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20.01.2009

Der Pelztiermord und seine Hintergründe

Der Pelztiermord und seine Hintergründe




Der Begriff "Pelz" ist eine Erfindung der "Pelzindustrie".

Er soll suggerieren, dass das Tier als solches kein lebendes Individuum ist und man ihm deshalb guten Gewissens sein Fell vom Körper reißen und sich damit schmücken dürfte. Er spricht das dem Tier naturgegebene Lebensrecht ab, entrechtet es damit grundsätzlich und degradiert es zum bloßen Ding, dessen einzige Lebensberechtigung auf dem Nutzen basiert, den die Pelzindustrie daraus zieht. Auf seinem Pelz. Er bagatellisiert die Leiden und den Schmerz, die sich hinter ihm verbergen und hüllt den Menschen in den trügerischen Glauben, er dürfte sich seiner aus so niederen Gründen wie Eitelkeit und Prestigedenken frei bedienen.

Er soll den fauligen Geruch des Todes ausschließen, das Blut verdecken, dass an jedem Pelz haftet und die Schreie derer, die darauf warten müssen, zu Pelz verarbeitet zu werden, ungehört machen.

Zu den Pelztieren zählt die Pelzindustrie sowohl den Nerz, Iltis, Nutria, Marder, Fuchs, Chinchilla, Sumpfbiber, Waschbär, als auch die Katze, den Hund, das Kaninchen und das Pferd. Jedes Tier, das ein Fell besitzt und dessen Fell Profit abwirft, wurde und wird von der Pelzindustrie umgebracht!

Die Geschichte des Handels mit Tierfellen ist genauso grausam wie profitabel. Wie ein roter Faden zieht sich seine blutige Spur bis in die heutige Zeit. Es gab keine Zeit, in der Pelz out war. Keine Zeit, in der sich der überwiegende Teil der Menschen am Anblick eines öffentlich zur Schau getragenen Tierfelles gestört fühlten. Keine Zeit, in der das Tragen von Pelz auf gesellschaftliche Inakzeptanz stieß. Pelz galt von jeher als Symbol für Luxus, Schönheit und Prestige.


Vor der Errichtung sog. Pelztierfarmen wurden die Tiere, auf deren Fell es die Pelzindustrie abgesehen hatte ausschließlich per Jagd und Fallenfang ermordet.

Jedoch war und ist diese Methode sie ihres Felles zu berauben keineswegs humaner oder weniger tierquälerisch, nur weil sie vor ihrer Ermordung ein Leben in Freiheit führen durften. Ganz abgesehen davon, dass willkürliches Töten an sich ein Verbrechen ist, ist keine dieser Fallen harmlos!

In Kanada, den USA und Russland, den Hauptexporteuren von Fellen, die aus dem Fallenfang stammen, aber auch sonst weltweit werden die meisten Tiere, die Opfer von Fallen werden, in sog. Tellereisen ermordet. Eine Falle die heute in vielen Ländern wegen ihrer Grausamkeit verboten ist! Auch heute noch spielt der Fallenfang für die Pelzindustrie eine größere Rolle, als diese ihm öffentlich zuspricht. Immer noch sterben Millionen Tiere in Fallen! Auch wenn die Pelze, die heutzutage auf Pelzmessen, in Pelzläden oder Kaufhäusern verkauft werden, zum Grossteil aus Pelztierfarmen stammen.

Die Zucht von Pelztieren begann Ende des 19. Jahrhunderts und ist daher ein vergleichsweise junger Zweig der Tierzucht.

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