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10.01.2009

Das blanke Grausen - Fliegenmadenbefall

Das blanke Grausen - Fliegenmadenbefall

Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

Es trifft immer die Schwachen. Kaninchen mit chronischem Durchfall und daher wundem Anus, Hunde mit schlecht heilenden Hautwunden und andere kranke Tiere sind ein willkommenes Fressen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn sie alle stellen eine beliebte Anlaufstelle für Fliegen dar. Diese legen ihre Eier in die vorgeschädigten Hautpartien ab. Die daraus schlüpfenden Larven nagen sich dann weiter ins Fleisch hinein. Wird jetzt nicht eingegriffen, arbeiten sich die Parasiten innerhalb weniger Tage bis in die inneren Organe vor. Spätestens dann kommt jede Hilfe zu spät.

"Tierärzte sind meistens hart im Nehmen, doch Fliegenlarvenbefall zu behandeln, ist auch für Veterinäre eine Härteprüfung", beschreibt Frau Dr. Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., ihre Gefühle, wenn ihr ein armes Geschöpf vorgestellt wird, in dessen Haut es vor Maden nur so wimmelt. Der Tierarzt muss die Lästlinge sorgsam absammeln und die Wunde desinfizieren. Außerdem benötigt das befallene Tier Schmerzmittel und Medikamente gegen die Entzündung.

"Leider sieht man derartige Fälle recht häufig und immer geht eine Grunderkrankung voraus", mahnt die Tierärztin. Offene Wunden und jede andere Art von Allgemeinerkrankung, die das Abwehrsystem schwächen, bedürfen nach Aussage von Frau Dr. Hölscher der frühzeitigen und professionellen Behandlung. Nur so können Komplikationen wie der Ekel erregende Parasitenbefall vermieden werden.

Wartet der Tierhalter zu lange, gibt es oft keine Rettung mehr. Die Larven verstecken sich derart geschickt in Fell und Hautfalten, dass man sie erst entdeckt, wenn sie schlimme Schäden im umliegenden Gewebe angerichtet haben. Dann kann man den bedauernswerten Patienten nur noch durch Euthanasie von seiner Qual erlösen.

Die Tierschutzorganisation aktion tier - menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier,
Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).


aktion tier - menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
http://www.aktiontier.org/
info@aktiontier-pressestelle.org

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