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13.01.2009

Ein Alpaka kommt selten allein

Ein Alpaka kommt selten allein
Eigentlich ist ein Alpaka ein Tier aus den südamerikanischen Anden, das vorwiegend wegen seiner Vielzahl an Wolle gezüchtet wird. Es gibt aber auch in Bayern einige dieser Kamelformen. Ja, ihr habt richtig gehört. So hat Familie Schreiber aus der Nähe von Deggendorf in Niederbayern gleich 20 Stück der wertvollen Alpakas. Wertvoll deshalb, weil die Tiere einige tausend Euro kosten. Aber nicht der Preis ist das Wertvolle für die Familie, sie lieben die haarigen Wesen ganz einfach, weil diese Tiere sehr pflegeleicht, kinderlieb und auch ruhig und brav sind.



Wer den Alpakas einmal in ihre treuen, großen Augen geblickt hat, um den ist es meist schon geschehen, denn der treue Blick sagt bereits alles. Kein Wunder also, dass nicht nur Kinder oder Interessierte aus der Nachbarschaft zu den Schreibers kommen, auch immer mehr Touristen und andere Tier-Interessierte verirren sich hierher um sich die Alpakafarm anzusehen. Erblicken kann man die mit Wolle überaus gesegneten Tiere eigentlich das ganze Jahr über. Denn sie halten sich Tag und Nacht draußen auf der Weide auf, auch wenn es an solchen Tagen wie heute, an denen das Quecksilber bis auf 30 Grad und mehr steigt, ganz schön schwer erträglich ist für die Tiere - oder würdet ihr mit dem Woll-Pullover ins Freibad gehen?

Besonders wohl fühlen sich Alpakas eher im Winter, wenn die Temperaturen richtig tief in den Keller gehen, erklärt Frau Schreiber, die eine besondere Beziehung zu ihren Tieren hat.



Jedes der 20 hat einen Namen, jedes erkennt sie quasi schon blind. Denn schon seit sieben Jahren leben die Alpakas bei den Schreibers. Wie aber kamen sie dorthin?

Nun, die Familie hat sich für ihre Landwirtschaft, die vom Vater übernommen wurde, etwas Besonderes einfallen lassen wollen und kam so auf die Idee die Alpaka-Farm zu gründen, nachdem es in einer Fernsehreportage geheißen hatte, dass Alpakas überall gehalten werden können, auch im Bayerischen Wald. Gesagt, getan - fertig war die Idee zur Alpaka-Farm. Diese wird heute nach wie vor gut angenommen, Kinder lieben die Tiere und kommen dadurch wieder mehr in die Natur und weg von PC und Konsolenspielen. Und auch Erwachsene können wieder einmal richtig den Alltagsstress vergessen und sich erholen, wenn sie die Schreibers in Niederbayern besuchen.



Einen Streichelzoo oder Ähnliches gibt es zwar eigentlich nicht, jedoch sind immer wieder Aktionstage, an denen die Alpakas gesehen und natürlich auch gestreichelt werden dürfen.

Größtes Highlight für Alt und Jung: ein Spaziergang mit den Tieren aus den Anden mitten in Niederbayern.

Übrigens: Jeder, der sich nun auch Alpakas anschaffen möchte, muss wissen, dass es sich um Herdentiere handelt, es müssen mindestens 2 Alpakas zusammen gehalten werden, erst in großen Herden fühlen sich die Tiere so richtig wohl.

Wie gesagt sind sie das ganze Jahr über draußen, ihr benötigt also eine Weide in der Größe von einem ha für bis zu drei Tiere. Gerade als Haus- und Familientiere sind Alpakas prädestiniert, das liegt zum einen am Körperbau, zum anderen am guten Gemüt und Wesen der Tiere. Wer sich einmal im Alpaka-Fieber befunden hat, der wird es so schnell nicht wieder los - Garantiert. Aber das ist auch gut so -

Mehr Informationen zu den Alpakas in Niederbayern http://www.bayerwald-alpakas.de/

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