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10.01.2009

Coburger Fuchsschaf



Das Coburger Fuchsschaf (auch Coburger Fuchs) ist eine Rasse des Hausschafs (Ovis gmelini aries). Es handelt sich um eine anspruchslose und widerstandsfähige alte Landschafrasse, die früher besonders in kargen Mittelgebirgslandschaften weit verbreitet war.

Eine Besonderheit des Coburger Fuchsschafes ist seine Farbe. Bei der Geburt haben die Lämmer eine goldgelbe bis rotbraune Farbe; die Farbe der Wolle hellt im Laufe der Zeit auf, hat aber auch bei erwachsenen Tieren im allgemeinen noch einen leicht rötlichen Schimmer; am Kopf und an den Beinen verbleibt die ursprüngliche rotbraune Färbung. Viele Tiere haben außerdem einen Aalstrich. Als Zuchtziel wird ein mittelgroßes Schaf mit einem schmalen, hornlosen Kopf und leicht hängenden Ohren gewünscht. Seit 1966 ist die Rasse als Landschafrasse vom DLG anerkannt.

Aufgrund der geringen Bestandsgröße wird die Haltung von Coburger Fuchsschafen in Bayern und Niedersachsen finanziell unterstützt. Einige Zoos haben sich gleichfalls der Erhaltungszucht dieser alten Rasse angenommen.

Wirtschaftliche Bedeutung
Es gibt nur wenige tausend Tiere, entsprechend gering ist die Wollproduktion. Davon sind nur ca. 3.000 kg jährlich für die Teppichproduktion geeignet. Es gibt lediglich einen Anbieter, der Teppiche aus dieser Wolle vertreibt (Grüne Erde). Entsprechend teuer sind die Produkte: bis etwa 460 �/m².

Dies ist ein gutes Beispiel für ein Monopol und seine letztlich doch begrenzte Wirkung. Zum einen gibt es für das Produkt (Teppiche aus der Wolle von Coburger Fuchsschafen) nur einen Anbieter. Dieser tritt gegenüber den Knüpfereien als Nachfragemonopolist auf, gegenüber den Endkunden als Angebotsmonopolist. Zum anderen ist das Produkt aber auch nicht völlig unersetzbar, es kann substituiert werden, etwa durch Teppiche aus der Wolle anderer Schafrassen oder Kunstfaserteppiche. Deshalb kann der Monopolist die Preise auch nicht völlig beliebig ansetzen.

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