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12.01.2009

Hai-Bestand

Hai-Bestand
Die Hai-Bestände an der Ostküste der USA sind in den letzten 15 Jahren massiv zurückgegangen. Die Zahl der Hammerhaie sank um 89%, die der Fuchshaie um 80%, die der Weissen Haie um 79%. Die Populationen der Makos, Blauhaie und Tigerhaie sanken um 40-65%. Die Bestände der Sandbankhaie wurden in den letzten 10 Jahren durch Überfischung um 85-90% reduziert.

Kanadische Forscher melden einen Rückgang vom Ozeanischen Weissspitzenhai um 99%. Sie wurden in gewissen Regionen schon beinahe ausgelöscht.



Haie werden nicht nur aktiv für ihr Fleisch, ihre Flossen oder Knorpel befischt. Millionen Haie sterben als unverwertbarer Beifang in den Netzen und Longlines der schwimmenden Fischfabriken.

Die Langleinen Fischerei brachte 1991 weltweit 8,3 Millionen Haie ein. Es wird vermutet, dass etwa die Hälfte davon Blauhaie waren. Von diesen 8,3 Millionen Haien wurden mehr als 87% weggeworfen!



In den USA, entlang der Atlantikküste und des Golfs von Mexiko werden jährlich ca. 2,5 Millionen Haie von Sportfischern (Hochseefischen) gefischt. Davon werden ca. 20-40% (500'000 - 1'000'000 Haie) getötet.

Sämtliche Hai-Arten sind weltweit in ihrem Bestand massiv bedroht. Insgesamt sind 82 Hai- und Rochenspezies auf der so genannten "Roten Liste" der World Conservation Union eingetragen.

(Quelle: Hai-Stiftung)


Jede Sekunde sterben 3 Haie!

Haie können die Verluste, die sie in all ihren Lebensräumen erfahren, nicht länger kompensieren. Viele Hai-Arten sind bedroht, einige gelten bereits heute als biologisch ausgestorben!



Vor allem aus China, wo mit dem Einzug marktwirtschaftlichen Denkens der Bedarf an Luxusgütern und Statussymbolen stark zugenommen hat, droht nun das endgültige Aus für die Haie. Sollte die chinesische Wirtschaft und der damit verbundene Wohlstand sich im gleichen Masse fortsetzen, so werden nach neuesten Studien in ca. 5 Jahren etwa 250 Millionen Chinesen finanziell in der Lage sein, sich in regelmässigen Abständen Haiflossensuppe zu leisten. Die Fischerei und der weltweit operierende Haiflossenhandel rüstet sich bereits, um "fristgerecht" liefern zu können. Dieser Zeitpunkt dürfte das ultimative Ende der Haie darstellen!



Sicher ist es das Recht von jedermann zu essen was er will. Aber es ist auch das Recht unserer nächsten Generation diese Tiere zu sehen und zu entdecken wo sie hingehören und sie nicht nur aus Büchern oder vom Fernsehen her zu kennen.

Die folgenden Organisationen setzen sich zum Schutz der Haie ein und brauchen jetzt jede mögliche Unterstützung.

Schau nicht weg - mach etwas!!






http://www.sharkproject.org/Content.Node/kampagne/index.de.php






http://www.seashepherd.org/campaigns/

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