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26.01.2009

DIE VERHEIMLICHTE TIERLIEBE JUSU - Jesus war ein Vegetarier !



EINSTIMMUNG

»Dann sprach Gott:
Hiermit übergebe ich euch
alle Pflanzen auf der ganzen Erde,
die Samen tragen,
und alle Bäume mit samen-
haltigen Früchten. Euch sollen
sie zur Nahrung dienen.

Allen Tieren des Feldes,
allen Vögeln des Himmels und
allem, was sich auf der Erde regt,
was Lebensatem in sich hat, gebe
ich alle grünen Pflanzen
zur Nahrung.

So geschah es. Gott sah alles an,
was er gemacht hatte:
Es war sehr gut.«


Genesis 1,29-31



Bild: Steinkreuz auf dem Hof "Heimat für Tiere". Alle Tierbilder dieser Broschüre wurden auf diesem Hof gemacht.


WORTE JESU

Bild: Wildschweine hätten kein Misstrauen vor den Menschen, wenn sie nicht gejägt würden. Bild: Wildschweine hätten kein Misstrauen vor den Menschen, wenn sie nicht gejägt würden.

Die Bekehrung des Vogelfängers

1.
Und als Jesus nach Jericho ging, begegnete Ihm ein Mann mit jungen Tauben und einem Käfig voller Vögel, welche er gefangen hatte. Und Er sah ihren Jammer darüber, dass sie ihre Freiheit verloren hatten und außerdem Hunger und Durst litten.

2. Und Er sprach zu dem Manne: "Was tust du mit diesen?" Und der Mann antwortete: "Ich lebe davon, dass ich die Vögel verkaufe, die ich gefangen habe."

3. Und Jesus sprach zu ihm: "Was denkst du, wenn ein Stärkerer oder Klügerer, als du bist, dich gefangen nehmen und dich fesseln würde oder auch dein Weib oder deine Kinder und dich ins Gefängnis werfen würde, um dich zu seinem eigenen Vorteile zu verkaufen und seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen?

4. Sind diese da nicht deine Mitgeschöpfe, bloß schwächer als du? Und sorget nicht derselbe Gott, Vater und Mutter, für sie ebenso wie für dich? Lasse diese deine kleinen Brüder und Schwestern in Freiheit, und siehe zu, daß du solches nie wieder tust, sondern daß du ehrlich dein Brot verdienst."

5. Und der Mann erstaunte über diese Worte und Seine Vollmacht und ließ die Vögel frei. Als die Vögel herauskamen, flogen sie zu Jesus, setzten sich auf Seine Schultern und sangen Ihm.

6. Und der Mann fragte weiter nach Seiner Lehre, und er ging seines Weges und erlernte das Korbflechten. Durch seine Arbeit erwarb er sich sein Brot und zerbrach seine Käfige und Fallen und wurde ein Jünger Jesu. (Kap.41)

9. „Wahrlich, Ich sage euch, darum bin Ich in die Welt gekommen, daß Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden.“ (Kap. 75)


Quelle:
„Das Evangelium Jesu“,
Verlag DAS WORT, Rottweil 1968

Das Evangelium des Vollkommenen Lebens,
Humata Verlag, Bad Homburg

Christentum und Tierschutz,
„Das vergessene Evangelium“
Fachverlag für Tierschutz, München



WORTE JESU

Worte Jesu über richtige Ernährung




Bild: Dieses Huhn muss jetzt keine Angst mehr vor dem Suppentopf haben.

1. Und einige Seiner Jünger kamen zu Ihm und sprachen zu Ihm über einen Ägypter, einen Sohn des Belial, der lehrte, dass es nicht wider das Gesetz sei, die Tiere zu quälen, wenn ihr Leiden den Menschen Nutzen bringe.

2. Und Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, Ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebensowenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.

3. Gott gibt die Körner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den rechtschaffenen Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper.

4. Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist, ist schuldig; aber selbst die geringsten von denen, die in ein Haus einbrechen, das von Gott gebaut ist, sind die größeren Sünder. Deshalb sage Ich zu allen, die Meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände frei vom Blutvergießen und lasset kein Fleisch über eure Lippen kommen; denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, dass die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Saaten der Erde.

5. Aber wenn ein Tier sehr leidet, so dass sein Leben ihm eine Qual ist, oder wenn es gefährlich wird für euch, so erlöset es von seinem Leben rasch und mit so wenig Schmerz, als ihr könnt. Schicket es hinüber in Liebe und Barmherzigkeit und quält es nicht, und Gott, euer Vater, wird euch Barmherzigkeit zeigen, ebenso wie ihr Barmherzigkeit gezeigt habt denen, die in eure Hände gegeben sind.

