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24.01.2009

Die Arbeit von PETA USA für die Tiere in North Carolina:

Die Arbeit von PETA USA für die Tiere in North Carolina:

Warum schläfert PETA USA Tiere in den ärmeren Gegenden von North Carolina ein?
Stand: Dezember 2008



Ein heruntergekommenes Tierheim in North Carolina, dem PETA USA geholfen hat.

Warum arbeitet PETA USA in einigen Teilen North Carolinas?

Im Jahr 2000 erreichte PETA USA ein Anruf von einem Polizisten, der über die Bedingungen in einem Tierheim in Bertie County – einem der ärmsten Teile des Staates – erschüttert war. In den darauffolgenden Jahren besuchte die Organisation das Tierheim und andere, die sie in diesem Gebiet entdeckt hatten und wo ähnliche Bedingungen herrschten, regelmäßig. All diese Tierheime lagen innerhalb eines Radius von 90 Meilen (ca. 135 km) vom PETA USA Büro in Norfolk aus.


Was genau tut PETA USA dort?

PETA USA hat mittellosen Tierheimen und Anwohnern geholfen die Situation im Tierschutz zu verbessern, indem sie kostenlose Hundehütten verteilt haben, Kastrationen und andere tierärztliche Behandlungen bezahlten, Mitarbeiter der Tierheime schulten, kostenloses Material und ein neues Tierheim für Katzen errichtet haben. PETA USA bietet in einigen Teilen North Carolinas auch die Möglichkeit an, Tiere behutsam einzuschläfern. Diese Tierheime haben keine Vermittlungs-programme (nicht einmal Öffnungszeiten) und das trotz der Hilfe, die PETA USA ihnen zur Einführung solcher anboten.


Warum lässt PETA USA die Tierheime in North Carolina die Tiere nicht einfach einschläfern?

Die Tierheime, mit denen PETA USA zusammenarbeitet, wendeten grausame Tötungsmethoden an, einschließlich von Erschießen und Vergasen und die Injektionen lähmender Mittel, die dazu führen, dass das Tier erstickt während sich seine Organe vergrößern. Um den Tieren einen qualfreien Tod zu ermöglichen verwenden PETA USAs ausgebildete Mitarbeiter eine schmerzlose Injektion von Natrium-Pentobarbital, um die Tiere einzuschläfern. Mit dieser Methode sterben die Tiere eine sofortigen, friedlichen und würdevollen Tod und stehen nicht unter Stress. Viele der Tiere, die von PETA USAs ausgebildetem Personal eingeschläfert werden, haben noch nie ein freund-liches Wort gehört, eine liebende Hand gespürt oder selbst eine Mahlzeit zu sich genommen, die ihren Magen gefüllt hat.



Die alte Gaskammer des Tierheims von Bertie County, North Carolina (wird dank der Bemühungen von PETA USA nicht mehr eingesetzt).

Warum bringt PETA USA die Tiere nicht zurück nach Virginia, um sie dort zu vermitteln?

Die meisten Hunde, denen die Organisation in North Carolina hilft, sind in solch einer schlechten Verfassung – körperlich wie geistig – dass sie nicht vermittelbar sind. Außerdem gibt es bereits 9 Tierheime in einem Radius von 45 Minuten um das PETA USA Büro in Virginia. Allein im letzten Jahr mussten dort über 20.000 Katzen und Hunde eingeschläfert werden, weil es nicht genügend Plätze für sie gab. PETA USA war in der Lage, über die Jahre ein Zuhause für hunderte Tiere zu finden.


Warum bringt PETA USA die Tiere nicht in solche Tierheime, die nicht euthanasieren?

Diese sogenannten „No Kill Shelters“ nehmen nur Tiere an, die sie für vermittelbar halten – und auch nur dann, wenn sie nicht überfüllt sind, was fast immer der Fall ist. Diese Einrichtungen nehmen keine Tiere auf, die in ihren Augen zu alt, krank oder verhaltensgestört sind.


Gibt es denn keine Gnadenhöfe für nicht vermittelbare Tiere?

