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26.01.2009

Im Einsatz für das Wohl und die Rechte der Tiere

Im Einsatz für das Wohl und die Rechte der Tiere

Vor acht Jahren wurde in Frauenfeld die Stiftung Thurgauer Tierfreunde gegründet, die sich dem Wohl und den Rechten der Tiere verschrieben hat. Am Friedau-Markt tritt sie an die Öffentlichkeit.



ALOIS SCHWAGER

Frauenfeld - Am 27. November 1996 hat Kurt Sieber zusammen mit Dagmar Senn auf dem Notariat in Frauenfeld die Urkunde der "Stiftung Thurgauer Tierfreunde" unterzeichnet. Die Stiftung bezweckt die Unterstützung der Hilfeleistung für Tiere. Im Vordergrund stehen der Betrieb von Tierheimen, Tierambulanzen, Aktionen zu Gunsten von wild lebenden Tieren sowie die Bezahlung von Tierarztkosten, Tiersteuern und Tiernahrung für sozial schwachgestellte, tierliebende Menschen (damit das Tier beim Halter bleiben kann). Dem Stiftungsrat gehört neben Dagmar Senn (Präsidentin) und Kurt Sieber (Geschäftsführer) noch Jrène Sieber-Günther als Vizepräsidentin an. Alle drei arbeiten ehrenamtlich.

Der administrative Aufwand wird, wie Geschäftsführer Sieber ausführt, so niedrig wie möglich gehalten. Man bemühe sich ausserdem um vollständige Transparenz in der Geschäftsführung und bei den Finanzen. Die Stiftung startete mit einem Kapital von 80 000 Franken. Im Rahmen eines ersten Projekts half sie 1997 mit, die Katzenstation "Katzehüsli" in Horgenbach zu realisieren, wofür sie die Hälfte der Kosten übernahm.


Priorität im sozialen Bereich

Wie Geschäftsführer Sieber betonte, liegen die Priorität der Stiftung im sozialen Bereich. So hat sie beispielsweise auf Ersuchen des Sozialamtes hin einer Frau, die von der Sozialhilfe lebte, und deren Hund dringend operiert werden musste, die Operationskosten im Betrag von rund 1500 Franken bezahlt - das Tier hätte sonst eingeschläfert werden müssen. Die Stiftung hat die Kosten aber erst übernommen, nachdem ein Tierarzt die Chancen der Operation als gut beurteilt hatte und sie sich selbst von der Notwendigkeit einer Unterstützung überzeugen konnte.

Für eine weitere Frau, die psychische Probleme hatte, und welcher der Arzt die Anschaffung einer Katze als Therapie verschrieben hatte, hat man die Kosten für die Anschaffung des Tieres, dessen medizinische Erstbetreuung sowie für das Futter für eine gewisse Zeit übernommen. Auch hier hat man erst grünes Licht gegeben, nachdem abgeklärt war, ob und wieviel die Frau selber beitragen konnte. Auch wurde deren Budget überprüft, um sich zu überzeugen, dass sie in einer zweiten Phase die Verantwortung für das Tier selber übernehmen könne.

Das Geld werde übrigens nie direkt an die betroffenen Personen bezahlt, damit es nicht missbräuchlich eingesetzt werden kann. Im Weiteren versteht sich die Stiftung Thurgauer Tierfreunde nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Organisationen wie die Tierschutzvereine.


Neues Heim für Gänsegeier

Als Beispiel für den Einsatz der Stiftung zu Gunsten wild lebender Tiere schilderte Sieber den Fall eines Gänsegeiers, der sich vermutlich aus dem Raum Salzburg kommend in die Gegend um Frauenfeld verirrt hatte. Ihn hat man dem Salzburger Tierheim Hellbrunn zugeleitet, wo eine artgerechte Haltung sicher gestellt ist. Um die Rechte der Tiere zu verteidigen, scheut die Stiftung gemäss Sieber auch den Rechtsweg nicht, wenn es sein muss.

Um diese und ähnliche Aktionen und Hilfeleistungen realisieren zu können, ist die Stiftung auf Unterstützung angewiesen. Zur Mittelbeschaffung bietet sie unter anderem im Internet selbst gefertigte Geschenkartikel an, wie Glasperlen-Decken, Tiermagnete und Standtiere. Wenn sich die Möglichkeit bietet, preist sie ihre Artikel auch en einem Stand an. Der Erlös fliesst vollumfänglich in die Stiftungskasse.

www.tierfreunde.ch

Auch am Freidau-Markt

Morgen Samstag von 10 bis 16 Uhr betreibt die Stiftung Thurgauer Tierfreunde am Friedau-Markt an der St. Gallerstrasse 30 einen Stand und verkauft selbst gebastelte Geschenkartikel für jeden Zweck wie Glasperlen-Decken oder Tiermagnete. (as.)

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