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26.01.2009

Jahresbericht per 31. Dezember 2001

Jahresbericht per 31. Dezember 2001


Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird jährlich ein Jahresbericht und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.

Im vergangenen Jahr erreichten uns mehrere Unterstützungsgesuche, deren Spannbreite recht gross war. Von Filmbeiträgen, Forschungsbeiträgen über den Kauf eines Tierheimes, das vor dem Ruin stand, bis zu Tierarztrechnungen. Mehrheitlich mussten wir nach gründlicher Prüfung und grosszügiger Auslegung des Stiftungszweckes die Unterstützung ablehnen, da die Gesuche nicht direkt den Tieren Hilfe gebracht hätten. Betreffend Tierheim liess unsere finanzielle Lage eine entsprechende Unterstützung nicht zu, auch war der Standort des Tierheimes nicht mehr in unserem Einzugsgebiet. In einem Fall konnten wir durch die Bezahlung einer fällig gebliebenen Tierarztrechnung erreichen, dass das geliebte Tier bei der Halterin verbleiben konnte. Dieses Tier ist gemäss Aussage des Hausarztes die beste Therapie für die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Patientin. Diese Angelegenheit werden wir auch weiterhin begleiten. In solchen Fällen ist die direkte Hilfe angezeigt und kann das Zusammenleben von Mensch und Tier sehr sinnvoll verbessern. Wir werden im neuen Jahr all unsere Kraft einsetzen, um unser Finanzpolster zu vergrössern. Es ist in Zukunft mit noch mehr Unterstützungsgesuchen zu rechnen, denn die finanziellen Verhältnisse der Tierheimbetreiber wird zusehends angespannter und schwieriger. Auch sind immer mehr tierliebende Menschen nicht mehr in der Lage anfallende Tierarztrechnungen zu bezahlen.

Heute leben in der Schweiz gegen eine halbe Million Hunde und etwa 1,3 Millionen Katzen. Dazu kommt eine wohl nicht abschätzbare Anzahl von Meerschweinchen, Hamstern, Vögeln und Reptilien. Dass es in der Heimtierhaltung auch eine Schattenseite gibt ist hinlänglich bekannt. Es gibt immer mehr Fälle von vernachlässigten, falsch gehaltenen, verstossenen und überzähligen Tieren. Dies führt dazu, dass in der Schweiz jährlich zwischen 8'000 und 9'000 Hunde, 2'500 bis 3'000 Katzen und unzählige andere Heimtiere in den Tierheimen und Tierstationen aufgenommen werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass ein gut geführtes Tierheim einen jährlichen Finanzbedarf von mindestens Fr. 450'000.-- bis Fr. 500'000.-- erwirtschaften muss. Diesen Aufwand gilt es mit Gemeindebeiträgen, Spenden, Unterstützungsbeiträgen und Patenschaften abzudecken. Die grossen Tierheime sind in der Finanzierung ihrer Heime etwas privilegierter als die kleinen Tierstationen. Der Stellenwert aller kleinen Tierstationen ist jedoch sehr hoch, weil die Tiere in der Region Hilfe finden. Hier wird ersichtlich, dass die Unterstützung dieser Institutionen weiterhin von grosser Bedeutung sein wird, da auch mit grosser ehrenamtlich geleisteter Arbeit die Finanzlage nicht verbessert werden kann. Tierhilfe bedeutet Kosten, denn Unterkunft, Nahrung und tierärztliche Betreuung kostet Geld, und die herrenlosen Tiere haben keine Besitzer, die diese Kosten übernehmen können. Die durchschnittliche Verweildauer eines Tieres in einem solchen Heim beträgt ca. drei bis vier Wochen.

Auch sind die Telefonanrufe an unsere Stiftung sprunghaft gestiegen. Uns erreichen täglich zwischen 3 bis 5 Anrufe von Personen die Hilfe oder Beratung wünschen. In vielen Fällen konnten wir Auskunft und Hilfe leisten oder die entsprechenden Kontakte zu schweizerischen oder regionalen Tierschutzorganisationen oder Behörden vermitteln.


Dank unserer Internetplattform sind viele Anfragen für Tierschutzorganisationen eingegangen, die wir an die entsprechenden Stellen weiterleiten konnten. Es sind auch vermehrt Anfragen betreffend Informationsanforderungen von jungen Mitmenschen eingegangen, die in der Schule oder an der Kantonsschule Arbeiten über das Thema Tierschutz oder Mensch und Tier erstellen müssen. Auch hier konnten wir entsprechende Hilfe leisten. Die gesamte Internetplattform konnte im vergangenen Jahr insgesamt 55'785 Besucher zählen. Die Stiftungskasse wird durch diesen Auftritt nicht belastet, da Kurt Sieber uns diese kostenlos zur Verfügung stellt. Auch der Stiftungsshop mit Geschenksangeboten wurde rege besucht.

Während des ganzen Jahres 2001 hat Jrène Sieber, auf eigene Kosten, Geschenke hergestellt und zugunsten der Stiftungskasse verkauft. Glasperlennähen und Tiermagnete erbrachten einen Zustupf von Fr. 392.45 in unsere Kasse.

Übersicht der letzten Jahre:

Jahr erbrachte Leistung Verwaltungskosten Zuwendungen
19997/1998 80'000.-- 151.30 74'907.80
1999 -.-- 54.85 26'375.--
2000 1'488.50 106.05 5'455.--
2001 55.80 87.40 3'552.25


Im Namen des Stiftungsrates

Dagmar Senn Jrène Sieber-Günther
Präsidentin Vizepräsidentin

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