6. Und was ihr immer tuet dem geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen, und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes." (Kap. 38)


Tiere sind unsere Geschwister

Bild: Aischa spielt mit allen Tieren. Askan (im Hintergrund) fand man im Wald, nachdem er an einer Autobahn ausgesetzt wurde. Bild: Aischa spielt mit allen Tieren. Askan (im Hintergrund) fand man im Wald, nachdem er an einer Autobahn ausgesetzt wurde.


7. Jesus kam in ein Dorf und sah dort eine kleine Katze, die herrenlos war, und sie litt Hunger und schrie zu Ihm. Und Er nahm sie hoch, hüllte sie in Sein Gewand und ließ sie an Seiner Brust ruhen.

8. Und als Er durch das Dorf ging, gab Er der Katze zu essen und zu trinken. Und sie aß und trank und zeigte Ihm ihren Dank. Und Er gab sie einer Seiner Jüngerinnen, einer Witwe mit Namen Lorenza, und sie sorgte für sie.

9. Und einige aus dem Volke sagten: "Dieser Mann sorgt für alle Tiere. Sind sie Seine Brüder und Schwestern, dass Er sie so liebt?" Und Er sprach zu ihnen: "Wahrlich, diese sind eure Mitbrüder aus der großen Familie Gottes, eure Brüder und Schwestern, welche denselben Atem des Lebens von dem Ewigen haben.

10. Und wer immer für einen der kleinsten von ihnen sorgt und ihm Speise und Trank gibt in seiner Not, der tut dieses Mir, und wer es willentlich duldet, daß eines von ihnen Mangel leidet, und es nicht schützt, wenn es misshandelt wird, lässt dieses Übel zu, als sei es Mir zugefügt. Denn ebenso wie ihr in diesem Leben getan habt, so wird euch im kommenden Leben getan werden." (Kap. 34)


WORTE JESU

4. Steht nicht geschrieben in den Propheten: Nehmt eure Blutopfer und eure Brandopfer und weg mit ihnen! Höret auf, Fleisch zu essen; denn Ich sprach darüber nicht zu euren Vätern noch habe Ich es ihnen befohlen, als Ich sie aus Ägypten führte. Aber dies habe Ich befohlen:
5. Gehorchet Meiner Stimme und wandelt die Wege, die Ich euch befohlen habe, und ihr werdet Mein Volk sein, und es wird euch wohl ergehen. Doch sie waren nicht geneigt und horchten nicht.

6. Und was befiehlt euch der Ewige anders, als Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zu üben und demütig zu wandeln mit eurem Gott? Stehet nicht geschrieben, dass Gott am Anfange die Früchte der Bäume und die Samen und Kräuter zur Nahrung bestimmte für alles Fleisch?

7. Aber sie haben das Bethaus zu einem Haus von Dieben gemacht, und an Stelle des reinen Opfers mit Weihrauch haben sie Meine Altäre mit Blut besudelt und das Fleisch der geschlachteten Tiere gegessen.

8. Ich aber sage euch: Vergießet kein unschuldiges Blut, noch esset das Fleisch. Seid aufrichtig, liebet die Barmherzigkeit und tut recht, und eure Tage werden lange währen im Lande. (Kap. 33)



Worte Jesu gegen Blutopfer

1. Jesus lehrte Seine Jünger im äußeren Hofe des Tempels, und einer von ihnen sagte zu Ihm: "Meister, es wird gesagt von den Priestern, ohne Vergießen von Blut gebe es keine Vergebung von Sünden. Können denn die gesetzlichen Blutopfer die Sünden hinwegnehmen?"

2. Und Jesus antwortete: "Kein Blutopfer von Tier oder Vogel oder Mensch kann Sünden hinwegnehmen. Denn wie kann eine Schuld durch das Vergießen von unschuldigem Blut getilgt werden? Nein, es wird die Schuld noch vergrößern.

3. Die Priester empfangen sehr wohl solche Opfer zur Versöhnung von den Gläubigen für die Vergehen gegen das Gesetz des Moses, aber für die Sünden gegen das Gesetz Gottes gibt es keine Vergebung, es sei denn durch Reue und Besserung. (Kap. 33)

Jesus hilft einem Kamel

Bild: Alpacca Fernando hat bei
Bild: Alpacca Fernando hat bei "Heimat für Tiere" ein neues Zuhause gefunden.


12. Jesus zog nach Jerusalem und begegnete einem Kamel mit einer schweren Last Holz. Das Kamel konnte sie nicht den Berg hinaufschleppen, und der Treiber schlug es und misshandelte es grausam, aber er konnte das Tier nicht von der Stelle bringen.

