Free counter and web stats

20.01.2009

From Dusk ’til Dawn

From Dusk ’til Dawn

Der Bericht eines Insiders über die Entwicklung der Tierbefreiungsbewegung. Rezension des Keith Mann Buches


Keith Mann, der Mann, der als Aushängeschild der Animal Liberation Front dient, der Mann, der wie kein anderer von den Medien als „Extremist“ bezeichnet wird und durch seine Aufsehen erregenden Befreiungsaktionen und die langjährigen Gefängnisstrafen weit über die Tierrechtsszene hinaus bekannt ist, hat jetzt sein erstes Buch veröffentlicht. „From Dusk ’til Dawn“ erschien im Mai 2007 im Verlag Puppy Pincher Press und ist ein Buch mit unheimlichem Potential: eine weitere Chance, wachzurütteln, zu erschüttern, Hoffnung und gleichzeitig Kraft zu geben und vor allem, eine Inspiration zu sein. Die Fertigstellung des Buches hat 15 Jahre gedauert und es ist ein Werk, dessen Inhalt von der Regierung am liebsten tot geschwiegen werden würde. Die Idee zu dem Buch kam Keith, der in Rochdale aufwuchs, als er 1992 in Haft saß, weil er einen Anschlag auf das Haus eines Jägers verübt hatte. Wie schwierig es war, Informationen zu sammeln und sicher aufzubewahren und das Buch schließlich überhaupt zu schreiben, erzählt der Brite gleich am Anfang. Auf 672 Seiten beschreibt Keith mit seinen eigenen Worten und aus seiner Sicht als erfahrener ALF Aktivist die Geschichte der Tierbefreiungsbewegung (Animal Liberation Movement). Er nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt - die Höhen und Tiefen, die man als Tierbefreier an vorderster Front in der heutigen Zeit durchlebt - es geht natürlich um seine eigenen beeindruckenden Aktionen und Erlebnisse, ist aber im Großen und Ganzen ein Rückblick auf die Entwicklung der Bewegung.

Allein das Cover des Buches spricht Bände und erzählt bereits eine Gesichte. Zu sehen ist ein vermummter ALF Aktivist, der liebevoll ein winziges, in ein Handtuch eingerolltes Affenbaby hält, dessen Augenlider nicht immer so geöffnet waren, wie auf dem Foto. Dem Tier sind die durchlittenen Höllenqualen regelrecht ins Gesicht geschrieben, es ist nämlich nicht irgendein Affenbaby, sondern eines, dessen Schicksal um die Welt ging, damals, als es befreit wurde. Das Affenbaby ist Britches! Britches, damals 5 Wochen alt, hatte das große Glück, bei einem Überfall am 20. April 1985 auf das Labor der Riverside University of California befreit zu werden. Das Außergewöhnliche an Britches ist, dass man ihm, nachdem man ihn viel zu früh von seiner Mutter getrennt hatte, die Augenlider zugenäht hatte, um das Verhalten und die neuronale Entwicklung zu erforschen. Das Cover und das dafür ausgewählte Fotos sind nur ein Symbol, aber man hätte kaum ein aussagekräftigeres wählen können. Britches ist auch ein Kapitel im Buch gewidmet.

Dass Keith Mann ein Held ist, steht außer Frage. Die Bewegung ist auf Menschen mit derartigen Visionen und solchem Geschick, Tatendrank und Entschlossenheit angewiesen und auf den ersten Seiten des Buches erweisen ihm Musiker wie Morrissey und John Feldman ebenso die gebührende Huldigung wie Ingrind Newkirk Das Vorwort stammt von dem britischen Dichter Benjamin Zephaniah, welcher anmerkt: „Mann is a natural storyteller, with a hell of a story to tell.“ (Mann ist ein Naturtalent, was das Geschichten Erzählen betrifft und er hat verdammt viel zu erzählen).