Hunde und Katzen haben ganz bestimmte Bedürfnisse und brauchen ein Zuhause, das diese erfüllen kann. Tierheime in North Carolina, die Hunde und Katzen nicht einschläfern, lagern die Tiere häufig jahrelang in Käfigen. Schnell ziehen sich die Tiere zurück, werden depressiv, „unsauber“ oder entwickeln Verhaltensstörungen, die ihre Chancen auf Vermittlung noch geringer werden lassen. Tiere in Käfige zu sperren, nur um sie am Leben zu halten, ist schlichtweg inhuman. Sie benötigen und verdienen trotz allem die Liebe, Zuneigung und Bewegung, die ihnen zusteht.

Wie entsorgt PETA USA die toten Körper?



Der Tumor am Kopf dieses Hundes war bereits so tief aufgerissen, dass sein Gehirn zum Vorschein trat (ein PETA USA- Mitarbeiter hat ihn eingeschläfert und damit von seinem Leid erlöst).

PETA USA hat sich dazu entschieden, die toten Körper der Tiere, die sie einschläfert, verbrennen zu lassen. Vor einiger Zeit berichteten die Medien über einen Fall, indem die Körper auf andere Art und Weise entsorgt wurden. Dies entspricht nicht PETA USAs Auffassung und die verantwortliche Mitarbeiterin wurde umgehend entlassen.


Warum betreibt PETA USA kein Tierheim oder einen Gnadenhof?

Einige Jahre lang führte PETA USA einen Gnadenhof für gerettete Tiere, einschließlich vieler so genannter Nutztiere. Die Kosten hierfür beliefen sich auf mehrere Hundert Dollar pro Woche und Tier. Schließlich kristallisierte sich heraus, dass die verwendeten finanziellen Mittel für Futter, Unterkunft und Pflege für eine begrenzte Anzahl an Tieren besser eingesetzt wären, würde man direkt daran arbeiten, dass keine neuen heimatlosen Tiere mehr geboren werden. Deshalb unterhält PETA USA zwei mobile Kliniken zur Kastration/ Sterilisation von Tieren, in der jedes Jahr tausende Operationen vorgenommen werden. PETA USA hat zwar hunderte von Hunden und Katzen vermittelt, konnte aber wesentlich mehr Leben durch die Kastrationsprojekte retten.



Die furchtbaren Bedingungen in einem “No Kill” Tierheim in North Carolina.

Wie viele Hunde und Katzen kommen in den Vereinigten Staaten in Tierheime?

Jedes Jahr nehmen US-Tierheime ca. 6 bis 8 Millionen Katzen und Hunde auf, von denen letztlich ca. die Hälfte eingeschläfert wird. North Carolina hat eine der höchsten Euthanasie-Raten in den USA.


Wie kann man dieses Problem lösen?

Drei Dinge müssten geschehen:


1) die Menschen müssen Tiere aus Tierheimen bei sich aufnehmen, anstatt beim Züchter oder im Zoohandel zu kaufen.
2) Hunde und Katzen müssen kastriert werden.
3) Es müssen Gesetze verabschiedet werden, die festlegen, dass alle Zooläden und Tierheime nur kastrierte Tiere vergeben und dass Privatpersonen, die Tiere züchten möchten, hohe Gebühren zahlen müssen. PETA USA arbeitete an all diesen Punkten.





Olive, einer der zahlreichen Hunde aus North Carolina, die PETA USA erfolgreich weitervermitteln konnte

PETA USA arbeitet ununterbrochen auf den Tag hin, an dem auf jedes neu geborene Tier ein gutes Zuhause wartet – auf den Tag, an dem das Einschläfern von ungewollten Tieren unnötig sein wird. Jede Woche werden in den mobilen Kastrationskliniken von PETA USA über drei Mal so viele Tiere kastriert und sterilisiert, als in der Klinik der „beliebtesten“ „No-Kill Organisation der Vereinigten Staaten.

PETA USA hofft, dass sich die Unterstützer der „No-Kill“ Idee sie darin unterstützen werden, die gemeinsamen Mittel auf die drei oben aufgeführten Lösungen zu verwenden, anstatt die tierlieben Menschen in Tierheimen des ganzen Landes anzuklagen, die die undankbare Aufgabe erfüllen, all den von der Gesellschaft ungewollten Tieren einen schmerzfreien und friedlichen Tod zu bescheren.

Bitte besuchen Sie www.HelpingAnimals.com
für weitere Informationen.




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