13. Und als Jesus es sah, sprach Er zu ihm: "Warum schlägst du deinen Bruder?" Und der Mann erwiderte: "Ich wusste nicht, dass es mein Bruder ist. Ist es nicht ein Lasttier und dazu gemacht, mir zu dienen?"

14. Und Jesus sprach: "Hat nicht derselbe Gott aus dem gleichen Stoffe dieses Tier geschaffen und deine Kinder, die dir dienen, und habet ihr nicht denselben Atem beide von Gott empfangen?"

15. Und der Mann staunte sehr über diese Rede. Er hörte auf, das Kamel zu schlagen, und befreite es von einem Teil seiner Last. So schritt das Kamel den Berg hinan, und Jesus ging vor ihm, und es blieb nicht mehr stehen bis an das Ende seiner Tagesreise.

16. Das Kamel erkannte Jesus; denn es hatte die Liebe Gottes in Ihm gefühlt. Und der Mann wollte mehr von der Lehre wissen, und Jesus lehrte ihn gerne, und er wurde Sein Anhänger. (Kap. 31)


Jesus heilt ein Pferd

1. Es geschah, dass der Herr aus der Stadt zog und mit Seinen Jüngern über das Gebirge ging. Und da kamen sie an einen Berg mit sehr steilen Wegen. Dort begegneten sie einem Mann mit einem Lasttier.

2. Das Pferd aber war zusammengebrochen, denn es war überlastet. Der Mann schlug es, bis das Blut floss. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach: "Du Sohn der Grausamkeit, warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn nicht, dass es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht, dass es leidet?"

3. Der Mann aber erwiderte: "Was hast Du damit zu schaffen? Ich kann mein Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir, und ich kaufte es für eine schöne Summe Geldes. Frage die, die bei Dir sind, sie sind aus meiner Nachbarschaft und wissen es."

4. Und einige von den Jüngern antworteten und sagten: "Ja, Herr, es ist so, wie er sagt, wir waren dabei, als er das Pferd kaufte." Und der Herr erwiderte: "Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht, wie es stöhnt und jammert?" Sie aber antworteten und sagten: "Nein, Herr, wir hören nicht, dass es stöhnt und jammert!"

5. Und der Herr wurde traurig und sprach: "Wehe euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual!"

6. Und Er schritt weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich, und seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach Er: "Gehe nun deinen Weg und schlage es künftig nicht mehr, wenn auch du Erbarmen zu finden hoffest."

7. Und da Er das Volk herankommen sah, sprach Jesus zu Seinen Jüngern: "Des Kranken wegen Bin Ich krank, des Hungrigen wegen leide Ich Hunger, des Durstigen wegen leide Ich Durst."


8. Und Er sagte auch: "Ich Bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen. Wenn ihr nicht aufhören werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen; ebenso wie er über eure Vorfahren in der Wüste gekommen ist, die dem Fleischgenusse frönten und von Fäulnis erfüllt und von Seuchen aufgezehrt wurden. (Kap. 21)


Befreiung der Vögel

7. Und eines Tages kam der Knabe Jesus an einen Ort, wo eine Falle für Vögel gestellt war, und es standen einige Knaben dabei. Und Jesus sprach zu ihnen: "Wer hat diese Schlinge hierher gelegt für die unschuldigen Geschöpfe Gottes? Siehe, sie werden in gleicher Weise in einer Schlinge gefangen werden." Und Er erblickte zwölf Sperlinge, die waren wie tot.

8. Und Er bewegte Seine Hände über ihnen und sprach zu ihnen: "Flieget hinweg, und solange ihr lebet, denket an Mich." Und sie erhoben sich und flogen hinweg mit Geschrei. Die Juden, die das sahen, waren sehr erstaunt und erzählten es den Priestern. (Kap. 6)


Jesus befreit die Tiere



Bild: Dieses Häschen ist erst einige Tage alt. Seine Mutter wurde von Jägern erschossen. Jetzt ist es auf die Hilfe von gutherzigen Menschen angewiesen

1. Einen Tag, nachdem Jesus Seine Rede beendet hatte, geschah es an einer Stelle bei Tiberias, wo sieben Quellen sind, dass ein junger Mann Ihm lebende Kaninchen und Tauben brachte, damit Er sie mit Seinen Jüngern verzehre.
2. Und Jesus blickte den jungen Mann liebevoll an und sprach zu ihm: "Du hast ein gutes Herz, und Gott wird dich erleuchten; aber weißt du nicht, dass Gott am Anfang dem Menschen die Früchte der Erde zur Nahrung gab und ihn dadurch nicht geringer machte als den Affen oder den Ochsen oder das Pferd oder das Schaf, daß er seine Mitgeschöpfe tötet und ihr Fleisch und Blut verzehrt?

