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26.01.2009

Jahresbericht per 31. Dezember 2005

Jahresbericht per 31. Dezember 2005


Gemäss Stiftungsurkunde, vom 27.11.96, wird jährlich ein Jahresbericht und die Jahresrechnung erstellt und vorgelegt.


Im vergangenen Jahr erreichten uns über 4'500 Anrufe. Wir konnten Hilfe vermitteln und die Anrufenden beraten. In folgenden Fällen durften wir selber helfen.

Der junge Verein Tierhilfe Schweiz (gegründet im Jahre 2003) hatte unsere Stiftung um Unterstützung gebeten, da viele Katzen tierärztlich behandelt und kastriert werden mussten. Die Missstände auf einem Bauernhof konnten nicht länger hingenommen werden. Dieser Fall wurde durch die Tierhilfe Schweiz erledigt, in der Hoffnung, dass der "Schweizer Tierschutz" entsprechend viele Kastrationsgutscheine bewilligen würde. Doch der "Schweizer Tierschutz" lehnte die Unterstützung mit der Begründung ab, dass alle Kastrationsgutscheine bereits aufgebraucht seinen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf Fr. 2'337.50, durch das grösszügige Entgegenkommen des behandelnden Tierarztes konnte der Betrag auf Fr. 1'959.-- reduziert werden. Die Vereinsfinanzen konnten diesen Betrag nicht aufbringen. Der Tierhilfe Schweiz wäre mit einem Unterstützungsbeitrag von 50% geholfen gewesen. Nach Überprüfung der Jahresrechnungen und der Bilanzen konnte der Geschäftsführer feststellen, dass die verfügbaren Finanzmittel des Vereins wirklich nicht ausreichten, um diese Rechnung zu begleichen. Der Stiftungsrat bewilligte Fr, 1'000.-- als Unterstützungsbeitrag an die Tierhilfe Schweiz.

Ein Mitarbeiter von den externen psychiatrischen Diensten des Kantons Thurgaus (Spital Thurgau AG) in Romanshorn hatte uns um Unterstützung für einen Patienten gebeten. Der Patient erhielt einen eigenen Hund, damit die Medikamente reduziert resp. abgesetzt werden konnten. Am 20.01.05 bekam der Patient nun einen Hund von einem Hundezüchter aus dem Aargau. Der Hund war aus einer Zucht und war ausgebildet (Bulldoge). Der Hundezüchter konnte mit diesem Hund nicht mehr züchten, so überliess er den Hund dem Patienten kostenlos, da er Verständnis für den Patienten hatte. Unsere Stiftung übernahm die Rechnungen für die Leine und das Halsband, Zugbillet (um den Hund abzuholen) und Tierarztkosten sowie für die Hundesteuer. Der Patient ist sichtlich aufgelebt mit dem Hund, ein wahrer "Darling". Er braucht jetzt weniger Medikamente gegen die Depression und den Bluthochdruck, da der Patient emotionell ausgeglichener ist und mit dem Hund ausreichend Bewegung in der Natur hat.
Im Mai durften wir uns, anlässlich eines 40. Geburtstages eines Tierfreundes, den Teilnehmern der Geburtstagsfeier vorstellen und erhielten anstelle von Geburtstagsgeschenken für das Geburtstagskind freiwillige Zuwendungen für unsere Stiftung. Wir bedanken uns für diese nicht selbstverständliche Geste.
Ein Mitarbeiter von den externen psychiatrischen Diensten des Kantons Thurgaus (Spital Thurgau AG) in Romanshorn hatte uns erneut um Unterstützung für den gleichen Patienten gebeten. Der Patient musste im Oktober und November in der Klinik Münsterlingen stationär behandelt werden und die Stiftung übernahm die Kosten für die Unterbringung des Hundes. Der Patient ist happy mit seinem Hund und geht regelmässig Gassi, was auch der Gesundheit des Patienten sehr gut tut.

