Sache durch uns per Telefon erfahren hatte. Wir baten ihn, unverzüglich und mit 150 Euro in der Tasche zum Salzburger Bahnhof zu fahren, weil dorthin die junge Dame aus München mit 100 Euro in der Tasche von uns in Bewegung gesetzt worden war. Erkennungszeichen am Bahnhof: Junge Dame mit Hund auf dem Arm, schlank, dunkelblond. Das Treffen der beiden klappte und bei einer Tasse Kaffee wurde die weitere Vorgehensweise durchgesprochen.

Der Wallach "Akte" wurde in den frühen Morgenstunden des 8. Mai auf Gut Streiflach in München angeliefert und erst einmal medizinisch versorgt. (Sehnen-Entzündung) "Akte" wird auf diesem hervorragend geführten Gnadenhof der Gewerkschaft für Tiere e.V. in einer Pferdeherde (27 Tiere) den Rest seines Lebens verbringen dürfen.

Wir danken nochmals allen Mitwirkenden bei dieser Aktion für die finanzielle und organisatorische Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an unsere Mitarbeiterin Sabine, die durch ihren Einsatz sozusagen die "A.K.T.E. - Maschinerie" erst ins Rollen gebracht hatte. Vegan-Central machte uns durch die Zusage der Übernahme des Pferdes erst Mut, uns in diese Sache zu "verbeißen". Tess und Anja haben vor Ort gepowert, ohne Rücksicht auf eigene Belange und die eigene Gesundheit geschuftet! Helmut Kaplan war der Retter in letzter Sekunde bei der Finanzierung der Anzahlung in Salzburg. Ohne die spontane Spendenbereitschaft von Ernst, Rolf, Barbara, Karin, Harry, Esther, Jürgen, Sabine, Dirk ... und, und, und ... hätte es aber finanziell nicht geklappt. Auch unsere Freunde von den "Menschen für Tierrechte Regensburg" (Karlheinz, Andrea und Michael) und gute Freunde von Karin in NRW haben durch ihre Spenden zum Gelingen beigetragen. Über Harry und Elfie haben wir den entscheidenden Tipp bzgl. der Gewerkschaft für Tiere erhalten. Ein besonderer Dank geht an Dr. Grassmüller, Vorsitzender der Gewerkschaft der Tiere, der "Akte" den langen Weg von Salzburg nach Eisenach ersparen wollte und ganz spontan vorgeschlagen hatte, doch "Akte" einfach nach Gut Streiflach zu bringen.

Die Tatsache, dass für die Rettung von "Akte" so viele Menschen Hand in Hand gearbeitet hatten - Tierschutz- und Tierrechtsvereine und "Einzelkämpfer", und dass diese Zusammenarbeit erfolgreich war, ist neben der Rettung dieses Tieres das schönste Ereignis an dieser Geschichte. Es zeigt nämlich, dass es doch noch möglich ist, über den Tellerrand des eigenen Vereines hinaus, die eigenen Tierrecht/Tierschutz-Interpretationen unbeachtet, die unseligen Streitereien zwischen TR und Tierschutz hinter sich lassend, gemeinsam dort Hilfe zu leisten, wo Hilfe notwendig ist. Die Theorie des von A.K.T.E. immer wieder eingeforderten "Burgfriedens" wurde erfolgreich praktiziert. Darauf können wir alle sehr stolz sein!

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 20.05.2004


Gerettet vor dem Tod - "Mumpitz"


Auf Mumpitz, ein Kaninchenkind, das zum Ladenhüter geworden ist und "unauffällig" durch Genickbruch entsorgt werden soll, werden A.P.A.N.O.T. und wir aufmerksam. Kurzerhand wird Mumpitz "freigekauft" und ärztlich versorgt. (Leider können wir ihm die Kastration nicht ersparen.) Nach fast drei Monaten intensiver Suche durch A.P.A.N.O.T und uns finden wir ein optimales Zuhause mit blutjungem Kaninchenmädchen in der Nähe von Bonn. Da Mumpitz den größten Teil der Vermittlungszeit im Schlafzimmer von Stefan Bernhard Eck logiert, das kurzerhand zu einem "Kaninchen-Erlebnis-Park" umgestaltet wurde, fällt der Abschied von dem kleinen Kerlchen besonders schwer.

