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25.01.2009

Eine Welt statt exklusive Acht!

Eine Welt statt exklusive Acht!
30.05.2007: Rund 60 Mitglieder der Grünen Jugend Baden-Württemberg kamen am vergangenen Pfingstwochenende zur Landesmitgliederversammlung nach Ulm. Dort wurde auch ein neuer Landesvorstand gewählt.

In einer Resolution, die unter dem Titel "Eine Welt statt exklusive Acht!" steht, formuliert die Grüne Jugend Baden-Württemberg ihre Kritik am G8-Gipfel, der in der kommenden Woche unter dem Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Heiligendamm stattfinden wird: "Die Grüne Jugend Baden-Württemberg ruft dazu auf, den G8-Gipfel kritisch zu begleiten und gegen eine falsche Politik und Weichenstellungen der G8 zu protestieren. Die G8 ist zu klein für die 'Eine Welt': Sie repräsentiert nur 13 Prozent der Weltbevölkerung, gleichzeitig fällt sie jedoch Entscheidungen, die die ganze Welt betreffen. Diese Gruppe der exklusiven Acht maßt sich an, über die Geschicke der Welt und die Lebensrealitäten der Menschen, die auf ihre leben, entscheiden zu können."

Für die jungen Grünen sind die G8-Gipfel damit vor allem ein Symbol. Ihre Nachricht lautet: "Es gibt keine Alternative zur gegenwärtigen Weltordnung." - Diesen Anschein der Alternativlosigkeit will die Grüne Jugend Baden-Württemberg durchkreuzen: Eine andere Welt ist durchaus möglich!

Ihre Vision, wie diese andere Welt aussehen muss, beschreibt die Grüne Jugend Baden-Württemberg in ihrer Resolution in den Bereichen Menschenrechte, globaler Umwelt- und Klimaschutz, sowie in der internationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Scharf kritisiert wird dabei die weltweit zu beobachtende Tendenz im "Kampf gegen den Terrorismus", international verbindliche Menschenrechtsnormen abzubauen. Gefordert wird eine Weltumweltorganisation, die Aktivitäten im Bereich des internationalen Umwelt- und Klimaschutzes - vor allem bei der dringend notwendigen Senkung des CO2-Ausstoßes - bündelt und überwacht. Ferner fordert die Grüne Jugend Baden-Württemberg eine Steuer auf internationale Transaktionen, die an das Tobin-Modell angelehnt ist, sich jedoch nicht nur auf Währungstransaktionen beschränkt, sondern Kapitalverlagerung jeder Form besteuert. Dadurch wird eine Verstetigung der wirtschaftlichen Entwicklung erwartet. Eine weitere Forderung ist die Stärkung ziviler Konfliktprävention und der Stopp von Rüstungsexporten zur Verhinderung neuer Kriege.

Die Landesmitgliederversammlung wählte am Sonntag außerdem einen neuen Landesvorstand: Die neue Doppelspitze der grünen Jugendparteiorganisation bilden für die kommenden zwei Jahre die 22-jährige Agniezska Malczak (Tübingen) und der 19-jährige Oliver Hildenbrand (Wertheim). Schatzmeister bleibt Christian Brugger (Tübingen). Der achtköpfige Vorstand wird durch die Beisitzerinnen und Beisitzer komplettiert: Anna-Kathrin Wesolowski (Karlsruhe), Vera Ellen Nowotny (Mannheim), Sophie Schmid (Munderkingen), sowie Lukas Emele (Mersburg) und Michael Joukov (Ulm), die jeweils für eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt wurden.

"Die Grüne Jugend Baden-Württemberg streitet für eine demokratische, soziale und ökologische Weltordnung, weshalb wir uns auch an den Protesten vor Ort in Heiligendamm beteiligen werden. Wir wollen in und um Heiligendamm keine Putin'schen Zustände: Der bunte, vielfältige und friedliche Protest der GlobalisierungskritikerInnen, von denen ein ganz überwältigender Großteil Gewalt ablehnt, muss möglich sein und darf nicht kriminalisiert werden!", so die beiden Landesvorsitzenden Agniezska Malczak und Oliver Hildenbrand abschließend.

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