Eine Hundestation aus dem Bezirk Frauenfeld bat um Unterstützung, jedoch als wir die notwendigen Unterlagen verlangten, war es der Betreiberin viel zu kompliziert, sie wollte einfach einen Unterstützungsbeitrag, ohne die Kosten und die bereits eingenommenen Unterstützungsbeiträge offen zu legen. Dies entspricht nicht unserer Vergabepraxis und wir mussten das Unterstützungsgesuch leider ablehnen.
Eine weitere Hundestation aus dem Raum Zürich bat um Unterstützung, auch hier wollten wir Auskunft über die Finanzlage. Die entsprechenden Unterlagen sind uns versprochen worden, jedoch bis heute bei uns nicht eingegangen.

Die thurgauische evangelische Frauenhilfe reichte ein Unterstützungsgesuch für eine Frau im Bezirk Weinfelden ein. Diese Frau bezieht wegen einer psychischen Erkrankung eine IV-Rente und Ergänzungsleistungen der AHV/IV. Sie besitzt einen Hund und mehrere Katzen, diese mussten kastriert und geimpft werden. Das Budget dieser Frau übersteigt aber diese Kosten, einen Teil der Rechnung haben Bekannte bezahlt und der Restbetrag wurde durch unsere Stiftung übernommen. Der Tierschutzverein des Bezirks wurde um die Unterstützung angefragt, dieser ist aber nicht bereit weder einen Teil noch den Restbetrag zu übernehmen.

Am 08. Dezember erreichte uns ein Unterstützungsgesuch aus Deutschland (D-03172 Guben). Dort hat ein Tierheim (unmittelbar an der Grenze zu Polen) finanzielle Probleme. Da wir in Deutschland nicht aktiv sind, konnten wir dieses Gesuch leider nicht unterstützen.

In vielen anderen Angelegenheiten und Unterstützungsbegehren konnten wir durch die Vermittlung einer anderen Tierschutzorganisation zur Lösung des Problems beitragen. Einige Anfragen erreichten uns aber auch aus Gebieten, die wir gemäss Stiftungsurkunde, nicht unterstützen dürfen. Hier konnten wir auch durch Informationen und Tipps zur Lösung der Probleme beitragen.

Unser Internetauftritt hatte auch dieses Jahr wieder sehr viele Besucher. Dieser wird uns immer noch kostenlos durch Kurt Sieber, Geschäftsführer, zur Verfügung gestellt.

Während des ganzen Jahres 2005 hat Lotti Zangger und Jrène Sieber, auf eigene Kosten, Geschenke hergestellt und zugunsten der Stiftungskasse verkauft. Glasperlennähen, Kerzen mit Serviettentechnik und Tiermagnete erbrachten einen schönen "Zustupf" in unsere Kasse.

Am 14. Mai durften wir, Jrène und Kurt Sieber, einen Stand am Frauenfelder Flohmarkt im Burstelpark betreiben um zugunsten der Stiftung zu werben und "Allerlei" zu verkaufen. Der ganze Erlös floss in unsere Stiftungskasse.

Am 26. November durften wir, Jrène und Kurt Sieber, erneut einen Stand am Friedau-Markt in Frauenfeld betreiben um zugunsten der Stiftung zu werben und Bastelarbeiten zu verkaufen. Der ganze Erlös floss in unsere Stiftungskasse.

Übersicht der letzten Jahre:

Jahr erbrachte Leistung Verwaltungskosten Zuwendungen
19997/1998 80'000.-- 151.30 74'907.80
1999 -.-- 54.85 26'375.--
2000 1'488.50 106.05 5'455.--
2001 55.80 87.40 3'552.25
2002 1'328.50 200.25 5'845.--
2003 735.50 104.35 2'525.05
2004 1'237.-- 121.80 5'436.95
2005 2'365.10 120.15 13'795.--


Jahr erbrachte Leistung Verwaltungskosten Zuwendungen
Total seit unserer Gründung 87'210.40 946.15 137'892.05

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