3. Ihr glaubt, dass Moses zu Recht befahl, solche Geschöpfe zu opfern und zu verzehren, und so tut ihr es im Tempel; aber siehe, ein Größerer als Moses ist hier und kommt, die Blutopfer des Gesetzes und die Gelage abzuschaffen und wieder herzustellen die reine Gabe und das unblutige Opfer, wie es im Anfange war, nämlich Körner und Früchte der Erde.

5. Lasset daher die Geschöpfe frei, dass sie sich in Gott freuen und die Menschen nicht in Schuld bringen." Und der Jüngling setzte sie frei, und Jesus zerriss ihre Käfige und ihre Fesseln.

6. Doch, siehe, sie fürchteten, wieder eingefangen zu werden, und wollten nicht weg von Ihm. Aber Er sprach zu ihnen und hieß sie gehen, und sie gehorchten Seinen Worten und enteilten voll Freude. (Kap. 28)


Wehe den Jägern

6. Als Jesus mit einigen Jüngern dahinging, begegnete Er einem Manne, der Hunde zur Jagd auf andere Tiere abrichtete; und Er sprach zu dem Manne: "Warum tust du das?" Und der Mann entgegnete: "Weil ich davon lebe. Was für einen Nutzen haben diese Tiere denn? Diese Tiere sind schwach, die Hunde aber sind stark." Und Jesus sprach zu ihm: "Dir fehlt es an Weisheit und Liebe. Siehe, jedes Geschöpf, welches Gott erschaffen hat, hat seinen Sinn und Zweck. Und wer kann sagen, was Gutes in ihm ist und zu welchem Nutzen für dich oder die Menschheit?

7. Und für dein Auskommen: Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden."

8. Und der Mann war sehr erstaunt und ließ davon ab, die Hunde zur Jagd abzurichten, und lehrte sie, Leben zu retten und nicht, es zu verderben. Und er nahm die Lehre Jesu an und wurde Sein Anhänger. (Kap. 14)


Das Evangelium des vollkommenen Lebens



Bild: Felix hat jetzt bei "Heimat für Tiere" eine Zuflucht gefunden. Seine Mutter wurde von einem Jäger erschossen.

W
ie sehr die Tierverächter der Antike und des Mittelalters die Lehre des Nazareners missachteten, ergibt sich auch aus der apokryphen Schrift „Das Evangelium des vollkommenen Lebens”.

Im Vorwort der ersten engl. Ausgabe (1902) des “Das Evangelium des vollkommenen Lebens” (auch “Das Evangelium der Zwölf“ oder „Evangelium Jesu“) schreibt G.J.R.Ouseley: “Dieses Urevangelium christlicher Inspiration ist eines der ältesten und vollständigsten frühchristlichen Fragmente und ist aufbewahrt in einem buddhistischen Kloster Tibets, wo es von Angehörigen der Essäer-Gemeinde versteckt wurde, um es vor den Händen der Fälscher zu schützen.“

Auf den folgenden Seiten haben wir einige Kapitel zum Thema „Tierliebe Jesu“ ausgewählt.

Das Evangelium des Vollkommenen Lebens,
Humata Verlag, Bad Homburg und
Das Evangelium Jesu, Verlag DAS WORT, Rottweil 1968


Heute
„Das heutige Kirchenchristentum, insbesondere das katholische, hat so gut wie nichts mehr mit dem eigentlichen Urchristentum, dem Nazoräertum, und daher mit der wahren Lehre Jesu zu tun, sondern ist in erster Linie eine selbstgebastelte Lehre, die fast ausschließlich auf Machtausübung und Machterhalt beruht. Alleine durch die Inquisition, Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Juden- und Frauenhass sowie Kooperation mit den Nationalsozialisten im sogenannten 3. Reich ist die Geschichte der katholischen Kirche blutrot. Ganze Meere könnten mit diesem Blut gefüllt werden.

Die höchsten kirchlichen Feiertage - Weihnachten und Ostern - sind auch die größten Schlachtfeste des Jahres!“

Carsten Strehlow, Vegetarismus/Veganismus
als Bestandteil des Christentums, S. 58


„Wahrlich,
Ich sage euch,
darum Bin Ich in die
Welt gekommen,
dass Ich abschaffe alle
Blutopfer und das Essen
des Fleisches der Tiere
und Vögel, die von
Menschen geschlachtet
werden.“

Das Evangelium Jesu,
Kap. 75, 9 Rottweil 1986



Das Mittelalter
Im Mittelalter ging die Verfolgung vegetarisch / vegan lebender Christen weiter.