Die Geschichte nimmt ihren Lauf

Keith, der durch Jagdsabotage zur Tierbefreiungsbewegung fand, gibt einen detaillierten Einblick in die Anfänge der Tierrechtsbewegung, und mit Anfängen ist gemeint, dass es sogar bis zu den alten Griechen wie den Philosophen Platon und Pythagoras zurück geht, wie in dem Kapitel „The early years“. Hier zeigt Keith, dass es schwierig ist, die Anfänge der Bewegung genau auszumachen. Um 1700 fand der Tierrechtsgedanke dann Eingang in die Literatur und im 18. Jahrhundert gab es immer mehr Menschen, die sich für das Wohl der Tiere aussprachen, darunter auch Dichter wie Robert Burns und William Blake. Die erste Tierschutzgesellschaft Großbritanniens entstand 1808 in Liverpool. In dem Abschnitt über das Aufkommen von direkten Aktionen schreibt Keith, dass im viktorianischen Zeitalter viele Tierbefreiungs- und Tierschutzgruppen entstanden und zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Jagdgegner und Saboteure auftauchten.

Weiter geht es über die Jagdsabotage in den 60ern zu den ALF Aktionen der 70er und 80er. Zu diesem Zeitpunkt gab es im ganzen Land so genannte „Leagues“, welche sich vor Ort gegen die vielen Missstände einsetzten und für Tierrechte eintraten. Nicht zu vergessen, die gezielten Kampagnen in den 90ern.


Das Buch ist in sehr kleine Kapitel eingeteilt, es sind kurze Abschnitte, oft nur 2-4 Seiten lang, es werden Episoden, einzelne Aktionen und Geschehnisse geschildert. Jedes Kapitel beginnt mit einem meist tiefsinnigen oder anderweitig aussagekräftigen Zitat. Immer wieder taucht Autobiographisches neben dem geschichtlichen Hintergrund auf. Nicht zu finden sind jedoch größere Berichte über die Zeit, die Keith im Gefängnis verbracht hat. Er schreibt, dass er sich das für ein weiteres Buch aufgehoben hat, was sonst auch eindeutig den Rahmen gesprengt hätte. Als Keith von der Befreiung von Hühnern aus einer Legebatterieanlage berichtet, schreibt er über das Grauen, das einen in einer solchen Stätte erwartet: „It’s never a pleasant experience confronting cruelty, but as difficult as it is for some to deal with, the pain of trying is easier than doing nothing“ (Es ist nie eine angenehme Erfahrung, wenn man mit Grausamkeit konfrontiert wird, aber so schwer es manchen auch fällt, damit klar zu kommen, ist es leichter, die Mühe auf sich zu nehmen, es zu versuchen, als gar nichts zu tun). Denn nur nichts tun führt auf jeden Fall dazu, dass sich für die Tiere nichts ändert.

Als im Buch dann die Rede von der Animal Liberation Front und deren Gründer Ronnie Lee ist, welche im Juni 1976 aus der „Band of Mercy“ (bei der Lee zuvor war) hervorging, zeigt Keith, dass diese keine Organisation an sich ist. Es gibt keine Mitgliedschaft , es ist mehr ein Deckname und eine Einstellung, tierleidfrei zu leben und sich vegan zu ernähren. Jeder, der die Richtlinien der ALF vertritt, darf sich als Mitglied betrachten. Die oberste Regel ist, keine Gewalt, auch nicht gegen Menschen anzuwenden, um das Ziel, Tiere zu befreien und/oder wirtschaftlichen Schaden zu verursachen, zu erreichen. Ging es der ALF in ihren Kinderschuhen hauptsächlich um die Sabotage von Jagden und die Befreiung von Tieren aus Forschungseinrichtungen, wurden die Ziele immer umfassender und vielseitiger. In einem Kapitel ist die Rede von einem Überfall auf ein Unilever Tierversuchslabor, an dem 200 Leute beteiligt waren. Derartige Menschenmassen bei einer Befreiung waren nichts Ungewöhnliches, doch es muss nicht gesagt werden, dass diese auch immer mit Verhaftungen verbunden waren. Dass auch Grabschändung kein Ausnahmefall ist, wird ebenfalls dargestellt.

In einem Newsletter der „Animal Liberation Front Supporter Group“ aus dem Jahr 1995 heißt es wie folgt über die Sichtweise der Bewegung: „We believe in the evolutionary and moral kinship of all animals and we declare our belief that all sentient creatures have right to life, liberty and the quest of happiness. We call for the protection of these rights“ (Wir sind der Meinung, dass alle Tiere durch die Evolution und moralisch miteinander verwandt sind und dass alle empfindsamen Lebewesen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück haben. Wir fordern die Einhaltung dieser Rechte).

