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14.01.2009

Free Mario!

Free Mario!



Mario in seinem neuen Zuhause

Jahrzehntelang vegetierte der Mario im aargauischen Haselzoo dahin. Viel zu klein für einen Bären war sein Gehege. Im Herbst 2004 hörte VIER PFOTEN erstmals von dem traurigen Bärenschicksal, an dem sich bereits andere Tierschutzorganisationen die Zähne ausgebissen hatten.

In zähen Verhandlungen gelang es VIER PFOTEN schliesslich, den Zoobesitzer von der Idee eines Streichelzoos mit einheimischen Haustieren zu überzeugen. Gleichzeitig trat er Mario an VIER PFOTEN ab.

Im Juli 2006 war es dann soweit: Nach 23 langen Jahren in Einzelhaft befreite VIER PFOTEN Mario aus dem Haselzoo und brachte ihn in den Alternativen Bärenpark Worbis (D), wo er fortan in einem 40'000 Quadratmeter grossen Waldstück ein richtiges Bärenleben führen konnte.



Links:
Medienmitteilungen vom 03.05.06 und 06.07.06 Alternativer Bärenpark Worbis
http://www.baer.de/abw/index.php?mid=1

Unterstützen Sie dieses Projekt mit einer Spende! http://www.vier-pfoten.ch/website/output.php?id=1063&language=1

Aufregendes neues Zuhause für Mario



Mario und die Alphawölfin

Die ersten Monate in seinem neuen Zuhause gestalteten sich sehr aufregend für Mario: Zum ersten Mal in seinem Leben durfte er in einem echten Teich baden, Naturboden unter seinen Tatzen spüren oder einen steilen Hügel hinauf rennen. Und schon bald hatte er zwei neue Lieblingsbeschäftigungen: Gras fressen und Schwimmen.

Eine wichtige Hürde war die Bekanntschaft mit seinen Artgenossen, den neun Braun- und zwei Schwarzbären im Park. Während er sich mit den Bärendamen auf Anhieb gut verstand, verlief die Begegnung mit Goliath, dem Chefbären, jedoch etwas weniger harmonisch. Doch nach einigen Drohgebärden akzeptierte der gutmütige und zurückhaltende Mario Goliath jedoch als den Stärkeren. Auch das zunächste skeptische Rudel Wölfe erkannte bald, dass der Mario für sie keine Gefahr darstellt.

Nun lernt Mario, seinen Platz gegenüber den anderen Tieren zu behaupten. Etwas Angst verspürt er noch, wenn es darum geht, das ihm wohlbekannte Waldstück zu verlassen und den weitläufigen Park zu erkunden. Wenn im Winter die meisten der anderen Bären Winterruhe halten und Mario das Gelände praktisch für sich alleine hat, könnte er aber mutiger werden und sich auf Wanderschaft begeben. Ob Mario selber eine richtige Winterruhe halten wird, ist noch unsicher: Vermutlich wird er nach den Aufregungen der letzten Monate kaum die nötige Ruhe dazu finden.

Mario wird aus dem Haselzoo befreit



An der Medienkonferenz im Haselzoo setzte sich auch Nationalrätin Barbara Marty für eine bessere Wildtierhaltung ein.



Der Tierarzt bereitet das Blasrohr für die Betäubung Marios vor.



Fünf Männer werden gebraucht um den mächtigen Bären Mario zu transportieren



Marios Zähne werden kontrolliert um seinen allgemeinen Gesundheitszustand und seine Ernährung zu überprüfen.



Weitere Daten wie Gewicht und Grösse von Mario werden detailiert vom Tierarzt notiert.


Transport von Mario nach Worbis



Bär Mario wird in einer mit Stroh ausbetteten Transportkiste in sein neues Zuhause nach Worbis gebracht.



Mario bei seiner Ankunft in Worbis. Die erste Zeit wird er in einer Quarantänestation verbringen damit sein Gesundheitszustand kontrolliert werden kann, bevor er ins Waldgehege gelassen wird.



Mario in seiner Quarantänestation auf den Wald wartend.

Mario in seinem neuen Zuhause



Bär Mario auf einem Spaziergang in seinem neuen grosszügigien Zuhause.



Mario geniesst seine neu errungene Freiheit in vollen Zügen.



Mario schwimmt gerne in dem kleinen See der zu seinem neuen Zuhause in Worbis gehört.



Baumstämme zu bearbeiten gehört zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.



Auch Schwimmen ist seine Leidenschaft.

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