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15.01.2009

Haustiere im Garten

Haustiere im Garten
Wer Haustiere hat und gleichzeitig engagierter Hobbygärtner ist, kennt das Problem: Tiere und Pflanzen sind nicht immer leicht unter einen Hut zu bekommen. Der Hund vergräbt seinen Knochen im Blumenbeet, die Katze erledigt ihr Geschäft zwischen Möhren und Radieschen - und die sattgrüne Hecke, Augenfreude für den Gärtner, ist als Knabberei giftig für beide Tiere.



Doch auch Haustierbesitzer müssen nicht auf einen schönen Garten verzichten. Der VIER PFOTEN-Ratgeber "Haustiere im Garten" (PDF, 76 KB) gibt Tipps, wie Sie einen Wohlfühl-Ort für Mensch, Tier und Pflanzen schaffen.
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?idfile=2910

Hundehaltung
Mit der Anschaffung eines Hundes übernimmt man für viele Jahre Verantwortung für das körperliche und seelische Wohl seines neuen Mitbewohners. Die Lebenserwartung von Hunden liegt durchschnittlich zwischen 9 und 16 Jahren. Deshalb ist es wichtig, sich vorher detailliert über die Ansprüche und Bedürfnisse des Tieres zu informieren. Lesen Sie bitte entsprechende Fachliteratur, bevor Sie sich endgültig für einen Hund entscheiden.

Welcher Hund passt zu mir ?
Sie sollten sich vor der Anschaffung sicher sein, ob Sie eine Hündin oder einen Rüden möchten. Eine Hündin ist anschmiegsamer und meist leicht lenkbar. Sie wird allerdings zwei Mal im Jahr läufig. Ein Rüde ist selbstbewusster und manchmal auch ungehorsamer. Wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind, neigt er zum Streunen. Überlegen Sie sich gut, welches Naturell besser zu Ihnen passt.

Aufgrund der sehr hohen Anzahl von Hunden in Deutschland raten wir aus Tierschutzgründen zu einer Kastration bzw. Sterilisation des Hundes. Die Kastration ist die operative Entfernung der Hoden beim Rüden bzw. der Eierstöcke bei der Hündin. Die Sterilisation ist der operative Eingriff beim Rüden durch Abbinden der Samenstränge, bei der Hündin durch Abbinden der Eileiter. Die Hündin zeigt weiterhin Läufigkeitserscheinungen, sie kann jedoch keine Welpen mehr bekommen. Die Kastration wird deshalb der Sterilisation vorgezogen. Bei Rüden unterbleiben nach einer Kastration oft unerwünschte Verhaltensweisen wie z.B. Aggressionen.

Hunde unterschiedlicher Rassen und deren Mischlinge haben unterschiedliche Eigenschaften und Eigenheiten, je nachdem, für welche Aufgaben sie ursprünglich gezüchtet wurden. Wenn Sie unbedingt einen Rassehund haben wollen, achten Sie bei der Auswahl der Rasse (und auch der Mischlinge) darauf, welcher Hund zu Ihnen passt. Lassen Sie sich z.B. nicht davon leiten, ob ein Hund besonders "niedlich" ist - auch niedliche Hunde können besonders viel Auslauf benötigen oder schwer erziehbar sein!



Die Größe des Hundes ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der vor der Anschaffung bedacht sein will. Sie richtet sich nach der zur Verfügung stehenden Zeit, den vorhandenen Wohnverhältnissen und der finanziellen Lage (Futterkosten). Auch die eigene körperliche Verfassung muss berücksichtigt werden. Bei größeren Hunden sollte ein Bewegungsraum wie Hof oder Garten zusätzlich zur Verfügung stehen.

Es ist jedoch völlig gleich, ob man in einer Wohnung oder einem größeren Anwesen lebt: Der tägliche Spaziergang (Länge je nach Größe und Rasse) muss in jedem Fall gewährleistet sein! Für längere Spaziergänge ist eine größere Grünfläche unbedingt erforderlich, ein kleiner Park in der Innenstadt reicht nicht aus.

Der Hund ist ein Rudeltier. Deshalb sollten Sie ihn nie länger als 5 Stunden allein lassen. Grundsätzlich ist zu überlegen, gleich zwei Hunde zu halten.

Unsere Tierheime sind voll von Hunden, die auf ein neues Zuhause warten. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, zuerst dort nach einem Hund zu suchen.

Pflege des Hundes
Hunde müssen regelmäßig gebürstet werden. Durch das Bürsten wird das Fell gereinigt und belüftet. Es wird dicht und glänzend und das Risiko von Hauterkrankungen und Ekzemen wird verringert. Besonders zu Zeiten des Fellwechsels ist das regelmäßige Bürsten sehr wichtig (bei langhaarigen Hunden alle zwei Tage), damit das alte Fell entfernt wird und das neue nachwachsen kann.

Häufiges Baden sollte dagegen vermieden werden. Vor allem durch den Gebrauch von Seife wird das natürliche Haarfett entfernt. Staub und Schmutz setzen sich dadurch viel schneller im Fell fest.

Ein Fußbad bei Salzstreuung im Winter ist dagegen unerlässlich: Spülen Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang gründlich mit lauwarmem Wasser ab.

Hunde in der Stadt
Erziehen Sie Ihren Hund von Anfang an dazu, sein "Geschäft" nur im Rinnstein und nicht auf Gehwegen zu verrichten, und entfernen Sie grundsätzlich die Hinterlassenschaft Ihres Hundes. Hunde neigen von Natur aus dazu, ihren Kot an versteckten Plätzen abzusetzen. In der Stadt finden sie diese z.B. zwischen parkenden Autos. Sollte es doch einmal passieren, nehmen Sie den Kot sofort mit einer Plastiktüte, die als Handschuh verwendet wird, auf und entfernen ihn.

Achten Sie in Parks darauf, dass Ihr Hund sein "Geschäft" nicht auf den Wegen oder auf Liege- und Spielwiesen verrichtet. Kinderspielplätze und Sandkästen sind für den Hund tabu!

Um entsprechende Konflikte zwischen Hundebesitzern und Nicht-Hundebesitzern zu vermeiden, ist es besonders wichtig, Rücksicht aufeinander zu nehmen und gewisse "Benimmregeln" einzuhalten.

Ernährung
Krankheiten
Erste Hilfe für den Hund
Tierhalterhaftpflichtversicherung
Sprachführer für Hundebesitzer
Verzeichnis der deutschen Tierärztekammern

http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1083&idcontent=1586&language=1

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