Direkte Aktionen weltweit

Der Brite sprich davon, dass jedes Tier, dass von seinen Qualen befreit wird und jede Nachricht in den Medien, die die Debatte bezüglich der Tierrechte weiterführt, als Erfolg in diesem lohnenswerten Kampf gegen den Terror, den die Tiere durch den Menschen erleiden, gewertet wird.

So ist die Rede von Tierbefreiungen in Frankreich. Am 1. April 1985 wurden 17 Paviane aus einem Tierversuchslabor befreit, wobei die Vorgehensweise äußerst genau beschrieben ist und sich, wie viele andere Stellen des Buches, sehr spannend liest. Die Tiere wurden auf eine Insel gebracht, wo sie heute noch glücklich und sorgenfrei leben.

Doch auch Leute, die sich nicht ganz akkurat an die ALF Richtlinien halten und in ihrer Taktik sehr aggressiv vorgehen und dadurch sogar Menschen verletzt haben, werden genannt, z.B. das Justice Department oder die Animal Rights Militia.


Ein weiteres erfolgreiches Mittel in den 80ern war, die Nachricht zu verbreiten, dass Lebensmittel oder Produkte wie Shampoo verunreinigt sind, was sich oft als Falschmeldung erwies, das Ziel, nämlich finanziellen Schaden (bis zu 3 Millionen Pfund für mit Rattengift verseuchte Mars Riegel!) zu verursachen, aber nicht verfehlte.

Wenn Keith über Fuchsbefreiungen auf einer so genannten Pelztierfarm schreibt, benutzt er Worte so geschickt, dass man das Gefühl hat, dabei zu sein und mitzufiebern.

Das ist sowieso das Beeindruckende und Lesenswerte an dem Buch, Keith erzählt und beschreibt so wortgewandt und bunt, dass es einen fesselt.

Allein die Berichte über die Beschreibungen von Tierversuchen. Einmal werden haargenau die grausamsten Versuche an Affen beschrieben, was selbst für Hartgesottene nur schwer zu ertragen ist, weil das Leid und die unvorstellbaren Schmerzen in jedem Wort mitschwingen. Das Beschriebene schockiert, obwohl es eigentlich nichts Neues ist.

An einer anderen Stelle wiederum gibt es einen kurzen Bericht über die ALF in Schottland, wobei das traurige Ende so aussieht, dass sich die beiden aktivsten Mitglieder selbst umbrachten, nämlich der damals 24-jährige Davy Barr und seine Mitstreiterin Valerie Mohammed. Dies sollten nicht die einzigen schmerzvollen Verluste auf der Seite der Tierbefreiungsfront bleiben, wie der tragische Tod von Mike Hill, Jill Phipps und anderen zeigt.

Viele Kapitel über die 80er und 90er Jahre drehen sich um Tierbefreiungen in den USA, Westdeutschland, Schweden (hier gibt es eine enorme Bewegung gegen die Pelzindustrie), Holland oder auch Japan und Italien. An dieser Stelle sei Kritik angemerkt, wobei ich betonen möchte, dass es grundsätzlich sehr wenig an dem Buch auszusetzen gibt, weshalb ich derartige Nichtigkeiten erwähnen muss, um überhaupt etwas Schlechtes zu finden. Es sind Kleinigkeiten, unwichtige Schönheitsfehler, aber zumindest auf mich, als deutschsprachigen Leser, machen sie einen schlechten Eindruck: Als Keith über die Tierbefreiungen an deutschen Universitäten schreibt, sind die Städtenamen falsch angegeben. Aus Darmstadt wurde beispielsweise „Dermstadt“ und mit „Heidenburg“ meint er natürlich Heidelberg. Ein weiterer Punkt, der noch Anlass zu Kritik bieten könnte, ist die Länge des Buches. Mit fast 700 Seiten fordert es den Leser doch heraus, es ist definitiv ein Wälzer, mitunter keine leichte Kost. Gesagt sei jedoch, dass das Buch dadurch, dass es in Minikapitel geteilt ist, insofern wiederum sehr leserfreundlich ist, als dass man getrost ein paar Kapitel überspringen kann und trotzdem nicht den Überblick verliert, da das Buch wie gesagt keine fortlaufende Handlung beschreibt, sondern immer einzelne Vorkommnisse. Wer also von vornherein nicht vor hat, das gesamte Werk zu lesen, der sollte sich das Buch dennoch zulegen, es eignet sich sehr gut zum Schmökern, schließlich interessiert nicht jeden alles. Dafür, dass er kein professioneller Schriftsteller ist, macht Keith seine Sache ausgezeichnet, er unterhält den Leser und berührt ihn. Das Einzige, das man ihm vorwerfen könnte ist, dass er manchmal über das Ziel hinausschießt und von zu vielen Erlebnissen berichtet. Die Frage ist nämlich, wie wichtig und interessant jedes noch so geringe Ereignis ist und ob es der Vollständigkeit wirklich geschadet hätte, zumindest ein paar Berichte weg zu lassen. Sehr langatmig wirkt der Bericht über Barry Horne und dessen bewundernswerte Hungerstreiks, als auch die stellenweise ausufernden Berichte über die verschiedenen Kampagnenmittel in Britannien (Home Demos, Direkte Aktionen wie Sachbeschädigung, Anrufe/Telefonblockaden bei Tierausbeutern, etc.) und die Tatsache, dass Keith die Schließung vieler großer Tierausbeuterbetriebe, vor allem Lieferanten und Züchter von Tieren für Tierversuchslabors wie Shamrock Farm (Affen), Newchurch Guinea Pig Farm (Meerschweinchen) oder Hill Grove (Katzen), aufs Genaueste erläutert.

