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13.01.2009

Der Marderhund

Der Marderhund



Wie der Waschbär wurde der Marderhund wegen seines Pelzes ausgesetzt . In den ostdeutschen Bundesländern ist er wesentlich weiter verbreitet als im übrigen Bundesgebiet. Angaben über die Besatzdichte können nicht gemacht werden. Aufgrund seines Aussehens wird er zudem häufig mit dem Waschbären verwechselt.

Marderhunde bevorzugen offenes Gelände, das durch Gewässer, Hecken , Wald und landwirtschaftliche Flächen reich strukturiert ist. Sie nutzen Fuchs- und Dachsbauten als Unterschlupf, begnügen sich aber auch mit anderen dunklen Unterschlupfmöglichkeiten. Dort verschlafen sie als dämmerungs- und nachtaktive Tiere den Tag. Bei der "heimlichen" Nahrungssuche nimmt er neben Insekten, Mäusen, Fröschen und Fischen auch in nicht unerheblichen Anteil pflanzliche Nahrung zu sich. Leider fehlen genauere Untersuchungen von Mageninhalten in Deutschland geschossener oder gefangener Marderhunde, so dass das Nahrungsspektrum nicht genau bekannt ist. Die Ranzzeit ist im Februar bis April ,nach rund 62 Tagen werden bis zu 8 Welpen geboren. Marderhunde leben in Einehe und betreuen die Jungen gemeinsam .Den Marderhund als gefährlichen Räuber zu bezeichnen ist überzogen und entspricht nicht der Wahrheit. Er ist noch seltener als der Waschbär anzutreffen .Eine Bejagungsnotwendigkeit in Form einer Bekämpfung besteht aus Sicht des "Naturschutzes" nicht. Der Jagderfolg wird wegen der heimlichen Lebensweise wie beim Waschbär eher zufällig als gezielt sein. Für die Fallenjagd gilt die gleich Forderung wie beim Waschbär - keine Verwendung von Totschlagfallen!

"Wir brauchen den Marderhund in Mitteleuropa sicher nicht, aber er ist da, und wir werden ihn vermutlich nicht mehr tilgen können!" (Bruno Hespeler, Raubwild heute)

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