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20.01.2009

Befreite Tiere – Aktionsbericht 2005

Befreite Tiere – Aktionsbericht 2005

Auch in diesem Jahr war das im September 2002 gegründete Projekt „Befreite Tiere“ wieder sehr aktiv. In mehr als einem Dutzend Aktionen wurden von März bis September 381 Hennen aus Legebatterien befreit. Nicht immer jedoch waren die Befreiungsaktionen vorher geplant… Am 1. Juli 2005 waren mehrere AktivistInnen von „Befreite Tiere“ unterwegs, um bei einer Legebatterie in Hessen zu recherchieren. Beim Öffnen der Klappen zu den Kotgruben entdeckten sie viele Hennen, die dort wohl schon seit Tagen in den Fäkalien hockten- komplett ohne Essen und Wasser. Sie waren wohl irgendwie dem Käfig entkommen und in die Grube gefallen. Vor ihnen lagen mehrere tote Artgenossinnen, die qualvoll verdurstet waren. Spontan entschlossen sich die AktivistInnen, alle lebenden Hennen mitzunehmen. Einige waren so entkräftet und ausgemergelt, dass sie es nicht einmal mehr schafften, den Kopf zu heben. Sie wurden sofort auf einem befreundeten Hof untergebracht, wo sie sich erst einmal in Ruhe erholen konnten. Einer Henne ging es so schlecht, dass sie nicht in der Lage war, eigenständig Futter zu sich zu nehmen. Sie musste tagelang mit Spezialfutter zwangsernährt werden und erholte sich sehr langsam unter einer Rotlichtlampe. Alle 13 bei dieser Aktion geretteten Hennen überlebten und erfreuen sich heute ihrem neuen Leben auf einem Gnadenhof. Neben den befreiten Hühnern wurde von der Gruppe im September zum ersten Mal ein Schaf befreit, das ansonsten geschlachtet worden wäre. In seinem neuen Zuhause fiel recht bald auf, dass es ein Bein gar nicht belastete. Bei einer Untersuchung durch den Tierarzt wurde dann festgestellt, dass die Hufe nie geschnitten wurden, und dass sich zwischen den Klauen des verletzten Fußes hunderte Maden eingenistet hatten. Zum Glück wurde dies rechtzeitig bemerkt, so dass es möglich war, das Problem mit ärztlicher Versorgung wieder in den Griff zu bekommen. Dem Schaf geht es nun zunehmend besser und es lebt sich immer mehr in dem neuen Zuhause ein. Ein wichtiger Teil der Arbeit von „Befreite Tiere“ ist es auch mit Vorträgen auf die Aktionen und Hintergründe aufmerksam zu machen, um so möglichst viele Menschen zu erreichen. Ziel ist es, diese für das Thema zu sensibilisieren und sie zu motivieren, selbst aktiv gegen das Tierleid vorzugehen. So sprachen zum Beispiel AktivistInnen von „Befreite Tiere“ bei einer Vortragsreihe in Köln, bei der diesjährigen Tagung vom Vegetarierbund in Göttingen und anlässlich einer Veranstaltung zum Weltvegantag in Utrecht.

Wenn Sie einen Vortrag über offene Tierbefreiungen organisieren möchten, kontaktieren Sie die Gruppe bitte unter:
Befreite Tiere c/o Kulturzentrum Druckluft e.V. Am Förderturm 27 46049 Oberhausen Mail: info@befreite-tiere.de

Da die Aktionen und Recherchen immer mit Kosten verbunden sind, ist das Projekt „Befreite Tiere“ auf Spenden angewiesen:
R. Pyls Kontonummer: 265 804 8400 BLZ: 300 101 11 SEB Düsseldorf Stichwort „Befreite Tiere“


Soli-T-Shirt für „Befreite Tiere“


Das Münsteraner Kollektiv „Roots of Compassion“ hat ein neues T-Shirt-Motiv in sein Sortiment aufgenommen. Der Erlös geht komplett an das Projekt „Befreite Tiere“, um damit zukünftige Recherchen oder Befreiungsaktionen zu finanzieren. Das T-Shirt ist schwarz mit weisser Aufschrift „Tierbefreiungen retten Leben“ (vorne) und „www.befreite-tiere.de – Jedes Leben zählt!“ (hinten).

Bestellt werden kann es für 14 Euro zzgl Porto bei: Roots of Compassion, Warendorfer Straße 148, 48145 Münster oder online unter www.rootsofcompassion.org

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