"Mach's gut und viel Glück, mein kleiner Mumpitz!"

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003


Tiervermittlung "Stubentiger"

Eine "überflüssige" Katze sollte - wie leider so oft - durch Aussetzen oder Tierheim preisgünstig "abgeschafft" werden. Wir erfahren davon und nehmen die Katze bei uns auf. Nach Sterilisation, Wurmkur und Schutzimpfung gelingt es uns binnen 24 Stunden ein neues Zuhause für den "Stubentiger" ausfindig zu machen. Ein kleiner Erfolg für A.K.T.E. - ein riesiges Glück für die Katze, denn ihr neues Heim ist ein wahres "Katzen-Hilton", in dem noch vier weitere "Stubentiger" logieren.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003



Kooperationspartnerschaften mit TR/TS-Gruppen


Die Notwendigkeit der Vertrauensbildung, Kooperation und Koordination innerhalb der TS/TR-Bewegung stehtfür A.K.T.E. außer Frage. Dieses Ziel steht bei uns ganz oben auf der Agenda. Und wir haben Mistreiter gefunden, viele Mitstreiter. So zum Beispiel auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt oder die AG Schüler für Tiere, denn Jugendarbeit steht auch auf unserer Agenda.

A.K.T.E.- Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 20.02.2006



Animal Rights for Japan - Kooperation mit SASA Japan



Das Buch "Leichenschmaus" von Helmut Kaplan erscheint am 20. März 2005 in Japan unter dem Titel "Shitai no bansan". Lydia Tanabe, der Begründerin, Leiterin und Sprecherin von SASA Japan (Small Animals Support Association), die auch Mitarbeiterin von A.K.T.E. ist, ermöglichte "historische Datum" für die Tierrechtsbewegung. Sie hat das Buch "Leichenschmaus" größtenteils selbst ins Japanische übersetzt und zeichnet für die Publikation von "Shitai no bansan" verantwortlich. A.K.T.E. unterstützt als enger Kooperationspartner von SASA Japan dieses wichtige Projekt.

Die Veröffentlichung von "Leichenschmaus" ist deshalb von herausragender Bedeutung, weil Japan ein Land ist, in dem Tierethik und somit die Argumente für eine moralische Berücksichtung der Tiere bisher nahezu unbekannt waren. Durch die Veröffentlichung von "Shitai no bansan" ist es erstmals möglich, einen größeren Interessentenkreis in der japanischen Gesellschaft zu erreichen und mit dem Tierrechtsgedanken vertraut zu machen, denn bisher blieb diese wichtige Aufklärungsarbeit auf "Mundpropaganda", einige wenige Flugzettel, kleinere Informationsschriften und auf kurze Beiträge im Internet beschränkt.

Mit der Veröffentlichung von "Shitai no bansan" wird somit buchstäblich der moderne Tierrechtsgedanke in Japan aus der Taufe gehoben, und es bleibt zu hoffen, dass - ähnlich wie durch die Veröffentlich von Peter Singer's Buch "Animal Liberation" in unserem Lande - sich auch in Japan nach und nach eine starke Tierrechtsbewegung formieren wird, die für die elementaren Rechte unserer tierlichen Mitlebewesen kämpfen wird.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 20.03.2005






Tierrechtsrock - Music for Animal Rights



Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der CD "Leichenschmaus" beschließen der Rockmusiker Harry Harper (Tierrechtsrock) und Stefan Bernhard Eck (Leiter von A.K.T.E.) die Produktion einer neuen CD, zu der die Texte ausschließlich von S. B. Eck geliefert werden. Auch beim Arrangement bringt der Leiter von A.K.T.E. seine Ideen ein. Dass Harper und Eck "es gemeinsam können", hatte sich schon bei der CD "Leichenschmaus" gezeigt. Aber erst mit "Fraßkultur" entstand aus einer schlichten Kooperation das, was man schlechthin als Team und Teamgeist bezeichnen kann. Am 20. Juli 2004 - nach knapp vier Monaten harter Arbeit am Schreibtisch und im Ton-Studio - konnte die CD "Fraßkultur" präsentiert werden, mit der ein neues Kapitel TR-Protest-Song-Bereich geschrieben wurde.

