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14.01.2009

Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Der Mythos Wolpertinger

Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Der Mythos Wolpertinger
Neben Tieren zum Anfassen gibt es in Bayern auch eines, das es gar nicht gibt. Oder etwa doch? Der ein oder andere hat es ihn ja angeblich schon einmal gesehen, den Wolpertinger. Doch so recht glauben mag ihm das dann wahrscheinlich niemand. Denn es handelt sich um ein Fabelwesen, das die Bayern gerne einmal dem Rest der Deutschen auftischen. Woher der Name Wolpertinger kommt ist nicht ganz bekannt, er soll aber angeblich von Glasmachern aus der Ortschaft Wolperdingen stammen. Sie hatten Schnapsgläser mit Tierformen entworfen und dadurch entstand aus dem Namen "Wolperdinger" dann der "Wolpertinger" im Laufe der Zeit. Beschrieben oder dargestellt wird der kleine Kerl oft verblüffend echt, sodass es häufig vorkommt, dass selbst Tierfans seine Legende für wahr halten.



Meistens hat der Wolpertinger einen Hasen- oder Fuchskopf mit Geweih. Oftmals sind am Körper Flügel befestigt und Wasservögel liefern die Hinterbeine, natürlich darf auch ein Fuchsschwanz nicht fehlen. Laut Legende bringt es Glück darauf etwas Salz zu streuen. Ein genaues Konzept gibt es für die Darstellung des unechten Zeitgenossen aber nicht, die Präparatoren und ihre Fantasie können dabei schalten und walten wie sie wollen.

Wer das Münchner Jagd- und Fischereimuseum besucht, der liest dort Näheres über die Nahrung des Tieres. Dieses bevorzugt in erster Linie Pflanzen, aber auch "preißische Weichschädeln" wie es wörtlich heißt, isst das Tier gerne einmal. Warum der Wolpertinger so selten gesehen wird?



Erstens: weil es ihn gar nicht gibt und zweitens (die offizielle Variante, die die Bayern den Preußen auftischen wollen): er ist ein sehr ängstlicher Zeitgenosse, der zudem nur von jungen Frauen gesehen werden kann, die mit einem Bayern am Abend gemütlich in der Natur spazieren gehen und das auch noch bei Vollmond. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: das Ganze für absoluten Blödsinn und für eine Legende halten oder einfach einmal ausprobieren...

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