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13.01.2009

Eiertest

Eiertest

Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

DTHW überprüft: "Der Eierstempel bringt' s"

In den Bundesländern Bayern, Rheinland-Pfalz, NRW und Berlin testete aktion tier über 1000 Eier auf die Richtigkeit ihres Stempels - mit erfreulich wenigen negativen Überraschungen. Der neue Eierstempel, der EU-weit seit dem 1. Januar 2004 obligatorisch ist, gibt unter anderem Auskunft über die Haltungsform der Legehennen. Kurz vor Ostern wollte das DTHW wissen, inwieweit sich der Verbraucher auf die neue Kennzeichnung verlassen kann. In den vier oben genannten Bundesländern wurden stich-probenartig über 1000 Eier eingekauft, die als Öko- bzw. Freilandeier ausgewiesen waren. Mit einer speziellen UV-Lampe wurden die Eier auf Gitterspuren untersucht, welche normalerweise nur bei der Käfighaltung auftreten. Bei dieser Haltungsform drücken sich die Fallgitter in die noch weiche Eierschale (Kutikula) und verursachen kleine Verletzungen, die unter UV- Licht sichtbar werden.

Ergebnis des Tests: lediglich 2% der untersuchten Eier wurden beanstandet.Die Hälfte der beanstandeten Eier waren ungestempelt und vom Händler mündlich als Freiland- oder Ökoeier bezeichnet worden. Die übrigen "faule Überraschungs- Eier" waren zwar ordnungsgemäß gestempelt ("0" oder "1"), wiesen unter der UV- Lampe dann jedoch deutliche Gitterspuren auf.Erwähnenswert ist außerdem, dass häufig der Eierstempel unleserlich ist und immer noch gänzlich ungestempelte Eier in Supermärkten angeboten werden.

Fazit für die Verbraucher: Konsumenten sollten ungestempelte Eier ab Hof oder vom Wochenmarkt nur dann kaufen, wenn Sie ganz sicher sind, dass der Erzeuger tatsächlich freilaufende Hühner hält. Wichtig ist hier, dass die Menge der angebotenen Eier in einem biologischen Verhältnis zur Anzahl der gehaltenen Hühner steht.Bei den Landwirten, die durch die Eier-Test- Aktion von aktion tier geoutet wurden, scharrten meist ein paar "Alibihühner" vor dem Hof, während hinter den Kulissen weniger erfreuliche Verhältnisse herrschten.Grundsätzlich bittet Ursula Bauer vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. die Verbraucher, "nur Eier aus Ökohaltung oder aus Freilandhaltung zu erwerben, damit endlich die Tierquälerei der Batteriehaltung aufhört."

Eiertest 2004 - Ergebnisse

Bonn und Umgebung
Anzahl Testkäufe gesamt: 260 Eiergestempelte und ungestempelte Eier aus Supermärkten, Bioläden und Ab- Hof- Verkäufen sowie von Wochenmärkten

Anteil der Beanstandungen: 3,5 %
5 ungestempelte Eier aus verschiedenen Supermärkten4 gestempelte Eier vom Wochenmarkt

Mainz und Umgebung
Anzahl Testkäufe gesamt: 350 Eiergestempelte und ungestempelte Eier aus Supermärkten, Bioläden und Ab- Hof- Verkäufen sowie von Wochenmärkten

Anteil der Beanstandungen: 4 %
6 ungestempelte Eier vom Wochenmarkt
8 gestempelte Eier aus Ab- Hof- Verkäufen

München und Umgebung
Anzahl Testkäufe gesamt: 250 Eiergestempelte und ungestempelte Eier aus Supermärkten, Bioläden sowie von Wochenmärkten
Anteil der Beanstandungen: 0 %

Berlin
Anzahl Testkäufe gesamt: 280 Eiergestempelte und ungestempelte Eier aus Supermärkten, Bioläden sowie von Wochenmärkten
Anteil der Beanstandungen: 0 %

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