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14.01.2009

Aktiv im Urlaub gegen den Wildtierhandel

Aktiv im Urlaub gegen den Wildtierhandel

Aktiv im Urlaub gegen den Wildtierhandel
Der Tourismus ist eine der weltweit größten und am schnellsten wachsenden Branchen. Er hat somit das Potential, enormen Wohlstand zu bringen – er kann aber auch ungeheuren Schaden in den sensiblen und gefährdeten Regionen der Erde und bei den sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen anrichten.


1. Bewusst einkaufen und gleichzeitig Gutes tun
Falls Sie in Ihrem Urlaub Souvenirs kaufen wollen, dann sollten Sie zu vor Ort hergestelltem Kunsthandwerk greifen, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen. So können Sie landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten, Steinschmuck und Malereien erwerben. Seien Sie aber bitte z.B. bei Holzschnitzereien vorsichtig und achten Sie darauf, dass das Holz nicht von übernutzten, gefährdeten Baumarten stammt. Eine weitere sinnvolle Alternative ist, das Geld einem Projekt zu spenden, das mit seiner Arbeit Lebensräume und gefährdete Arten schützt, oder Sie besuchen einen Nationalpark oder eine Tierauffangstation.

Südafrikanische Souvenirs - die bessere Alternativen




2. Aktiver Tierschutz - auch im Urlaub
Bitte beteiligen Sie sich nicht an Aktivitäten, die grausam für Tiere sind oder die Wilderei fördern. Dazu gehören beispielsweise die Tropähen-Safaris, Fotos mit abgerichteten Tieren, der Besuch von Stierkämpfen oder Zirkussen mit Wildtieren, Reitsafaris, für die häufig kranke, überarbeitete oder schlecht behandelte Elefanten, Kamelen, Pferden oder Eseln herhalten müssen.

3. Umweltverträglicher Tourismus
Ökotourismus hat das Ziel, die Umwelt möglichst wenig zu belasten. Zu beachten ist allerdings, dass manche Reiseanbieter und Hotels den Ausdruck “Ökotourismus” benutzen, nur weil er werbewirksam ist, während deren Angebote tatsächlich viel zu wünschen übrig lassen. Klicken Sie hier und lesen Sie einige Tipps, wie Sie möglichst umweltschonend reisen.

4. Melden Sie illegalen Handel mit geschützten Arten Im Urlaub: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Produkte aus bedrohten Tierarten illegal zum Kauf angeboten werden, informieren Sie die lokale Polizei, das Management Ihres Hotels, den Reiseveranstalter oder die Tourismuszentrale vor Ort. Wenn möglich, informieren Sie auch Mitreisende.

Zu Hause: Auch noch nach Ihrer Rückkehr besteht die Möglichkeit, die Funde zu melden. Hilfreich ist hier, wenn Sie hier genaue Angaben zum Ort machen können. Wenden Sie sich an das Bundesamt für Naturschutz (Telefon: 0228/84911311, Mail: citesma@bfn.de) oder an das Zollkriminalamt (Telefon: 0800-9966399, Mail: poststelle@zollkriminalamt.de)

Informieren Sie Freunde und Ihrer Familie über die Gefahr, die der Kauf von Produkten aus gefährdeten Tierarten mit sich bringt. Bitten Sie sie darum, eventuell früher gekaufte Artikel aus Wildtieren der örtlichen Naturschutzbehörde zu übergeben und somit ein gutes Beispiel zu geben. Sie werden dabei keinen Ärger mit den Behörden bekommen.


Prominente Unterstützung
Ruth Moschner, Xavier Naidoo, Elmar Wepper und Veronica Ferres verbinden mit Südafrika ganz persönliche Erlebnisse und Erfahrungen. Gemeinsam mit dem IFAW setzen Sie sich für geschützte Tierarten ein. Lesen Sie hier Ihre Versprechen!


RUTH MOSCHNER

TV-Moderatorin Ruth Moschner unterstützt die IFAW-Kampagne"Kein Tier als Urlaubs-Souvenir".

Als prominente Botschafterin setzt sich Ruth Moschner bereits für Kinder in Südafrika im Rahmen der Initiative "stars of tomorrow" ein.

Bei einem Besuch in Südafrika war sie begeistert von der Schönheit des Landesund der Vielfalt der Tierwelt. Als bekennende Tierschützerin war ihr schnell klar, dass kein Tier für einSouvenir sterben darf.

