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24.01.2009

Das unbekannte Leben von Ratten und Mäusen

Das unbekannte Leben von Ratten und Mäusen
Sowohl Mäuse wie Ratten sind hochsoziale Tiere. Sie entwickeln Anhänglichkeit untereinander, lieben ihre eigenen Familien und knüpfen schnell feste Bande mit ihren Tierhaltern, wobei sie soviel Zuneigung zurückgeben wie sie erhalten.
Stand: Januar 2008


Als hochintelligente Nager sind Ratten und Mäuse von Natur aus gute Schüler, die unschlagbar sind im Lernen und Verstehen von Konzepten. Ratten sind erheblich kleiner als Hunde, sind jedoch mindestens genauso imstande, über Dinge nachzudenken und sie herauszufinden! Und während Ratten viel kleiner sind als Elefanten, haben sie doch ein exzellentes Gedächtnis. Sie mögen zwar schlecht sehen, aber haben sie eine Route erst mal gelernt, vergessen sie sie nie mehr.

Sowohl Mäuse wie Ratten sind hochsoziale Tiere. Sie entwickeln Anhänglichkeit untereinander, lieben ihre eigenen Familien und knüpfen schnell feste Bande mit ihren Tierhaltern, wobei sie soviel Zuneigung zurückgeben wie sie erhalten. Viele Ratten “pflegen” sogar die Hand ihres menschlichen Lebensgefährten und schätzen eine Massage, ein Kratzen hinter den Ohren oder ein Kitzeln als Gegenleistung. Neueste Studien von Jaak Panksepp, einem Neurowissenschaftler an der Bowling Green State University, USA, legen nahe, dass Ratten, wenn sie spielen oder verspielt gekitzelt werden, Zirplaute von sich geben, die einem menschlichen Lachen verblüffend ähneln. Die Ratten, die er studierte, schlossen auch soziale Bande mit dem Menschen, der sie kitzelte, und waren darauf aus, noch mehr gekitzelt zu werden. Panksepp bekräftigt, was Rattenfreunde schon immer wussten: “[J]unge Ratten haben einen sagenhaften Humor.”

Männliche Ratten knuddeln sich gerne zusammen und finden es toll, es sich auf dem Schoß eines Menschen bequem zu machen. Weibliche Ratten sind zwar ebenso anhänglich, tendieren jedoch dazu, enorm energiegeladen und neugierig zu sein. Ratten lieben es, mit netten Leuten zusammen zu sein, und gehen häufig herum in der Hoffnung, bemerkt und hochgehoben zu werden. Ratten können eine so feste Bindung mit ihrem Menschen eingehen, dass sie sich möglicherweise zu Tode grämen, gibt man sie plötzlich an andere ab oder sie vergisst.



Hätten Sie’s gewusst?

Mäuse und Ratten sind geradezu peinlich reinliche Tiere, die sich täglich mehrmals putzen. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, sich Parasiten und Viren einzufangen und zu übertragen, bei Ratten und Mäusen geringer als bei Hunden oder Katzen.
Mäuse und Ratten sind hochsoziale Tiere. Sie kommunizieren miteinander auf Hochfrequenzebene, die man ohne spezielle Geräte nicht hören kann. Sie spielen zusammen, ringen miteinander und lieben es, zusammengeknuddelt gemeinsam zu schlafen. Und so wie wir, können auch sie einsam, ängstlich, depressiv und gestresst werden, wenn sie keine Gesellschaft haben.
Mäuse und Ratten verfügen über ein komplexes Sprachensystem. Sie können sich verständigen durch Berührung, Geruch und Geräusche in Frequenzbereichen, die für uns nicht wahrnehmbar sind.
Mäuse und Ratten sind so clever, dass sie ihre Namen wiedererkennen und antworten können, wenn man sie ruft.
Mäuse sind wählerisch. Und sie mögen auch Vielfalt und das Herumsuchen in ihrem Futter. Dann essen sie die geschmackvollsten Sachen zuerst und sortieren aus, was sie nicht mögen.
Weibliche Mäuse mit Nachwuchs werden ihr Nest und ihre Jungen mit aller Macht verteidigen.
Werden sie nicht gezwungen, in einem dreckigen Käfig zu leben, strahlt die Haut einer Ratte einen angenehmen, parfümartigen Geruch aus.
Nach dem Sex singen männliche Ratten in einer Frequenzhöhe, die jenseits des menschlichen Hörvermögens liegt, bei etwa 20 bis 22 KHz.

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