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11.01.2009

Die Katze als Streuner � nötige Freiheit oder gefährliches Abenteuer?

Die Katze als Streuner - nötige Freiheit oder gefährliches Abenteuer?
Wer seinen kleinen Tiger nicht permanent in der Stube hat, der steht vor der Frage: wie lange darf die Katze draußen unterwegs sein. Darüber scheiden sich die Geister der Besitzer. Der eine lässt die Mieze nur zum Fressen und Trinken sowie zum Kuscheln ins Haus, der andere bekommt ein flaues Gefühl im Magen, wenn die Mieze zu lange und im Dunkeln unterwegs ist, wieder andere sehen den kleinen Zeitgenossen oft Tage oder Wochen nicht. Stellt sich die Frage: wie lange sollte die Katze draußen bleiben dürfen und wann ist sie eigentlich ein kleiner Streuner? Fest steht: wer sich zu wenig um die Katze kümmert, der riskiert, dass sie zu einem Streuner wird.



Als Streuner bezeichnet man im Allgemeinen eine Mieze, die längere Zeit nicht heim kommt und sich in der Gegend (manchmal nur in der Nachbarschaft, manchmal sogar einige Straßen weiter oder auch ein paar Kilometer weiter aufhält). Egal wie weit die Katze läuft. Eines gilt es immer zu bedenken: dass nicht jeder Gartenbesitzer es gerne hat, wenn er Besuch auf vier Pfoten bekommt. Zumal auch gescharrt und "umdekoriert" wird, wenn die Mieze in den Gartenbeeten unterwegs ist. Natürlich kann und will niemand seine Katze den ganzen Tag über einsperren, dennoch gilt zu beachten, dass unerwünschter Katzenbesuch vom Nachbarn zur Anzeige gebracht werden kann. Vor allem dann, wenn Beschädigungen vorzuweisen sind, für die dann auch der Katzenbesitzer aufkommen muss.



Aber nicht nur wegen Frauchens�/Herrchens� Geldbeutels ist Streunen oft ein Problem. Weitere Gefahren, die beim Streunen auf die Miezen zukommen: das Risiko, von Autos überfahren zu werden, steigt und Katzenfänger sind leider nach wie vor in vielen Städten Deutschlands allgegenwärtig. Dazu müssen vor allem Streuner, die mehrere Wochen unterwegs sind, mit Krankheiten oder anderen Risiken � beispielsweise durch Feinde � rechnen. Wichtig ist also, dass sich eure Katze wenigstens regelmäßig daheim blicken lässt und ihr sie so leichter unter Kontrolle bringen könnt. Dann ist auch der Freilauf kein Problem mehr, denn in einem geringen Zeitfenster kann draußen auch nicht soviel passieren bzw. könnt ihr bei gelegentlicher Überprüfung die Mieze besser im Auge behalten und notfalls eingreifen (wenn sie sich zum Beispiel am Pfötchen verletzt hat).



Ratsam ist deshalb ein Signal zu erfinden, das die Katze herlockt. Am besten wirkt hier ein kräftiges Schütteln der Brekkis-Schachtel oder ein Schlagen mit dem Löffel gegen das Leckerli-Glas. Da kann wirklich keine Mieze widerstehen, denn wenn sie von ihrem Rundgang wieder da ist, gibt�s schließlich auch eine Belohnung. Und die ist immer noch angenehmer als jeder Spaziergang.

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