Durch die ganzen Jahrhunderte verfolgte die Kirche Urchristen, die sich vegetarisch ernährten und keinen Gefallen am Brimborium einer heidnischen Staatskirche hatten. Sie wurden meist als Ketzer, Häretiker und Sektierer schlecht gemacht, verleumdet, verfolgt und ermordet.

Die philosophische Grundlage zur Verfolgung im Mittelalter legte der Kirchenlehrer Thomas von Aquin. Nach seiner Lehre haben Tiere keine Seele - Frauen übrigens auch nicht. Freie Christen, „die sich zur Zeit der Inquisition weigerten, Tiere zu töten, wurden gezwungen, entweder öffentlich ein Tier zu schlachten, oder wurden als Ketzer aufgehängt. 1051 wurden mehrere sogenannte Ketzer zum Tode verurteilt, weil sie es ablehnten, Hühner zu töten und zu essen.“*


Im Mittelalter gab es viele Gruppen, die zu einer urchristlichen Lebensweise zurückkehren wollten.“ Zum Beispiel die Bogumilen oder die Katharer/Albigenser. Sie lebten vegetarisch bzw. vegan. Sie gelobten „kein Tier zu töten, kein Fleisch zu essen und nur von Früchten zu leben“ (Walter Nigg). Sie wurden alle von der Kirche auf grausame Weise ausgerottet.

Viele Menschen tragen auch heute noch diese kirchlichen Vorurteile tief im Unterbewusstsein in sich, obwohl sie meinen, fortschrittlich zu denken. Es reicht, das Wort „Sekte“ zu hören, dass uralte Vorurteile in ihnen geweckt werden, obwohl kein Grund dafür vorliegt.


* Carsten Strehlow, Vegetarismus/Veganismus
als Bestandteil des Christentums, S. 55



Das Ende des Inneren Christentums

Kaiser Konstantin I. (285-337 n.Chr.) begünstigte die christliche Kirche, gab ihr Religionsfreiheit und machte diese Lehre schließlich im Jahre 324 de facto zur Staatsreligion. Dafür sprach ihn die Kirche sogar heilig. Konstantin stand aber bezüglich Machtbesessenheit, Herrschsucht und Grausamkeit seinen Vorgängern in nichts nach. Er führte viele Kriege. Urchristen, die ihren pazifistischen Idealen treu bleiben wollten, wurden nun, unter Androhung der Folter, gezwungen, für den Kaiser in den Krieg zu ziehen. Es heißt, wer kein Fleisch essen wollte, dem ließ Kaiser Konstantin flüssiges Blei in den Hals schütten.


Das ursprüngliche Christentum wurde hiermit nahezu ausgelöscht. „Christen wurden nun offiziell gezwungen, Kriegsdienst zu leisten, Tiere zu essen und Alkohol zu trinken.“

Sein Verständis vom Christentum zwang er nun auf dem Konzil von Nicäa (325) der Kirche auf.


Nun mußten auch die Evangelien dem damaligen Zeitgeist angepasst werden. Dafür wurden sogenannte „Correctores“ eingesetzt. Bewusste Fälschungen sollen besonders in der Zeit nach dem Konzil von Nicäa stattgefunden haben. Wie weit auch durch Paulus einiges geändert wurde, ist ungewiss und kann nur anhand einiger überlieferten Zitate vermutet werden.


MENSCH & TIER

Erst die Sünde des Menschen hat die Tiere »böse« gemacht!




Die Toggenburger Ziege "Jake" hat bei "Heimat für Tiere" ein neues Zuhause gefunden.

»Die wilden Tiere haben ihren Namen von ihrem wilden Wesen, nicht als ob sie von Anfang an böse erschaffen worden wären..., sondern die Sünde des Menschen hat sie böse gemacht. Denn indem der Mensch vom Wege ablenkte, folgten auch sie ihm... «
Wenn nun der Mensch wieder zu einem seiner Natur angemessenen Dasein sich heben und nicht mehr Böses tun wird, werden auch sie wieder zu ihrem ursprünglichen sanften Wesen zurückkommen.