Nicht, dass es zuvor noch keine guten Protest-Songs mit TR-Themen gegeben hätte - man denke nur an Reinhard Mey's wunderschöne Balladen. Aber eine vollständige CD mit "Tierrechtsrock" á la Harper - mit so unterschiedlichen Stilrichtungen, mit ausgefallenem Soundmix und verbunden mit den Texten von Stefan Bernhard Eck, die richtig unter die Haut gehen, das war ein Novum. Parodistisch und witzig, anklagend, wütend und hinterfragend - in der Tradition des politischen Kabaretts.

"Fraßkultur" ist ein Rundumschlag, der sich in erster Linie an Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler wendet. Die bekannten "Bedenklichkeiten" innerhalb der TR/TS-Szene werden mit viel Ironie ins Visier genommen. Aber auch mit unserer Gesellschaft, unserer Politik, mit der Religion und der Philosophie wird gnadenlos abgerechnet. Ein Aufruf zum Widerstand gegen die "Fraßkultur" und eine schallende Ohrfeige für alle Pseudo-Tierfreunde/innen.

Es wird nichts beschönigt, nichts wird unter den Tisch gekehrt. Vielleicht eine "Kult-CD" für Tierrechtler/innen, die als musikalische Untermalung für Info-Stände und TR-Demos geeignet ist. Oder als provokatives Geschenk für die Profiteure der "Fraßkultur".

"Fraßkultur" war wieder einmal ein ausgefallenes TR-Projekt des Arbeitskreises Tierrechte & Ethik ... eben "akte-mäßig". Und der Reinerlös der CD wird selbstverständlich ausschließlich für Tierrecht- und Tierschutz-Aktionen verwendet.


Der Tierrechtsphilosoph Dr. Helmut F. Kaplan über "Fraßkultur" (publiziert im Fellbeisser-Newsletter vom 21. August 2004):


"Music for Animal Rights"

Ich stehe auf, fühle mich nicht wohl: Schmerzen, Depressionen - nichts Neues. Ich versuche, eine neue CD in die Musikanlage meines Sohnes zu bekommen. Nach konzentriertem Studium der zahlreichen Knöpfe gelingt mir dies auch. Und nach ein paar Zufallshandlungen ertönt sogar Musik.

Binnen kürzester Zeit bin ich munter und motiviert. Und dann kommen mir die Tränen – vor Freude: dass wir es in der Tierrechtsbewegung schon so weit gebracht haben, eigene Songs zu haben. Und was für welche: tolle Musik, knallharte, aber auch tiefgründige und fast melancholische Texte, eine Interpretation, die unter die Haut geht. Ich höre "Fraßkultur".

Die sarkastischen, provokativen und selbstkritischen Texte von Stefan Bernhard Eck (Arbeitskreis Tierrechte & Ethik - A.K.T.E.) werden von dem vielseitigen Rockmusiker Harry Harper mit unterschiedlichsten Stilmitteln hervorragend umgesetzt. Zuweilen schreit Harry Harper seine Wut hinaus, dass es mir eiskalt den Rücken hinunterläuft. Hier wurde nichts "gekünstelt" – hier werden echte Gefühle vermittelt. "Fraßkultur" ist ein Rundumschlag.

Diese CD MUSS jede Tierrechtlerin und jeder Tierrechtler haben: für sich und seine Freunde zum Motivieren, für bekannte Fleischfresser zum Wachrütteln.

Mit dieser CD erfüllt sich für mich ein Lebenstraum: Bereits als Jugendlicher war mir klar, dass ich mein Leben den Tierrechten widmen werde. (Dieses Wort, geschweige denn die Bewegung gab es damals freilich noch nicht.) Noch nicht klar war mir allerdings, ob ich dies als Musiker oder als Philosoph tun sollte. Auf alle Fälle war mir aber schon damals das immense Potential bewusst, das Protestmusik im Hinblick auf die Mobilisierung vor allem junger Menschen besitzt!

