Free counter and web stats

15.01.2009

"Bei den Medizinalprodukten gehört der Tigerpenis zu den teuersten - mit 1500 Dollar."

"Bei den Medizinalprodukten gehört der Tigerpenis zu den teuersten - mit 1500 Dollar."

Karl Ammann und die wilden Tiere

Diese Geschichte handelt in Myanmar, dem früheren Burma. An die dortige Grenze zu China, in die burmesische Grenzstadt Mong La, hat Res Gehriger den Fotografen und Tierrechtsaktivisten Karl Ammann begleitet. Eine Stadt, die ganz auf die Vorlieben chinesischer Touristen eingestellt ist.

Bärentatzen, Affenhirn und Tigerpenis sind in Mong La gefragt. Als Delikatesse oder als Rohstoff für die Traditionelle Chinesische Medizin. Der Schweizer Fotograf Karl Ammann. dokumentiert, wie in Burma Wildtiere für Chinas neue Reiche gejagt werden. Geschützte Tierarten wie Schuppentiere und Warane landen in den Kochtöpfen, wild gefangene Bären werden in engen Käfigen bis zur Schlachtreife gemästet.

Für den Wildbestand der Region hat das verheerende Auswirkungen. Karl Ammann will erreichen, dass dem makabren Handel an der Grenze ein Riegel geschoben wird. Er ist mit einem Touristenvisum eingereist - aber eigentlich in verdeckter Mission: Er will in Burmas Osten ein Tiermassaker dokumentieren.

Den Film von Res Gehriger können Sie hier ansehen.
http://www.sf.tv/sf1/reporter/index.php?docid=20070214
http://karlammann.ch/


Was ist Myanmar?

Das ehemalige Burma heisst heute Myanmar und liegt im goldenen Dreieck an der Grenze zu China. Dieser Bericht spielt in der Special Region 4, welche von General Sai Leun mit eiserner Hand und praktisch autonom regiert wird.

Der ungehemmte Handel und Schmuggel mit wilden Tieren - zur Verwendung als Delikatesse oder als Bestandteil der traditionellen chinesichen Medizin - blüht. Alles ist erhältlich, ob geschützt oder auch nicht.

Die Fakten zu diesem Projekt


Der neue Reichtum in China...
...hat viele Gesichter. Eines davon ist der Handel mit allem, was sich irgendiwe bewegt: zur Verwendung im Kochtopf oder zum Einsatz in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Dies hat direkte Auswirkungen auf die Tierwelt im angrenzenden Myanmar.

Was in China bereits verboten wurde, ist hier noch alles möglich. Es ist, wie es immer ist: Die Nachfrage bestimmt das Angebot, und dieses ist riesig in Mong La. Ob Bärenfleisch oder Tigerpenis, ob Gallensaft von Bären oder das Gehirn von Makaken, ob Elfenbein oder Gallenblase, alles ist auf dem Markt erhältlich, und dies nicht gerade billig.

Dass hier niemand Rücksicht nimmt, weder auf die Natur noch auf die Tierwelt, ist unübersehbar. Die Grenze zu China ist nur wenige Meter entfernt und so floriert ein bizarrer Schwarzmarkt mit allem, was das Bonzenherz begehrt.

So bringt ein Tiger, mit dem Verkauf von Fell, Penis, Knochen und Fleisch, bis zu $ 20'000. Das ist auch in der Special Region 4 viel Geld. So verwundert es nicht, dass es in diesem Gebiet bald einmal keine Tiger mehr geben wird.

Noch schlimmer ergeht es den Bären. Ob man sie in Farmen zum Abzapfen des Gallensaftes hält oder in zu kleinen Käfigen als Masttier bis zur Schlachtreife, tiergerecht gehalten werden sie auf keinen Fall.

Aber eigentlich ist es nicht wichtig, was für ein Tier es ist, das hier gemästet und angeboten wird. Man erfüllt, was der Kunde will, und Respekt gegenüber den Tieren hat hier niemand.

General Sai Leun führt die Special Region 4 praktisch autonom und mit eiserner Hand. Drogen, Spielcasinos, Prostitution und Handel mit allem, was sich eben verkaufen lässt, gibt es auch hier. Dabei spielen weder Ethik noch Gesetze oder internationale Abkommen eine Rolle.

Myanmar ist Mitglied der CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) und verpflichtet sich damit, den Handel mit bedrohten Tierarten und Pflanzen zu unterbinden.

Ebenso hat China die Chart der CITES unterschrieben..
http://www.cites.org/


Bilder sagen mehr als tausend Worte!
Schauen Sie sich die Karl Ammann Tierfotograf, Buch- und Filmautor und Naturschützer Bilder an. Lösen diese bei Ihnen Emotionen aus? Wenn ja, finden Sie es nicht an der Zeit, aktiv etwas zur Lösung dieser Probleme beizutragen? Tierfreunde-Nord präsentiert ihnen an dieser Stelle eine ganze Bildersehrie über das Leid der Tiere und den Tierhandel in Myanmar / Mong La. Und an dieser Stelle sei auch nochmal erwähnt: obie at orbie gepriesen sei Karl Ammann













Karl Ammann und die wilden Tiere









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen




Shop Kontakt Newsletter Linkliste Tierfreunde Nord Forum/Community -Tierheim ! Literatur-Tipps Himmlisch-gut.de Tiertafel Global 2000: Die Gebirge Europas + Das Mittelmeerbecken + Die Seen des grossen afrikanischen Grabenbruchs + Die Akaziensavanne Ostafrikas + Das Kongobecken + Die Kappellen + Die Wälder Madagaskars + Die Regenwälder der Malediven, Lakkadiven und Chagos-Inseln + Die Savannen und Grasländer des Terai-Duar + Die Wälder der Sundarbans + Die Sumpfwälder Borneos + Die Daurische Steppe + Die Sibirische Taiga + Das Bering-Meer + Die Wüste im Nordwesten Australiens + Das Great Barrier Reef + Die Wälder Neukaledoniens + Die Wälder der Haweii-Inseln + Die Osterinseln + Die Galapagos-Inseln + Die Prärien Nordamerikas + Die Chihuahua-Wüste + Die grossen Antillen: Kuba + Die Los-Llanos-Savanne in Kolumbien und Venezuela + Das Amazunasbecken + Die Patagonische Steppe + Die antarktische Halbinsel und das Wedell-Meer