Theophilus von Antiochien,
2. Hälfte des 2. Jahrhunderts


Die Kreatur wartet,
dass sich die Menschen als Söhne
Gottes offenbaren


»Wir wissen, dass auch die ganze Schöpfung mitseufzt und mitleidet bis zu diesem Augenblick. Die Kreatur harrt ängstlich darauf, dass die Menschen sich als Söhne Gottes offenbaren. Denn auch die Kreatur soll einst frei werden von der Versklavung an den Kreislauf der Vergänglichkeit zur ursprünglichen Freiheit der Kinder Gottes.«

Paulus in Röm. 8, 22.19.21


KIRCHENVÄTER

Auch Kirchenväter warnten vor Fleischkonsum


Die Kirchenväter oder Kirchenschriftsteller kannten noch die Quellen und frühesten Handschriften und zitierten aus ihnen. Viele von Ihnen haben damals vegetarisch/vegan und alkoholabstinent gelebt bzw. dieses empfohlen. Daraus kann man Erkenntnisse erhalten zur Ernährung der ersten Christen.


Johannes Chrysostomus
über eine Gruppe vorbildlicher Christen
354-407 n.Chr

"Keine Ströme von Blut fließen bei Ihnen; kein Fleisch wird geschlachtet und zerhackt ... - Bei ihnen riecht man nicht den schrecklichen Dunst des Fleischmahles ..., hört man kein Getöse und wüsten Lärm. Sie genießen nur Brot, das sie durch ihre Arbeit gewinnen, und Wasser, das ihnen eine reine Quelle darbietet. Wünschen sie ein üppiges Mahl, so besteht ihre Schwelgerei aus Früchten, und dabei empfinden sie höheren Genuss als an königlichen Tafeln."

Homil. 69


Clemens von Alexandrien

“Denn gibt es nicht innerhalb einer mäßigen Einfachheit eine Mannigfaltigkeit von gesunden Speisen: Gemüse, Wurzeln, Oliven, Kräuter, Milch, Käse, Obst und allerhand trockener Nahrungsmittel? - Unter Nahrungsmitteln sind diejenigen vorzuziehen, welche ohne Anwendung des Feuers unmittelbar genossen werden können, denn sie sind uns stets bereit und sind die einfachsten. - Demgemäß lebte der Apostel Matthäus von Samenkörnern, hartschaligen Früchten und Gemüse ohne Fleisch. Und Johannes, der die Mäßigkeit im äußersten Grade übte, aß Blattknospen und wilden Honig. - Die blutigen Opfer aber, glaube ich, wurden nur von den Menschen erfunden, welche einen Vorwand suchten, um Fleisch zu essen, was sie auch ohne solche Abgötterei hätten haben können.“

Clemens von Alexandrien, Paidagogos II



Quintus Septimus Tertullianus
ca. 160-221 n.Chr.

Tertullianus trat mehrmals zur Verteidigung der Christen auf, als diese beschuldigt wurden, Menschenopfer zu vollbringen. "Wie soll ich es bezeichnen, dass ihr glaubt, wir seien nach Menschenblut begierig, da ihr doch wisst, dass wir das Tierblut verabscheuen."

Apol. Cap. 9; zitiert nach Robert Springer, S. 292



Gregor von Nazianz
Kirchenvater aus Kappadozien


„Die Saat des guten Hausvaters aber ist der gute Weizen, daraus er das Brot bäckt ... Die Schwelgerei in Fleischgerichten ist ein schändliches Unrecht und ich wünsche, dass ihr vor allen Dingen bestrebt sein möget, eurer Seele eine Nahrung zu reichen, welche ewige Dauer hat.“

Robert Springer, Enkarpa, 1884


Hieronymus

"Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein. Denn der Gebrauch des Weines hat mit dem Fleischessen angefangen, nach der Sintflut."


„Unschuldige Speisen sind Speisen, die ohne Blutvergießen gewonnen wurden.“


„Der Genuss des Fleisches, das Weintrinken und die Überfüllung des Bauches sind Pflanzstätten der Begierlichkeit.“

Hieronymus, Adversus Jovinanum I,30



Aurelius Augustinus

354-430 n. Chr., Kirchenvater und größter lateinischer Kirchenlehrer des Altertums, lebte auch nur von Pflanzenkost. Dem Fleischessen schrieb er die verderbenbringenden Leidenschaften der Menschen zu. In einem seiner Werke zitiert er Paulus (Röm. 14,21), wo dieser empfiehlt, kein Fleisch zu essen und keinen Wein zu trinken.

De vera Religione II,161,168


Basilius der Große

„Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten heimgesucht, eine mäßige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und schneidet dem Übel die Wurzel ab. Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln das Licht des Geistes. Man kann beschwerlich die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut.

Basilius der Große, Enkarpa, 1884


Fleisch ist eine widernatürliche Nahrung, die einer vergangenen Welt angehört.

