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10.01.2009

BOS Foundation

BOS Foundation
Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) ist eine indonesische Nichtregierungsorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zusammen mit der indonesischen Bevölkerung die letzten Orang-Utans und ihren Lebensraum zu schützen.

Die BOS Foundation leitet das inzwischen größte Primatenschutzprojekt weltweit und hat eine Vor- bildfunktion für viele andere Schutzprogramme.

Die Tätigkeitsbereiche der BOS Foundation sind:

Beschlagnahmung, Rehabilitation und Auswilderung von Orang-Utans
Schutz des Lebensraumes der Orang-Utans und vieler anderer Tierarten
Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Aufklärungsarbeit, Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung
Aufforstungs- und Kultivierungsaktivitäten, Wassermanagement und Feuerschutz, Überwachung der Regenwaldgebiete zum Schutz vor illegalem Holzeinschlag

Die Geschichte von BOS begann 1989, als der nie- derländische Forstwissenschaftler Dr. Willie Smits auf einem Markt in Balikpapan auf Borneo ein verwaistes Orang-Utan-Baby fand. Smits nannte das Orang-Utan-Weibchen Uce und pflegte es gesund.

Daraufhin wurden immer mehr Orang-Utans zu ihm gebracht. Mit Hilfe einer Initiative indonesischer Schulkinder konnte genügend Geld gesammelt wer- den, um 1991 die erste Rehabilitationsstation, Wanariset, in Ost-Kalimantan zu gründen.

Im Jahr 1991 entstand auch die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS). 1994 wurde Uce in das Schutzgebiet Sungai Wain ausgewildert und hat in- zwischen zweimal Nachwuchs bekommen.

Nachdem 1997/98 hunderte von Orang-Utans ver- heerenden Waldbränden zum Opfer fielen, waren die Kapazitäten der Rehabilitationsstation Wanariset schnell erschöpft. Daher wurde 1999 die Rehabi- litationsstation Nyaru Menteng in Zentral-Kalimantan auf Borneo eröffnet.



Inzwischen kümmert sich die BOS Foundation rund um die Uhr um fast 1000 Orang-Utans.

Mehr als 500 Orang-Utans konnten seit der Grün- dung von BOS in geschützte Waldgebiete aus- gewildert werden. Über 150 Tiere leben vorüber- gehend auf fünf bewaldeten Flussinseln in Zentral-Kalimantan.

BOS beschäftigt über 600 indonesische Mitarbeiter und bietet der Bevölkerung wirtschaftliche Alter- nativen zum Raubbau an der Natur.

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