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15.01.2009

Hurra, der Katzennachwuchs ist da

Hurra, der Katzennachwuchs ist da
Spätsommerzeit ist Katzenzeit. In diesen Tagen sieht es vielerorts in Gärten, auf abgelegenen Wegen oder auf dem Bauernhof in einem einsamen Versteck so aus:



Es gibt Katzennachwuchs!

Nach einer fast siebzigtägigen Schwangerschaft kommen die klitzekleinen Miezen (höchstens 15 cm groß) auf die Welt und können fürs erste weder sehen noch hören. Allerdings sind sie, was Berührungen und das Wärme-Kälte-Empfinden angeht, schon überaus sensibel. Dennoch: kleine Katzen sind auf ihre Mutter (von der sie aufgezogen und gefüttert werden) und auf die Hilfe von uns Menschen angewiesen.



Damit die kleinen Katzen sicher sind vor Feinden � gegen diese könnten sie sich selbstverständlich noch nicht wehren � versteckt die Mutter sie an einem sicheren Ort. Dort können Raubvögel oder andere unerwünschte oder gar gefährliche Zeitgenossen sie nicht finden. Der gewählte Ort der Katzenmama für ihren Nachwuchs ist stets sehr kuschelig, sodass sich die Kleinen aneinander schmiegen können und es schön warm ist. Außer Kuscheln steht als einzige Beschäftigung Trinken auf dem Programm.



Das Trinken ist deshalb so wichtig, weil die Miezen an Gewicht zulegen müssen. Gleich nach der Geburt wiegen sie in der Regel rund 100 Gramm, jede weitere Lebenswoche sollten � wenn alles gut läuft � weitere 100 Gramm dazukommen. Wer diese Gewichtszunahme über längere Zeit nicht schafft, ist extrem gefährdet. Hier muss der Mensch eingreifen, damit eine Überlebenschance gewährleistet ist.
Ein Licht geht den Kätzchen übrigens nach etwa einer Woche auf: dann nämlich öffnen sie die Augen und machen erste "Seh-Versuche". Und die Geh-Versuche, die kommen dann ab der zweiten Woche. Zwar schwanken die kleinen dann noch ein bisschen, aber bei dem ein oder anderen geht es mit etwas Training schon ganz gut. Sind die Miezen rund einen Monat alt, gibt es einen weiteren Fortschritt: dann können sie schön langsam feste Nahrung zu sich nehmen. Unbedingt solltet ihr hier auf spezielles Futter für Katzenkinder zurückgreifen. Dies ist im Fachhandel erhältlich, empfehlen kann euch das richtige Miezenfutter für die Kleinen aber auch der Tierarzt.
Auch die Menge des Futters sollte am Anfang natürlich noch nicht zu groß sein � auch hier mit dem Tierarzt Rücksprache halten. Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn ihr schon beim Tierarzt seid und die Futterempfehlung erfragt, dann nehmt die Kleinen unbedingt mit. Lasst sie durchchecken und nach etwa zwei Monaten auch gleich gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche vorbehandeln bzw. impfen. Schließlich sollen die Katzen, die in diesen Tagen zur Welt kommen, uns möglichst gesund und möglichst lange erhalten bleiben.

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