Meine Rolle habe ich dann als Tierrechtsphilosoph gefunden. Aber es hat mich immer betrübt, dass die Musikschiene noch nicht so recht in die Tierrechtsbewegung installiert werden konnte. Mit "Fraßkultur" wurde aber ein neues Kapitel aufgeschlagen. "Fraßkultur" wird bestimmt ein Klassiker der deutschen Tierrechtssongs werden. Und es bleibt zu hoffen, dass HARPER und ECK es nicht bei dieser CD belassen, sondern das Medium Musik auch in Zukunft nutzbringend für die TR-Bewegung einsetzen werden.

© Helmut F. Kaplan

Infos und Bestellmöglichkeit
http://www.tierrechteportal.de/Blickpunkt/frames.php?url=IneigenerSache.html&stelle=Harper

Zu den Song-Texten der CD "Fraßkultur".

http://www.tierrechteportal.de/Bibliothek/frames.php?url=FrasskulturTexte.html

Und eine eigene Web-Seite hat "Fraßkultur" auch schon. "www.Frasskultur.de"

Recording-Impressionen
http://www.veggiemusic.de/Bilder.htm


A.K.T.E. - Redaktion / Jürgen Kreitner / 23.08.2004



Die CD "Leichenschmaus"



Enge Zusammenarbeit mit dem TR-Protest-Sänger Harry Harper. Eine willkommene Abwechselung zur "normalen" und alltäglichen TR-Arbeit.

Damit wird auch dem Gedanken Rechnung getragen - in der Tradition der Prostest-Songs der 60er und 70er Jahre - die Kraft der Musik für die Befreiung der Tiere einzusetzen. Harry Harper: "Die Song-Texte von Stefan sind einfach perfekt, satirisch, sarkastisch und knallhart."


Die Reinerlöse der TR-CD's von Harry Harper werden ausschließlich für Tierrecht- und Tierschutz-Aktionen verwendet.

Bestellmöglichkeit
http://www.tierrechteportal.de/AkteInfo/Blickpunkt/frames.php?url=IneigenerSache.html&stelle=Harper

A.K.T.E. - Redaktion / Jürgen Kreitner / 21.04.2004


Die neuen Kaplan-Seiten online

Die von A.K.T.E. überarbeiteten und neu gestalteten Webseiten von Helmut Kaplan gehen unter neuer Adresse am 08. Januar 2003 online. A.K.T.E. übernimmt damit offiziell die administrative und in Teilbereichen auch redaktionelle Betreuung dieser Webseiten.
http://www. tierrechte-kaplan.org


Unsere Vorarbeiten für die neuen Webseiten waren sehr umfangreich und zeitintensiv. Aber wir glauben, dass sich das Resultat sehen lassen kann. Wir werden auch weiterhin die verschiedenen Rubriken optimieren und permanent aktualisieren.

Ein Erfolg unserer Bemühungen und ein Zeichen dafür, dass die neue Kaplan-Homepage in der Tierschutz- und Tierrecht-Szene sehr gut aufgenommen wurde, stellte sich nach sehr kurzer Zeit ein: Die Zugriffszahlen der Webseiten von Helmut Kaplan schnellten ab der Onlinestellung in die Höhe.

Je mehr Menschen mit dem Tierrecht-Gedanken in Berührung kommen, desto größer ist die Chance, dass sie zum Hinterfragen ihres Tierumgangs, ihrer Lebens- und Ernährungsweise angeregt werden.

Die Überarbeitung und die Betreuung der Webseiten von Helmut Kaplan stehen im Einklang mit unserer Sichtweise über die Notwendigkeit der Kooperation und Bündelung aller Kräfte innerhalb der Tierschutz- und Tierrecht-Bewegung. Nur wenn wir mit unserer Botschaft viele Menschen erreichen, und wenn wir dafür alle Hand in Hand zusammenarbeiten, besteht die Chance, auf dem langen und steinigen Weg zur "Befreiung der Tiere" voranzukommen.

A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck / 14.09.2003


Nicht besonders erwähnt sind unsere permanenten Arbeiten an unseren Schwerpunktthemen Tierrechte und Ethik, die Zur-Verfügung-Stellung von Flugblatt-Entwürfen und Texten an kooperierende Tierrecht-Organisationen und Einzelpersonen, unsere Recherchen bezüglich tierrechtrelevanter Fakten und die Beantwortung vieler Anfragen von Tierfreunden/innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

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