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26.01.2009

Augenzeugenbericht: Kurban Bayrami, Islamisches Schlachtfest in der Hammel-Schlächterei bei Ludwigshafen (Autor Claudia Schäfer, Tierschutzverein Ludw

Augenzeugenbericht: Kurban Bayrami, Islamisches Schlachtfest in der Hammel-Schlächterei bei Ludwigshafen (Autor Claudia Schäfer, Tierschutzverein Ludwigshafen und Umgebung e.V.)


Rund um das Anwesen Verkehrschaos: parkende Autos, in deren Kofferraum große Plastiksäcke eingeladen werden. Leichensäcke. Im Hof Menschen in freudiger Erwartung, ein Verkaufsstand mit Fladenbrot.

Ein großes Holztor zum Innenhof, wo die Schlachttiere darauf warten, dass sie ausgesucht werden.


An der Kasse wird bezahlt, man erhält einen Abschnitt mit einer Nummer, die in Abständen aufgerufen werden. (Kurz nach zwölf Uhr ist man schon bei Nummer Einundneunzig). Dann bekommt man einen schmutzigen Strick in die Hand gedrückt und wird durch das Tor in den Innenhof gelassen. Unter einem Vordach und weiter hinten, zum Teil noch im Transportfahrzeug, sind Rinder angebunden und warten auf ihr Schicksal. In einem Kleinlaster ein ausgesondertes, krankes Schaf. Hinter dem Gebäude in einem Pferch 20 bis 30 Schafe. In einem abgetrennten Gatter noch einmal so viel. Die sind für morgen. Viele Schafe husten, haben wohl Lungenwürmer. Die Hufe sind teilweise deformiert.

Auf dem Boden verdrecktes Stroh, das mit tierischen Exkrementen vollgesogen ist. An manchen Stellen steht die Brühe einige Zentimeter hoch. Dafür haben die Schafe kein Wasser mehr in den Trögen. Eine Amtstierärztin füllt nach. "Ist eigentlich nicht meine Aufgabe. Aber sonst fühlt sich niemand für die Tiere verantwortlich. Müssen eh sterben." Jeder Käufer sucht sich selbst ein Tier heraus. Einer bindet das Schaf an Vorder- und Hinterbein zusammen. Das ist nicht erlaubt. Der Strick muss um den Hals gelegt werden, zum Führen, ohne dem Tier weh zu tun oder es zu strangulieren.



Amtsveterinärin schreitet ein. Käufer ist uneinsichtig, will sich von (deutscher) Frau nur ungern belehren lassen. Jeder muss sich mit seinem Schaf anstellen und darauf warten, dass sein Tier geschlachtet wird. So steht man vielleicht eine halbe Stunde, das Schaf zwischen den Knien. Am anderen Ende der Schlange beginnt das blutige Handwerk. Das Tier wird auf eine Art Bettgestell aus Metall gezerrt und festgehalten.

Helle Panik tritt in seine Augen. Eine angstfreie Tötung gibt es auf der ganzen Welt nicht. Ein Mitarbeiter schreit den Namen Allahs in einer Gebetsformel und greift zur Betäubungszange, die an einem Gerät, das aussieht wie eine Autobatterie, befestigt ist. Hoffentlich ist der Stecker auch drin. Mehr oder weniger fachgerecht presst er dem Tier die Zange an die Schläfen und jagt einen kurzem Stromstoß (sind es jedesmal die vorgeschriebenen zwei Sekunden?), der es betäuben soll durch den Kopf. Ein anderer Mitarbeiter reißt den Kopf des Schafes nach hinten, sucht im dichten Fell des Halses nach der richtigen Stelle und zieht mit mehreren Schnitten ein Messer durch die Kehle. Grellrotes, pulsierendes Blut spritzt in eine vor dem Gestell stehende Wanne. Das Tier keilt mit den Hinterbeinen aus. Wenn es ausgeblutet ist, wird es daneben geworfen zur Weiterverarbeitung.