Clementinische Homil. III, 45


Die Christen enthielten sich jeder
Fleischnahrung

Pilinius in einem Brief an Trajan, Ep. Lib. X. 96.


Im irdischen Paradiese
gab es keinen Wein,
man opferte keine Tiere,
man aß kein Fleisch.“


So lange man maßvoll lebt,
wird das Glück des Hauses sich
mehren; die Tiere werden sich in
Sicherheit befinden;
man wird kein Blut vergießen,
keine Tiere töten.
Das Messer der Köche wird
unnütz sein; die Tafel wird nur
gedeckt mit Früchten, welche die
Natur spendet, und man wird
damit zufrieden sein.“


Aus den Episteln, Basilius der Große
(329 bis 379)

Zit. nach Carl Anders Skriver,
Die vergessenen Anfänge der Schöpfung
und des Christentums, S. 123



APOSTEL & JÜNGER

Die Apostel waren Vegetarier




Um zu wissen, was Jesus zum Thema Tierliebe und fleischlose Ernährung gelehrt hat, ist es nützlich zu wissen, wie seine Apostel und Jünger es gehalten haben. Antike Texte, die bezeichnenderweise nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden, sagen Folgendes aus:


Petrus
“Ich lebe von Brot und Oliven, denen ich nur selten ein Gemüse zufüge.”

Clementinische Homilien, XII,6; rec. VII, 6


Paulus

“Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn er mit mir reden will.”

Toledoth Jeschu, Ausgabe Krauss,
Berlin 1902, S. 113, Pauluswort


Matthäus

“Matthäus lebte von Samenkörnern, Baumfrüchten und Gemüsen ohne Fleisch.”

Clemens von Alexandrien,
Paidagogos II,1,16


Johannes

“Johannes hat nie Fleisch genossen.”

Kirchenhistoriker Hegesipp nach Eusebius' Kirchengeschichte II 2,3


Jakobus

“Jakobus, der Bruder des Herrn, lebte von Sämereien und Pflanzen und berührte weder Fleisch noch Wein.”

Epistulae ad Faustum XXII,3


Auch über andere Apostel und Jünger gibt es Hinweise in alten Schriften, dass sie sich vegetarisch oder vegan ernährt haben.


PROPHETENWORTE

Prophetenworte gegen biblische Tieropfer und das Essen von Fleisch




Bild: Kaschmirziege Helios. Die Tiere sind unsere Mitgeschwister. Wie lange gibt es noch Menschen, die sie töten und aufessen?

Seitenweise wird dem Bibelleser bei Moses vorgegaukelt, Gott wolle, dass Tiere gefoltert und für Ihn getötet werden. Schlau wurden diese Texte so manipuliert, dass die Gläubigen glauben sollen, Gott sei ein perverses, brutales, liebloses und jähzorniges Wesen, das seine Freude an brutalem und sinnlosem Gemetzel an Tieren habe. Wer glaubt, das sei Gottes Wort, so wie es einem die großen Institutionen weismachen wollen, der ist der Verdunkelung der Wahrheit auf den Leim gegangen. Wer jedoch bei den Propheten forscht, findet sogar in der Bibel noch so manch wahres Wort Gottes, das den „Correctores“ und Schriftfälschern offensichtlich entgangen ist:

Hosea
„Ihr Opfer schlachten und Fleisch fressen ist mir ein Gräuel und der Herr hat kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie für ihre Missetaten heimsuchen.“

Hosea 8,13


Jesaja

„Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals bräche; wer Speiseopfer bringt, ist als der Saublut opfert; wer Weihrauch anzündet, ist als der das Unrecht lobt. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Gräueln.“

Jesaja 66,3



Amos
„Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran; so mag ich auch eure feinsten Dankopfer nicht ansehen. Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören! Es soll aber das Recht offenbart werden wie Wasser, und die Gerechtigkeit wie ein starker Strom.“

Amos 5,21-24


Jeremia

„Was frage ich nach dem Weihrauch aus Reicharabien und nach den guten Zimtrinden, die aus fernen Landen kommen: Eure Brandopfer sind mir nicht angenehm und eure Opfer gefallen mir nicht.“

Jeremia 6,20


Jesaja

„Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von den Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr hereinkommt zu erscheinen vor mir, wer fordert solches von euren Händen?“

Jesaja 1,11.12. f


Micha

„Womit soll ich den Herrn versöhnen, mich bücken vor dem hohen Gott? Soll ich mit Brandopfern und jährigen Kälbern ihn versöhnen? Wird wohl der Herr Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen Öl? Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Überteuerung geben, meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele? Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten (das nicht identisch ist mit dem Bibelwort) und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“

Micha 6,6-8




Jesaja

„Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut. Waschet, reiniget euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten.“

Jesaja 1,15-1,17



Bild: Lilo ist die Chefin der Herde. Sie darf, wie alle Kühe, ihren Kopfschmuck behalten, auch wenn er ein wenig krumm geraten ist.

