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11.01.2009

Deutsche wünschen sich, später ihr Tier mit in eine Senioreneinrichtung nehmen zu dürfen

Deutsche wünschen sich, später ihr Tier mit in eine Senioreneinrichtung nehmen zu dürfen

Tiere sind gesund. Sie streicheln die Seele, halten uns ordentlich auf Trab, sorgen immer wieder für die Produktion von Glückshormonen und sind dafür verantwortlich, dass wir jung und in Schwung bleiben. Nicht nur auf die Entwicklung von Kindern nehmen Hund, Katze, Meerli und Co. einen überaus positiven Einfluss. Nein, auch Senioren tun Vierbeiner absolut gut. Sie sorgen für mehr Gesundheit und Lebensqualität im Alter und beugen der Vereinsamung vor. Beispiel: Wer einen Hund hat, der findet immer Anschluss, knüpft immer Kontakte beim Gassi-Gehen, kommt immer ins Gespräch. So hat Einsamkeit und Isolation keine Chance! Wenig überraschend sind daher auch die neuesten Umfrage-Ergebnisse:
Zwei von drei Deutschen würden im Alter gern in eine Senioreneinrichtung ziehen, die Heimtierhaltung erlaubt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV). Besonders junge Menschen können sich gut vorstellen, ihren Lebensabend einmal gemeinsam mit Hund, Katze, Wellensittich und Co. zu verbringen.



"95,5 Prozent der befragten 18- bis 24-Jährigen würden sich für ein Seniorenheim entscheiden, in dem auch Heimtiere leben dürfen", so Uwe Friedemann von TCV. "Tierhalter in dieser Altersgruppe haben oft eine sehr starke emotionale Bindung zu ihrem Gefährten. Vielen jungen Erwachsenen gefällt deshalb der Gedanke, möglichst lange mit Heimtieren zusammen leben zu können."
Auch der überwiegende Teil der 50- bis 65-jährigen Umfrageteilnehmer würde gern in eine Senioreneinrichtung ziehen, in der Heimtiere willkommen sind (86,4 Prozent). Etwas schwächer ist dieser Wunsch in den Altersklassen 35 bis 49 (80,6 Prozent) und 25 bis 34 (73,5 Prozent) ausgeprägt.



"Besonders überrascht waren wir von den Aussagen der Nicht-Tierhalter. Auch aus dieser Gruppe, die ja fast zwei Drittel der Gesamtbevölkerung repräsentiert, würden mehr als 53 Prozent eine Senioreneinrichtung mit erlaubter Heimtierhaltung bevorzugen", betont Friedemann. Noch viel deutlicher ist die positive Resonanz derjenigen Befragten, die schon jetzt einen haarigen, schuppigen oder gefiederten Freund haben: 88,8 Prozent von ihnen möchten auch in einer Senioreneinrichtung nicht auf ihn verzichten.



Daher ein Appell an alle Senioreneinrichtungen und -heime: Bitte sorgen Sie dafür, dass dem Wunsch der Senioren nachgekommen werden kann! Es gibt schließlich keinen größeren Glücksfaktor, als einen Hund oder eine Katze streicheln zu können oder sich liebevoll um einen Mümmelmann kümmern zu dürfen - oder? Darauf wollen wir auch im Alter nicht verzichten!

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