Die anderen Schafe, die noch nicht an der Reihe sind, liegen seitlich davon und dürfen zuschauen. Eine "Aufsichtsperson" des Veterinäramtes steht hoheitsvoll in der Mitte des Geschehens, ein belegtes Brötchen in der Hand, und spritzt seelenruhig das Blut weg, das aus der Wanne geschwappt ist. Menschen drängen sich vor und stehen sich gegenseitig im Weg, um den besten Blick auf das Gemetzel zu ergattern.
Volksfeststimmung.. Unbeschreiblich viele Männer, Frauen und Kinder, die bei dem makabren Schauspiel begeistert zusehen. Dazwischen schwer beschäftigte Schlachter und Mitarbeiter der Fleischbeschau. Der Boden ist mit blutiger Brühe bedeckt. Es riecht seltsam, ekelerregend. An einem Gestell hängen Schafskadaver, Männer sind beim Ausweiden. Daneben eine Stellage, auf dem den toten Schafen vorher das Fell abgezogen wird. Rechts davon Wannen mit "Kleinteilen", tote Tiere werden im Akkord zerlegt. Ein abgetrennter Schafsfuß liegt herum, Menschen laufen darüber hinweg. Stimmengewirr, Hektik, fließbandartiger Betrieb.

Eines der an der Decke angebrachten Gestelle mit den Schafskadavern ist kurz vorher heruntergefallen und hat einen Arbeiter verletzt. Egal. Es wird weitergearbeitet. Auch der leicht verletzte Auch weiter hinten in anderen "Fleischverarbeitungsräumen" zerteilen Menschen große Tierkadaver in Portionen. An der Decke hängt ein ausgeweidetes, abgezogenes Rind. Ein weiteres Rind wird gerade enthäutet. Auf dem Boden liegt ein abgetrennter Kuhkopf, die Zunge hängt heraus. Innereien landen in großen Mülltonnen und werden weggerollt, nach draußen, damit auch die Anwohner etwas von dem Gestank haben. Die Rinder werden, nachdem sie von ihren "Käufern" ausgesucht wurden, in einen sogenannten Umlegeapparat getrieben. Er sieht aus wie eine überdimensionale längliche Trommel mit einer Öffnung an der Stirnseite, durch die der Kopf (mit unbeschreiblich angstvoll aufgerissenen Augen) schaut. Wird das Tier innen irgendwie befestigt ? Hoffentlich. Dann wird der Apparat um seine eigene Achse gedreht, bis das Rind auf dem Rücken liegt, der Kopf wird mit einer Klammer nach unten gedrückt und gibt die Kehle frei. In den Augen ist jetzt fast nur noch das Weiße zu sehen. Wieder kommt eine Betäubungszange zum Einsatz.

Einer der Abschlachter hält eine Plastikplane vor den Kopf des Tieres, bevor der Schnitt gesetzt wird. Wohl weniger aus Pietätsgründen, als aus Gründen der zu erwartenden Blutfontänen. Nach mehreren Schnitten fällt der Kopf des Rindes nach hinten, hängt nur noch am Rückgrat. Rote Sturzbäche schießen aus dem Innern des Tieres und ergießen sich in eine Wanne und überall sonst hin, Luft entströmt stoßweise dem zuckenden Körper. Grausige Töne, wie ein lautes Aufstöhnen, so als ob das Tier noch versucht zu schreien. Ob das möglich ist? Es dauert sehr lange, bis es ausgeblutet ist. Inzwischen wird die Plane wieder weggelegt, jeder hat freien Blick auf den weit aufklaffenden Hals und die durchtrennten Organe. Wie lange mag das Tier brauchen, bis es hirntot und wirklich absolut schmerzunempfindlich ist?


Eine Junge Türkin filmt begeistert mit einer kleinen Videokamera. Niemand nimmt Anstoß daran, also beginne auch ich mit der Dokumentation des Grauens.

Kommentare:

  1. einfach nur grausam :´(
    so unmenschlich ..
    einfach .. dumme leute die das machen - überhaupt machen können , ich würde vor tränen und mitleid sterben wenn ich so ewas anschauen müsste!!
    Zum glück bin ich vegetarierin!! und das schon mit 14 Jahren.
    die Abschlachter sollten auch mal fühlen wie die schafe oder rinder , mit den schalchtern sollte man das gleiche mal machen, aber es sind ja menschen , das andere sind ja NUR tiere. sind ja nur zum fressen wichtig! ( ich denke mal so sehen das die Leute die das mit anschauen!!

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  2. der kandidat bekommt 100 punkte! ja das sind nur tiere, und sind zum schlachten, zubereiten und dann zum essen da! hmmmmmmmmm lecker so ein Kalbsschnitzerl oder Schweinskotlett ;)

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