Happy End für viele Tiere

Es gibt einige amüsante, heitere und aufmunternde Geschichten, so z.B. die von einem deutschen Richter, der die wegen mehreren Vergehen angeklagten TierbefreierInnen mit überraschend milden Strafen entlässt und sie bekräftigt, dass sie doch auf jeden Fall weiterhin für gequälte Tiere kämpfen sollen, nur eben auf legalem Weg!

Keith widmet sich ebenso dem weltweiten Niedergang des Pelzhandels in den letzten 25 Jahren als auch einer herzerweichenden Delfinbefreiung. Das Happy End ist großes Kino und läutete das Ende der Delfinarien im Vereinten Königreich ein.

Der Unterschied zwischen Tier)rechten und Tierschutzwird anhand netter Beispiele ganz klar herausgearbeitet und Keith rechnet schonungslos mit Tierschutzorganisationen wie der RSPCA oder den vermeintlichen Tierversuchsgegnern der BUAV ab. Diese haben gemeinsam, dass sie vor allem eines nicht sind: TierrechtlerInnen!

Dass Großbritannien als „nation of animal lovers“ (Nation der TierliebhaberInnen) verschrien ist und weltweit für seine Affektion zu Tieren bekannt ist, mag ein Grund für den enormen Erfolg der Tierrechtsbewegung auf der Insel sein. Es werden Demonstrationen erwähnt, bei denen sage und schreibe 1500 Menschen ihre Stimme für die Tiere erhoben.

Grundsätzlich versucht Keith, die Motivation, Gedanken und Beweggründe von einigen TierbefreierInnen zu erklären und Verständnis für ihr Handeln hervorzurufen. Er möchte dem Leser klar machen, warum sie so handeln und warum sie es nicht aushalten würden, tatenlos zu zu sehen, ohne etwas zu unternehmen. So klingt eine Rechtfertigung, gegen Tierausbeuter auch auf illegalem Weg vorzugehen, folgendermaßen: „It is awareness of, and sensitivity to, this suffering which motivates some individuals to give such people sleepless nights“ (Die Erkenntnis über dieses Leid und das Feingefühl dafür motivieren einige dazu, solchen Leuten schlaflose Nächte zu bereiten). Dass diese bewundernswerten Menschen nicht einmal vor dem Gesetz und den drohenden Strafen Halt machen, verdeutlicht nur noch mehr ihre innere Überzeugung, das Richtige zu tun. Keith lässt den Leser grundsätzlich selbst entscheiden, er bevormundet ihn nicht oder zwingt ihm eine Meinung auf. Keith setzt bei den Lesern seines Buches gesunden Menschenverstand und Mitgefühl mit Lebewesen voraus, was ja bedeutet, dass der Leser gar nicht umher kann, als sich aufgrund der genannten Fakten den Ansichten von Keith anzuschließen, so z.B. wenn er schreibt: „To break the law is very much a last resort for most activists, usually after all the other options have been exhausted“ (Das Gesetz zu brechen ist so ziemlich der letzte Ausweg für die meisten Aktivisten, für gewöhnlich nachdem alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden) oder „With no action from the authorities, it was left to the rest of us to take some action of our own“ (Da die Behörden nichts unternahmen, wurde es uns überlassen, selbst dafür zu sorgen, dass etwas passiert).


