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13.01.2009

Die Wanderratte

Die Wanderratte





Die in unseren Breiten auftretenden Ratten sind hauptsächlich Wanderratten (rattus norvegicus). Sie sind einer der größten Feinde unserer Niederwildpopulation.


Die Verfügbarkeit von Ressourcen bestimmt die Populationsdichte. Unter idealen Lebensbedingungen kann ein einziges Rattenpaar über 300 Nachkommen im Jahr produzieren.




Körperbau:

Gewicht: 300 g

Kopf-Rumpflänge: 25-25 cm

Schwanzlänge: 15-20 cm

Kleine Augen, abgerundete Schnauze



Nahrung:

Allesfresser, frisst etwa 300 g am Tag, müssen am Tag ca. 50 ml Flüssigkeit aufnehmen.



Lebensraum:

Die Wanderratte lebt im Freien, am Gewässern, in der Kanalisation und in Gebäuden. Sie legt unterirdische Bauten an, schwimmt und klettert gut


Population:

Sie lebt ca. 9-18 Monate lang, die Weibchen gebären 3-5 mal pro Jahr 8-10 Junge pro Wurf.




Bekämpfung:

Heute wird die Rattenbekämpfung über die §§ 10 a und 13 des Bundesseuchengesetzes geregelt. In den bestehenden Länder-Verordnungen zur Rattenbekämpfung wird gefordert, dass durch ausgelegte Köder keine Gefährdung für Menschen, Haustiere und andere Nutztiere bestehen darf. Aus diesem Grund werden bei Bekämpfungsaktionen durch professionelle Schädlingsbekämpfer im Außenbereich wetterfeste und zugriffsichere Köderstationen aufgestellt.

Die Bekämpfung von Ratten erfolgt überwiegend durch das Auslegen von Fraßködern in speziellen, dafür geeigneten Boxen. Die Tiere suchen aufgrund ihres Bedürfnisses nach Schutz die Boxen auf und nehmen dabei den Köder auf. Dabei kommen verschiedene Köder zur Anwendung.

Als Wirkstoffe kommen heute generell Cumarinderivate (Stoffe, die die Blutgerinnung hemmen) zum Einsatz. Sie sind in ihrer Konzentration für den Menschen zwar ungefährlich, trotzdem muss der Einsatz dieser Mittel mit der notwendigen Sachkenntnis und unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen erfolgen. Diese Wirkstoffe wirken zeitverzögert, da Ratten in der Lage sind, zumindest über kürzere Zeit, Ursache und Wirkung miteinander zu verknüpfen.

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