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13.01.2009

Eigene Kennzeichnung für Eier aus Kleingruppenhaltung

Eigene Kennzeichnung für Eier aus Kleingruppenhaltung
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) forderte Bundesminister Horst Seehofer auf, sich in der EU für eine Änderung der Vermarktungsnormen für Eier einzusetzen. Die Fortschritte beim Tierschutz bei Legehennen durch die Entwicklung einer neuen, tiergerechten Haltungsform - der Kleingruppe - dürfen nicht durch die geltenden Kennzeichnungspflichten der Eier zunichte gemacht werden.



Denn das Problem liegt derzeit darin, dass Eier aus der Kleingruppenhaltung nach den europäischen Vermarktungsnormen genauso mit der Kennziffer 3 gekennzeichnet werden wie Eier aus der Käfighaltung. Da die Käfighaltung in Deutschland verboten ist, müssen die Legehennenhalter derzeit auf andere Haltungssysteme umstellen. Dagegen ist die Käfighaltung in den meisten EU-Mitgliedstaaten noch bis 2012 erlaubt, ebenso wie weiterhin der Import dieser Eier.



Damit die Verbraucher unterscheiden können, ob die Eier aus der tiergerechten Kleingruppenhaltung oder der in Deutschland verbotenen Käfighaltung stammen, fordert der DBV eine neue, eigene Kennzeichnungsziffer für Eier aus der Kleingruppenhaltung. Dies ist unbedingte Voraussetzung für die Zukunft des Tierschutzes und Markttransparenz wie auch ein wichtiges Signal für die deutschen Hennenhalter, die mit großem finanziellen Aufwand in die Kleingruppenhaltung investieren wollen.

In der Kleingruppenhaltung wurden alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zu größter Hygiene, zum optimalen Tierwohlfühlverhalten und zur Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Die in der Kleingruppe vorhandenen Lebensbereiche wie geschützter Nestbereich, Sitzstangen und Scharrfläche, die Raum für die natürlichen Bedürfnisse der Hennen bieten, zählen zu den erheblichen Vorteilen dieser neuen Haltungsform.

Die mit der Kleingruppenhaltung in 10 Jahren Forschung entwickelte optimale Gruppengröße von 30 bis 60 Legehennen erweitert den Bewegungsraum, fördert zugleich ein friedliches Miteinander der Hennen und vermindert so die Gefahr von schmerzhaftem Federpicken und Kannibalismus. Die Kleingruppenhaltung hat als einzige Haltungsform auch den einmaligen hygienischen Vorteil, dass die Tiere von ihren Exkrementen getrennt gehalten werden. Dies bietet ideale Voraussetzungen für gesunde Hennen und hygienisch einwandfreie Eier.

Was haltet Ihr von dieser Forderung? Bringt sie aus der Sicht des Tierschutzes etwas? Ich freue mich auf Eure Kommentare, haut in die Tasten!

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