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15.01.2009

Internationaler Bund der Tierversuchsgegner

Internationaler Bund der Tierversuchsgegner
Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) ist eine seit 1968 bestehende Tierrechtsorganisation mit Sitz in Wien.

Inhaltsverzeichnis
1 Ziele
2 Jüngste parlamentarische Initiativen
2.1 Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen
2.2 Verbot von Tierversuchen an Großen Menschenaffen
3 Öffentlichkeitsarbeit
4 Weblinks
4.1 Ausgewähltes aus der Vereinszeitschrift "transparent"

Ziele
Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner tritt für die Abschaffung aller Tierversuche ein, weshalb er die Öffentlichkeit über die Tierversuchsproblematik, aber auch über diverse andere Tierschutzfragen informiert.

Vereinsziel ist die Abschaffung aller Tierversuche sowie deren Ersatz durch tierversuchsfreie Methoden.

Die Arbeit des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT) gliedert sich in vier Hauptaufgabengebiete:

1. Information und Politik - der IBT will durch intensive Öffentlichkeitsarbeit eine auf breiter Basis stattfindende Bewusstseinsbildung der Bevölkerung erreichen. Sein Arbeit stützt sich auf Fakten.

Im Bereich der Politik versucht der IBT, legistische Verbesserungen für die Tiere zu erreichen (z.B. die Initiative, durch die der � 285a ABGB zustande kam, der die Gleichstellung der Tiere mit Sachen beendete. Das Tierschutz-Volksbegehren vom März 1996, das rund 460.000 WählerInnen unterzeichnet haben; die Bürgerinitiative zur Verbesserung des Vollzugs des Tiertransportgesetzes; die Petition betreffend die Verbesserung des Schutzes landwirtschaftlicher Nutztiere u.a.m.).

Es ist dem IBT gelungen, fünf Wissenschafter seines Vertrauens in die Kommission gem. � 13 Tierversuchsgesetz zu nominieren. Diese Kommission unterstützt den Bundesminister für Wissenschaft bei der Erstellung von Richtlinien über die Genehmigung und die Durchführung von Tierversuchen, die Züchtung, Haltung und Unterbringung der Versuchstiere sowie die Qualifikation des mit der Betreuung der Versuchstiere befassten sachkundigen Personals.

2. Erstellung von wissenschaftlichen Studien und Dokumentationen, die mit Faktensammlungen die notwendige Voraussetzung für Parlament und Gesetzgeber liefern, um Änderungen herbeizuführen.

3. Forschung nach Ersatzmethoden zum Tierversuch - ist ein wichtiger Beitrag zur Abschaffung der Tierversuche. Aus diesem Grund unterstützt der IBT alle Bestrebungen, solche Methoden zu finden und deren Anwendung zu ermöglichen. Der IBT ist bestrebt, eine internationale Zusammenarbeit der an der Alternativforschung beteiligten Forscher und Institute zu erreichen.

4. Selbstverständlich engagiert sich der IBT auch gegen die Pelztierzucht, das Aufstellen von Fallen, sowie gegen jede andere Art der Tierquälerei, wie sie z.B. bei der industriellen Massentierhaltung und bei Tiertransporten üblich ist.

Jüngste parlamentarische Initiativen

Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen
Am 30. Juni 2005 hat der Internationale Bund der Tierversuchsgegner folgende parlamentarische Bürgerinitiative zum Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen und von Hunde- und Katzenleder sowie von daraus hergestellten Produkten eingebracht. Im Herbst 2006 hat die Ressort zuständige Bundesministerin ihre Absicht erklärt, das Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen und von Hunde- und Katzenleder sowie von daraus hergestellten Produkten umzusetzen.

Verbot von Tierversuchen an Großen Menschenaffen
Am 4. Februar 2004 hat der Internationale Bund der Tierversuchsgegner eine parlamentarische Bürgerinitiative zum Verbot von Tierversuchen an Großen Menschenaffen eingebracht, die im Petitionsausschuss des österreichischen Nationalrates behandelt wurde.

Schon im Dezember 2004 haben die vier im österreichischen Parlament vertretenen Parteien durch einen gemeinsamen Entschließungsantrag das generelle Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen gefordert.

Die erfolgte Novelle des Tierversuchsgesetzes schreibt im Paragraph 3 fest, dass Tierversuche an allen Arten und Unterarten der Schimpansen, Bonobos und Gorillas, sowie an allen Arten und Unterarten der Familien Orang-Utans und Gibbons verboten sind.

Öffentlichkeitsarbeit
Der Internationale Bund der Tierversuchsgegner informiert die Öffentlichkeit nicht nur durch regelmäßige Medienarbeit, sondern auch durch die Vereinszeitschrift "Leben und Forschung ohne Grausamkeit" und die Zeitschrift "transparent (Informationen der Bundeszentrale der Tierversuchsgegner Österreichs)" über seine vielfältigen Tätigkeiten.

In der Zeitschrift "transparent" war beispielsweise ein ausführliches Interview mit dem Karikaturisten Manfred Deix sowie der Bericht von einer Pressekonferenz mit André Heller zu lesen, in deren Rahmen sich Heller als entschiedener Tierfreund vorgestellt hat.

Weblinks
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner
http://www.tierversuchsgegner.at/

Ärzte gegen Tierversuche
http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/start.php4

Hans Wollschlägers -Tiere sehen dich an- oder das Potential Mengele Grundlegende Auseinandersetzung zum Thema Tierversuche
http://www.tierversuchsgegner.org/wiki/index.php?title=%C2%BBTiere_sehen_dich_an%C2%AB_oder_Das_Potential_Mengele


Ausgewähltes aus der Vereinszeitschrift "transparent"

Besprechung von Hans Wollschlägers -Tiere sehen dich an- oder Das Potential Mengele
(transparent 1/1990) http://members.aon.at/andreas.weigel/Tiere-sehen-Dich-an.htm


Hüte Dich vor dem Gezeichnet-werden IBT-Interview mit Manfred Deix ("transparent" 1/1990, 2/1990) http://members.aon.at/andreas.weigel/Deix-Interview


André Heller: "Wir haben den letzten Rest an Ausrede verloren" André Heller zum Thema
Tierschutz ("transparent" 1/1992) http://members.aon.at/andreas.weigel/Heller

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