Free counter and web stats

14.01.2009

Entenmast Kampagnen:

Entenmast Kampagnen:
Wasser fürs Gefieder!



In Deutschland werden jedes Jahr 17 Millionen Enten verspeist. Die meisten Tiere stammen aus stickigen, fensterlosen Großmastbetrieben. Dicht gedrängt stehen Tiere auf ihrem eigenen Kot. Der Gestank von Ammoniak begleitet die Tiere bis zu ihrem Tod, welcher nach nur fünf Wochen Mastdauer unausweichlich auf jede Ente zukommt.

Nach den Skandalen um BSE, MKS und Schweinepest steht bei den Verbrauchern Entenfleisch hoch im Kurs. Auch der "Diätwahn " trägt zum erhöhten Verbrauch bei, denn Geflügelfleisch gilt als besonders fettarm. Doch unter welchen Bedingungen die Tiere überwiegend gehalten werden, ist den Verbrauchern kaum bekannt. Mit geschönten Fotos versucht die Industrie den Konsumenten zu täuschen. Doch die Realität sieht leider ganz anders aus, wie das Bildmaterial zeigt, welches aktion tier vorliegt. Die Bilder stammen aus verschiedenen deutschen Mastbetrieben.

In einer Szene des Videos sieht man, wie eine noch lebende Ente im Kadavereimer entsorgt worden ist. Da das Tier verletzt war und die tierärztliche Versorgung zu teuer gewesen wäre, war dies für den Mäster offensichtlich der einfachste Weg. Dies ist nur eins von vielen Beispielen, die auf den Videobändern zusehen ist.

Bei der Sichtung des Bildmaterials drängt sich mir der Eindruck auf, dass sich kaum einer um die Tiere kümmert. Dieser Eindruck wurde durch die im Video genannte Sterberate von bis zu 20% (!) verstärkte. Ein Grund für die hohe Sterberate ist das fehlende (Reinigungs-) Wasser, welches die Enten zum Säubern der Schnäbel und des Gefieders benötigen. Dies hat zur Folge, dass die Enten durch die verklebten Schnäbel kaum noch atmen können und sterben. Die Betreiber von solchen Mastanlagen schert dies offensichtlich kaum. Der "Ausfall " wird durch das Mästen von noch mehr Tieren pro Halle versucht auszugleichen. Die Folge ist, dass auf Grund der Enge in den total überfüllten Hallen noch mehr Tiere sterben. Und genau wie bei der Kaninchenhaltung (aktion tier hat bereits mehrfach berichtet) gibt es auch bei der Entenmast keinerlei Haltungsverordnung. Jeder Entenmäster in Deutschland kann seine Hallen so "voll stopfen " wie er möchte! Unglaublich ...

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Entenfleisch nicht aus einer tierfeindlichen Mastanlage stammt, sollten Sie lieber auf Bioenten umsteigen oder ganz auf Entenfleisch verzichten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen




Shop Kontakt Newsletter Linkliste Tierfreunde Nord Forum/Community -Tierheim ! Literatur-Tipps Himmlisch-gut.de Tiertafel Global 2000: Die Gebirge Europas + Das Mittelmeerbecken + Die Seen des grossen afrikanischen Grabenbruchs + Die Akaziensavanne Ostafrikas + Das Kongobecken + Die Kappellen + Die Wälder Madagaskars + Die Regenwälder der Malediven, Lakkadiven und Chagos-Inseln + Die Savannen und Grasländer des Terai-Duar + Die Wälder der Sundarbans + Die Sumpfwälder Borneos + Die Daurische Steppe + Die Sibirische Taiga + Das Bering-Meer + Die Wüste im Nordwesten Australiens + Das Great Barrier Reef + Die Wälder Neukaledoniens + Die Wälder der Haweii-Inseln + Die Osterinseln + Die Galapagos-Inseln + Die Prärien Nordamerikas + Die Chihuahua-Wüste + Die grossen Antillen: Kuba + Die Los-Llanos-Savanne in Kolumbien und Venezuela + Das Amazunasbecken + Die Patagonische Steppe + Die antarktische Halbinsel und das Wedell-Meer