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09.01.2009

Bienen oder Wespen als Untermieter - und jetzt?

Bienen oder Wespen als Untermieter - und jetzt?

Während wir im Urlaub sind, sind andere ziemlich fleißig. Bienen und Wespen gehören zum Beispiel zu diesen Lebewesen. Natürlich sind Bienen - wie hier im Blog auch schon öfter zu lesen - nützliche und unverzichtbare Tiere. Trotzdem haben wir gewaltigen Respekt bishin zur Angst vor den Tierchen, wenn sie auf einmal auf uns zu fliegen bzw. in unserer Nähe sind. Noch unangenehmer mögen Wespen sein. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich verhält, zum Beispiel wenn sich Wespen während unserer Abwesenheit ein Nest auf unserem Balkon gebaut haben. Bis Ende September können sich Wespennester auf intensiv genutzten Balkonen, Terrassen oder im Bereich von Eingangstüren und Fenstern befinden. Viele Menschen sorgen sich vor den Stichen der Tiere.



Hummel


Gerade in Familien mit kleinen Kindern, älteren Menschen oder Allergikern ist diese Angst nicht übertrieben, sondern nur verständlich, weil Wespen eine Süßes oder Gegrilltes lieben.

Deshalb hier einige Tipps:
Wenn es hinter Holzverkleidungen, in Rollläden oder unter dem Dach von Wohnhäusern brummelt, verbergen sich dort meist Wespennester der "Deutschen Wespe", der "Gemeinen Wespe" oder der "Sächsischen Wespe. Die Deutsche und die Gemeine Wespe haben ihre Nester auch oft im Garten unter dem Rasen. Diese Wespen sind im Gegensatz zu Hornissen, Hummeln und staatenlosen Bienen nicht durch das Naturschutzgesetz geschützt. Dennoch sind sie sehr nützlich für das Gleichgewicht in der Natur. Sie erbeuten andere Insekten, wie etwa Schädlinge und halten sie auf natürliche Weise kurz. Völlig harmlos hingegen sind die oft in Bäumen oder Büschen hängenden Nester der sehr nützlichen Mittleren Wespe. Diese sollten daher unbedingt belassen werden. Der Jahreszyklus der Wespen endet zwischen August und Anfang Oktober. Das einmal verlassene Nest wird niemals wieder benutzt und kann problemlos entfernt werden.

Bei einem Wespennest an einem ständigen Aufenthaltsort am Wohnhaus ist dagegen Handeln angesagt - weg mit dem Nest. Da die Entfernung in eigener Regie gefährlich sein und auch der nicht fachgerecht durchgeführte Einsatz von Insektiziden zu erheblichen Schäden für die Gesundheit von Menschen und Tieren führen kann, sollte unbedingt ein anerkannter Schädlingsbekämpfer aus der Nähe beauftragt werden. Die Kosten dafür müsst ihr selbst übernehmen. Anders ist es bei öffentlichen Gebäuden, beispielsweise Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und Kindergärten: Hier sollte die zuständige Kommune informiert werden, die als Eigentümerin des Gebäudes für die Nestentfernung zuständig ist. Eine Ausnahmegenehmigung bei der Naturschutzbehörde der Region muss nicht eingeholt werden!

In der Regel stechen Wespen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Deshalb: ruhig bleiben. Die um einen Tisch kreisenden Tiere sollten niemals krampfhaft oder durch wildes Umherschlagen verscheucht werden. Wer im Freien speist, sollte in einiger Entfernung zum Esstisch ein kleines Schüsselchen mit Marmelade zum Ablenken der Tiere bereitstellen - dieses wirkt oft Wunder. Viele Solitärwespenarten wie zum Beispiel der Bienenwolf, sind völlig harmlos für Menschen, da sie gezielt nur ihre Beute jagen. Beim Bienenwolf sind es, wie der Name schon sagt, Honigbienen.



Hornisse

Hornissen werden nur dann gefährlich, wenn sich Menschen in der Brutzeit zu sehr ihren Nestern nähern. Meist bauen Hornissen ihre Nester in großen Höhlen alter Bäume, selten nur an oder in Gebäuden. "Ein Abstand von 2 bis 3 Metern reicht in der Regel bereits für ein völlig problemloses Miteinander aus", sagen BUND-Experten.

Wenn es doch einmal zu einem Konflikt kommen sollte, weil beispielsweise ein

Hornissennest in unmittelbarer Nähe zu einem häufig genutzten Bereich an einem

Wohnhaus gebaut wird, muss zur Entfernung eine Ausnahmegenehmigung nach

dem Naturschutzgesetz erteilt werden, die gebührenpflichtig ist.


http://www.deinetierwelt.de/

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