"Kaufen Sie keine Souvenirs für die Wildtiere getötet werden. Genießen Sie die lebendige Wildnis Südafrikas und schützen Sie gefährte Arten."


XAVIER NAIDOO

Xavier Naidoo gehört zu den erfolgreichsten deutschen Soul- und R'n'B-Sängern. Seine Wurzeln liegen in Südafrika. So reiste er für den Dreh einiger seiner Videos nach Kapstadt.

Zeitgleich startete der IFAW seine Kampagne „Kein Tier als Urlaub-Souvenir“ für Südafrika. Als er von dieser erfuhr, erklärte er gleich seine Unterstützung für den Schutz von Wildtieren.

"Der Handel von Souvenirs aus geschützten Arten in Südafrika und in anderen Reiseländern muss ein Ende haben. Wir Menschen haben es in der Hand, die Tiere Afrikas zu schützen. Kaufen Sie keine Andenken, für die Tiere ihr Leben lassen müssen. Es gibt zahlreiche Alternativen wie afrikanisches Kunsthandwerk, welche vor Ort hergestellt werden und zum Teil soziale Projekte unterstützen.“ (Xavier Naidoo)



http://www.ifaw.org/ifaw_germany/join_campaigns/fight_illegal_wildlife_trade/think_twice/take_action_how_to_be_a_responsible_tourist/pledge_not_to_buy_wildlife_souvenirs.php

ELMAR WEPPER

Elmar Wepper, bekannt als Schauspieler und Synchronsprecher, unterstützt gemeinsam mit seiner Frau Anita die IFAW-Kampagne gegen den illegalen Wildtierhandel in Südafrika.

In den 70er-Jahren übernahm Elmar Wepper die Nachfolge seines Bruders Fritz Wepper als Assistent von Erik Ode in der TV-Kultserie „Der Kommissar“. Sehr erfolgreich waren die Weppers als unschlagbares Duo in der ZDF-Reihe „Zwei Brüder“ von 1994 bis 2000.

Mit Südafrika verbindet Elmar Wepper ganz besondere Erinnerungen. Im März 2004 heiratete er sein Frau Anita in Kapstadt. „Meine Frau und ich tragen zum Tier- und Artenschutz bei, indem wir auf unseren Reisen auf den Kauf von Souvenirs aus geschützten Wildtieren und deren Bestandteilen bewusst verzichten. Helfen auch Sie, den Artenreichtum Südafrikas zu erhalten und überlegen Sie genau, welche Andenken Sie an dieses einzigartige Land erinnern sollen.“ (Elmar und Anita Wepper)

VERONICA FERRES und MARTIN J. KRUG

Die bekannte deutsche Schauspielerin Veronica Ferres unterstützt gemeinsam mit ihrem Ehemann Martin J. Krug die IFAW-Kampagne „Kein Tier als Urlaubssouvenir“.

Neben der Schauspielerei ist Veronica Ferres auch für ihre soziales Engagement bekannt. So gründete sie zusammen mit ihrem Mann im April 2002 den Verein Power-Child e.V., der sich für die Unterstützung missbrauchter Kinder einsetzt.

Für den Dreh zu ihrem Film „Kein Himmel über Afrika“ reiste sie 2004 nach Südafrika. Überwältigt von der atemberaubenden Natur und überzeugt von der Schutzbedürftigkeit der einzigartigen Tierwelt Afrikas, wollen sich Veronica Ferres und Martin J. Krug nun für die Erhaltung der Wildtiere einsetzen.

„Helfen Sie, die faszinierenden Tiere Afrikas zu schützen. Verzichten auch Sie auf Ihren Reisen auf den Kauf von Mitbringseln aus Wildtieren oder deren Bestandteilen. Gestalten Sie Ihren Urlaub verantwortungsbewusst und informieren Sie sich im Vorfeld über Ihr Reiseziel.“
(Veronica Ferres und Martin J. Krug)



http://www.ifaw.org/Publications/Program_Publications/Wildlife_Trade/Campaign_Scientific_Publications/DE-Poster_What_are_you_really_bring_home.php



http://www.ifaw.org/Publications/Program_Publications/Wildlife_Trade/Campaign_Scientific_Publications/DE-What_are_you_really_bringing_home.php



http://www.ifaw.org/Publications/Program_Publications/Wildlife_Trade/Campaign_Scientific_Publications/DE-Travel_Information_for_Divers.php



http://www.ifaw.org/Publications/Program_Publications/Wildlife_Trade/Campaign_Scientific_Publications/DE-Golden_Rules_for_Family_Vacations.php

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