Bevor Keith über seine spektakuläre Flucht aus dem Gefängnis und seiner relativ kurzen Zeit in der wieder gewonnenen Freiheit schreibt, widmet er sich 80 Seiten lang dem Vorgehen bei Verhaftungen und Gerichtsverhandlungen (und den wahrhaft perfiden Machenschaften seitens der Polizei und Judikative). Hier berichtet er wie an den meisten Stellen des Buches aus eigener Erfahrung als auch über das, was anderen TierbefreierInnen widerfahren ist. Ganz egal jedoch, wie hart die Inhaftierung für ihn war, er hat einen ungebrochenen Willen und wird nie auch nur die geringste Reue zeigen, denn er lebt für seine Überzeugung: „For me, the way animals are treated is like a wound I have that won’t heal. There is always some guilt there for not doing more“ (Für mich ist die Art, wie Tiere behandelt werden wie eine Wunde an mir, die nicht heilt. Man fühlt immer eine gewisse Schuld, weil man nicht mehr gemacht hat).

Keith betont immer wieder, dass das Einzige, was er bereut, ist, dass man ihm auf die Schliche kam und er gefangen genommen wurde.


Eine Sache, die ich nicht unangesprochen lassen kann, bezieht sich auf die Sprache. Das Buch ist nur auf Englisch erhältlich und wie ich finde eher für Muttersprachler bzw. Menschen mit britischem Kulturhintergrund geschrieben. Natürlich würde ich gerne jedem einzelnen dieses Buch empfehlen, aber das kann ich leider nicht mit gutem Gewissen tun: Die Leute, deren Englisch holprig ist, werden an „From Dusk ’til Dawn“ keine oder nur wenig Freude haben, was jedoch niemanden zu sehr abschrecken soll. Wer nämlich etwas Durchhaltevermögen hat und gewillt ist, ein Wörterbuch griffbereit neben sich zu legen und auch damit leben kann, hier und da einen Satz eventuell nicht zu verstehen oder nicht genau zu wissen, wie das Gesagte gemeint ist, der möge nicht zögern, sich dieses einmalige Werk zu zulegen. Wenn jemanden etwas davon abhält, dieses lesenswerte Buch zu kaufen, dann die Sprache. Allen, die sich dafür entscheiden, sich durch die teils umgangssprachliche Ausdrucksweise und die verblüffenden, grausamen Bilder zu „kämpfen“, kann ich nur wünschen, dass sie die Magie, die von diesem Buch ausgeht, spüren und nutzen! Denn wie Keith so schön sagt: „The world is ours to change and change it must” (Es liegt an uns, die Welt zu verändern und verändern muss sie sich).

Raffaela Göhrig

.

Raffaela Göhrig

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen




Shop Kontakt Newsletter Linkliste Tierfreunde Nord Forum/Community -Tierheim ! Literatur-Tipps Himmlisch-gut.de Tiertafel Global 2000: Die Gebirge Europas + Das Mittelmeerbecken + Die Seen des grossen afrikanischen Grabenbruchs + Die Akaziensavanne Ostafrikas + Das Kongobecken + Die Kappellen + Die Wälder Madagaskars + Die Regenwälder der Malediven, Lakkadiven und Chagos-Inseln + Die Savannen und Grasländer des Terai-Duar + Die Wälder der Sundarbans + Die Sumpfwälder Borneos + Die Daurische Steppe + Die Sibirische Taiga + Das Bering-Meer + Die Wüste im Nordwesten Australiens + Das Great Barrier Reef + Die Wälder Neukaledoniens + Die Wälder der Haweii-Inseln + Die Osterinseln + Die Galapagos-Inseln + Die Prärien Nordamerikas + Die Chihuahua-Wüste + Die grossen Antillen: Kuba + Die Los-Llanos-Savanne in Kolumbien und Venezuela + Das Amazunasbecken + Die Patagonische Steppe + Die antarktische Halbinsel und das Wedell-Meer