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14.01.2009

Freilandhaltung

Freilandhaltung
Als Freilandhaltung wird die Haltung von Tieren, in der Regel von Nutztieren, auf einem Gelände mit Auslauf außerhalb von Ställen bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis
1 Freilandhaltung bei verschiedenen Tierarten
1.1 Geflügelhaltung
1.2 Aquaristik
2 Nachteile
3 Verbot bei Seuchengefahr
4 Weblinks



Freilandhaltung bei verschiedenen Tierarten

Geflügelhaltung

In der Geflügelhaltung bedeutet Freilandhaltung, dass den Tieren ein Auslauf im Freien zur Verfügung steht. Insbesondere wird dieser Begriff bei der Haltung von Hühnern verwendet. Siehe auch den EU-weit geschützten Begriff Weidehähnchen.

Legehennen müssen bei der Freilandhaltung neben ihrem Stall einen Mindestfreilauf von 4 m² Freiland pro Huhn haben. Die Vorschriften für den Stall sind dieselben wie bei der Bodenhaltung. Freilandhühner haben neben ihrem Stall mit Sitzstangen, Nestern und Einstreu tagsüber Auslauf im Freien, wo sie ihre natürlichen Verhaltensweisen und ihr Bewegungsbedürfnis ungehindert ausleben können. Der Auslauf muss überwiegend begrünt sein. Bäume, Sträucher oder ein Unterstand sind notwendig, damit die Tiere Schutz vor natürlichen Feinden finden können.

In Deutschland werden etwa zehn Prozent aller Eier in Freilandhaltung produziert. In der Ökologischen Landwirtschaft ist diese Haltungsform am verbreitetsten. Bei den Prozentangaben werden aber nur meldepflichtige Betriebe erfasst, das sind Betriebe mit mehr als 3.000 Tieren. 18,1% des Bestandes werden so nicht erfasst und dieser Teil wird überwiegend in Boden- und Freilandhaltung gehalten. 85% der verkauften Eier in Deutschland sind über den Erzeugercode identifizierbar. Von dieser Menge stammten 2004 24% aus Bodenhaltung, 8% wurden nach den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung erzeugt.

Aquaristik
In der Aquaristik bedeutet Freilandhaltung die Haltung von, meist nicht-einheimischen, Fischen im Gartenteich oder Wasserbehältern im Außenbereich.

Nachteile
Hühner nutzen den Auslauf überwiegend in Stallnähe, sodass dort die Grasnarbe oft stark geschädigt ist und die anfallenden Nährstoffe aus dem Kot nicht mehr gebunden werden können und ins Grundwasser gelangen können. Die Tiere haben bei der Futtersuche Kontakt mit dem Kot und dadurch können Krankheitserreger aus dem Kot auf das Tier übergehen. Seit die Freilandhaltung zugenommen hat, sind so einige Krankheiten wieder aufgetreten, die mit Einführung der Käfighaltung nicht mehr beobachtet wurden.

Den negativen Erscheinungen kann der Landwirt vorbeugen, indem er mehrere Auslaufflächen hat und diese im Wechsel den Tieren zur Verfügung stellt. So kann die Grasnarbe wieder nachwachsen und eine Desinfektion z. B. mit gelöschtem Kalk durchgeführt werden.

Verbot bei Seuchengefahr
Vom 20. Oktober 2005 bis zum 15. Dezember 2005 war die Freilandhaltung in ganz Deutschland, sowie in Österreich und in der Schweiz verboten worden. Diese Maßnahme sollte das Ausbreiten der Vogelgrippe, die aus dem Osten nach Europa gelangt ist, verhindern und wurde auch danach zeitweise über betroffene Gebiete (Sperrbezirke) verhängt.

Weblinks
Offizielle Website
http://www.exotis.ch/

APS: Auffangstation für Papageien und Sittiche - Schweiz
http://www.auffangstation.ch/

World Parrot Trust (englisch)
http://www.worldparrottrust.org/

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