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20.01.2009

Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) ruft zu Spenden auf: Einen Orang-Utan adoptieren und das Klima schützen!

Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) ruft zu Spenden auf: Einen Orang-Utan adoptieren und das Klima schützen!

Berlin (ots) - Anlässlich der BBC-Reihe "Tagebuch der Orang-Utans", die am 22.7., 29.7. und 4.8.07 jeweils um 10.10 Uhr auf VOX ausgestrahlt wird, ruft die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) dazu auf, die Adoption oder die Patenschaft eines Orang-Utans zu übernehmen und sich so gleichzeitig für den Klimaschutz einzusetzen. BOS in Indonesien ist das größte Primatenschutzprojekt der Welt. BOS betreibt zwei Auswilderungsstationen mit momentan ca. 900 Orang-Utans auf Borneo.
Die Reihe "Tagebuch der Orang-Utans" gibt einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Tierschutz-Organisation BOS. Im Mittelpunkt steht das Leben auf der Rehabilitationsstation Nyaru Menteng, die infolge der katastrophalen Waldbrände 1997/98 gegründet wurde. Dort leben unter anderem die drei Orang-Utans Grendon, Kesi und Lomon, deren erstaunliche Entwicklung der Zuschauer mitverfolgen kann.
Der zweieinhalbjährige Grendon, der unter schrecklichen Bedingungen gehalten wurde, bevor ihn BOS konfiszierte, ist heute putzmunter und bringt mit seinen frechen Streichen alle zum Lachen. Die kleine Kesi ist eine Musterschülerin in der BOS-Waldschule. Ihre Spezialgebiete: Klettern und Nestbau. Kesis linke Hand wurde abgetrennt, als Plantagenarbeiter ihre Mutter mit einer Machete töteten. Lomon war jahrelang in einer Holzkiste angekettet und als er endlich befreit wurde, wog er nur ein Drittel seines normalen Gewichts. Lomon ist heute sechs Jahre alt und hat einen ungezügelten Appetit auf alles.
Die drei sowie alle weiteren fast 900 Orang-Utans, die unter der Obhut von BOS leben, können adoptiert werden. Der gesamte Prozess der Konfiszierung, Rehabilitation und Auswilderung eines Orang-Utans dauert durchschnittlich sieben Jahre. Allein die Rehabilitationskosten betragen für einen Orang-Utan insgesamt 2000,- Euro pro Jahr. Davon werden die medizinische Versorgung, Nahrung, Unterbringung und Training der Orang-Utans garantiert. In den BOS-Stationen arbeiten zudem hunderte von Mitarbeitern (Pfleger, Techniker, Veterinäre, Fahrer, Wissenschaftler), die sich rund um die Uhr intensiv um die Pflege der teilweise traumatisierten Tiere kümmern.
Wenn man sich für eine Adoption entscheidet, ist der Besuch seines Schützlings in einer der Stationen unter Einschränkungen nach Absprache möglich. Es gibt auch die Möglichkeit, die Kosten der Adoption in Teilbeträgen zu leisten (mind. 200,- Euro im Monat). Mit etwas Fantasie kann auch gemeinschaftlich ein Orang-Utan adoptiert werden (z. B. durch Schulen oder Firmen). Alternativ kann man für einen Betrag von nur 10 Euro pro Monat Pate von Grendon, Kesi oder Lomon werden. Man bekommt eine Patenschaftsurkunde, die Geschichte des Orang-Utans und ein Foto zugeschickt. Alle sechs Monate erhält man zudem Neuigkeiten und ein aktuelles Foto des Tieres.
Jeder, der sich für den Schutz der Orang-Utans einsetzt, tut gleichzeitig etwas für den Klimaschutz. Boris Thiemig, 1. Vorsitzender von BOS Deutschland, erklärt den Zusammenhang: "Das Entwicklungsland Indonesien ist drittgrößter CO2 -Emittent weltweit, gleich nach den Industriestaaten Amerika und China. Das ist insofern erstaunlich, da in Indonesien vergleichsweise recht wenig Industrie existiert. In Indonesien werden jährlich fast zwei Millionen Hektar Regenwald durch Waldbrände und Rodung vernichtet. Auf diese Weise gelangt erheblich mehr CO2 in die Atmosphäre als in Deutschland, fast 900 Mio. Tonnen im Jahr.
In Regenwaldgebieten, in welchen Orang-Utans leben, sind in den Torfböden und der Biomasse des Waldes riesige Mengen CO2 gebunden. Immerhin werden 20 % der weltweiten CO2-Emissionen durch Waldvernichtung verursacht. "Schützt man den Lebensraum der Orang-Utans, trägt man aktiv zum Klimaschutz bei."
BOS sorgt für die Konfiszierung, Rehabilitation und Auswilderung der Orang-Utans, den Schutz ihres Lebensraumes Regenwald, sowie für die Umweltbildung der indonesischen Bevölkerung. BOS beschäftigt inzwischen über 400 indonesische Mitarbeiter/innen und bietet der Bevölkerung wirtschaftliche Alternativen zum Raubbau an der Natur. Mehr Informationen zu BOS, Patenschaften, Adoption und Spenden unter www.orangutan.info, Email-Adresse info@bos-deutschland.de oder Telefonnummer 030/26367833. Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, Kto.-Nr.: 32 10 100. Stichwort: Orang-Utan. Für Überweisungen aus dem Ausland: BIC-Code: BFSWDE33BER, IBAN: DE69 1002 0500 0003 2101 00.
Pressekontakt:
Ute Albrecht-Mayr
Albrecht-Mayr PR
Tel.: 089/287880-32, Fax - 33
Email: ute@albrecht-mayr.de

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