Hosea

Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht an Brandopfern

Hosea 6,6


Jeremia

Ich habe euren Vätern des Tages, da ich sie aus Ägypten führte, weder gesagt noch geboten von Brandopfern und anderen Opfern.

Jeremia 7,22



Wo mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdboden ist mein und alles, was darin ist. Meinst du, dass ich Ochsenfleisch essen wolle oder Bocksblut trinken?

Psalm 50,13.14



„Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuss schlemmen.“

Spr. 23,20




Jesus von Nazareth
sprach gegen Tieropfer



„Ich bin gekommen die Opfer aufzulösen, und wenn ihr nicht ablasst zu opfern, so wird auch der Zorn Gottes (Das Gesetz von Ursache und Wirkung) nicht von euch ablassen.“

Jesuswort, zit. von Epiphanius, Panarion 3,16



„Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.“

NT Matth. 9,13


„Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!“

Jesus in Markus 11,17



D
ie Texte der Bibel sind im Lauf von Jahrhunderten entstanden. Menschen schrieben auf, was überliefert wurde und was ihren eigenen Vorstellungen entsprach, die oft mit Gott wenig vereinbar waren. Das gilt zum Beispiel für die blutrünstigen Tierleichenfleddereien, die Moses angeblich vor den Opferaltären veranstalten ließ. Dasselbe gilt für viele “Anweisungen Gottes” zu Kindsmord, Raubmord und sogar Völkermord im Alten Testament, so dass sich sogar die Nazis für ihre Taten und Luther für seine Sprüche problemlos auf die Bibel berufen konnten - genauso wie es ein jugoslawischer Kriegstreiber vor wenigen Jahren tat.

Auch das Neue Testament ist Menschenwerk, eine Sammlung von Texten, deren Zusammenstellung als "Heilige Schrift" durch kirchliche Dekrete erfolgte. Vieles, was ebenso "heilig" gewesen wäre, fand keine Aufnahme. Von dem, was Jesus von Nazareth lehrte, blieb vieles in apokryphen Schriften verborgen und wurde nicht in die Schriftsammlung aufgenommen, die wir heute als Evangelium vorgesetzt bekommen.

Als Hieronymus vor ca. 1600 Jahren die erste umfassende Bibelübersetzung (ins Lateinische) im Auftrag des Papstes erstellte, stand er unter dem großem Druck der entstehenden Machtkirche und der politischen Kräfte. Themen, wie die Wiedergeburt, das Gesetz von Saat und Ernte und die Lehren des Nazareners über einen friedfertigen Umgang des Menschen mit den Tieren, fanden in der Kirchenbibel keinen Platz. Dass Hyronimus aber um die Tierliebe Jesu wohl wusste, belegt anschaulich das Zitat auf dieser Seite.

Obwohl in der offiziellen Bibel vieles verschwiegen wurde, kommt die Wahrheit dennoch ans Licht. Dazu wird auch dieses Büchlein beitragen.

Mit dieser Sammlung von Zitaten wollen wir an das Urchristentum anknüpfen und Jesus als Tierfreund rehabilitieren. Wer hilft mit, diese Wahrheit zu verbreiten?


»Der Genuss des
Tierfleisches war bis zur Sintflut
unbekannt, aber seit der Sintflut
hat man uns die Fasern und
die stinkenden Säfte des Tierfleisches
in den Mund gestopft...

Jesus Christus, welcher er-
schien, als die Zeit erfüllt war,
hat das Ende wieder mit dem
Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt
nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch
zu essen.«

Hieronymus (331 - 420)
(Adversus Jovinanum I,30)




Agnus Dei (lat. Lamm Gottes, oder griechisch amnòs tὔ theὔ) ist ein seit ältester Zeit im Christentum verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Mit Agnus Dei wird außerdem ein Bestandteil der christlichen Liturgie bezeichnet.

Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, dona nobis pacem.

Christe, Du Lamm Gottes, der du nimmst hinweg Sünde der Welt, erbarm dich unser.
Christe, Du Lamm Gottes, der du nimmst hinweg Sünde der Welt, erbarm dich unser.
Christe, Du Lamm Gottes, der du nimmst hinweg Sünde der Welt, gib uns deinen Frieden,
Amen.

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