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15.01.2009

"Jedes Frühjahr erfolgt das blutige Abschlachten der Robbenbabies"

"Jedes Frühjahr erfolgt das blutige Abschlachten der Robbenbabies"

Vortrag der Tierschutzinitiative Odenwald - Unterschriftenliste gegen das Robbenschlachten


In einem Vortrag über das Abschlachten der Robbenbabies setzten sich die Mitglieder der Tierschutzinitiative Odenwald (TSI) auf der letzten Arbeitssitzung auseinander. "Jedes Frühjahr erfolgt die blutige Robbenbabyernte", so die 2. Vorsitzende Gisela Bloos in ihrem Bericht. Das brutale Abschlachten der Robbenbabies in Kanada habe fast solche Ausmasse angenommen wie vor 1983, als die EU ein Importverbot für die "Weißmäntelchen" erließ. "Erfreulich ist, dass das EU-Parlament die EU-Kommission aufgefordert hat, eine Verordnung für ein Verbot von Import, Export und Verkauf von Robbenprodukten zu entwerfen�, so betonte sie. Wann der Beschluss umgesetzt werde, sei noch nicht abzusehen. "Deshalb sollte die Bundesrepublik jetzt Fakten schaffen und ein nationales Handelsverbot aussprechen, bis es in der EU soweit ist", so zitierte sie den Meeresbiologen und Leiter der IFAW Deutschland, Dr. Ralf Sonntag.



Protestbriefe der TSI gingen bereits 2005 an die kanadische Botschafterin in Deutschland. "Was sich dort abspielt, ist grausam und sinnlos", so Gisela Bloos. Mitglieder der IFAW und Journalisten einer weltbekannten Zeitschrift für Natur und Forschung hätten es jetzt erneut dokumentiert. Bei der "Ernte", wie sie in Kanada genannt wird, würden auf dem Eis des Golfs von St. Lorenz und vor der Küste Neufundlands 320 000 junge Sattelrobben und 10 000 Klappmützen-Robben zum Totschlagen freigegeben. Die blutige Arbeit an den Tierbabys verrichteten in der Mehrzahl Fischer, die sich damit etwas zuverdienen. "Es ist beispiellos, wie dort die Tiere getötet werden", so erklärte die 2. Vorsitzende. So würde mit hakenbewehrten Knüppeln, an dessen Ende noch ein Eisenring befestigt ist, auf die jungen Robben eingeschlagen. "Fliehen die wehrlosen Tiere, werden sie an den Flossen wieder herangezogen und erneut geschlagen. Nach einem schlecht gezielten Schlag sind sie nur bewusstlos und werden bei lebendigem Leib gehäutet." Eigentlich verpflichte das Gesetz die Schlächter, sich vom Tod der Tiere zu überzeugen, indem sie den Lidreflex überprüften. Doch keiner halte sich daran, so sei von Beobachtern berichtet worden. "Das für die Menschheit beschämende Drama des Robbenschlachtens schien in den achtziger Jahre endgültig zurückgedrängt worden sein", so Bloos weiter. Unvergessen sei das medienwirksame Engagement des französischen Filmstars Brigitte Bardot, an dass sich ältere Mitbürger sicher erinnern könnten. Doch 1996 seien wieder dramatische Tötungszahlen erreicht worden, mit der Begründung, die Robben hätten sich zu stark vermehrt und fräßen zuviel Fisch - daher seien die Kabeljaubestände zusammengebrochen. Allerdings wolle diese "wissenschaftlich unhaltbare Behauptung" auch das kanadische Fischereiministerium heute nicht mehr heranziehen. Biologen warnten schon seit Jahren, dass die Fangzahlen den Bestand gefährden könnten. Schließlich lebten überdies viele große Wale von Robben. "Profit machen bei diesem Gemetzel nur die Schlächter. Sie verdienen pro Pelz 55 kanadische Dollar", so führte Bloos weiter aus. Der Gewinn mache aber weniger als ein Prozent des kanadischen Bruttosozialprodukts aus, denn die Felle würden über die norwegische Firma Rieber Skinn nach Russland und China, aber auch an EU-Staaten wie Deutschland und Italien verkauft. Der EU-Parlamentarier Karl-Heinz Florenz, einer der fünf Initiatoren des Gesetzesvorhabens habe in einer

Pressenotiz erklärt: "Europa ist sich seiner globalen Verantwortung für den Umweltschutz und das Wohlergeben seiner Tiere bewusst." Gisela Bloos rief dann auch dringend dazu auf, gegen das Robbenschlachten vorzugehen und verwies auf eine Unterschriftenliste gegen das Robbenschlachten auf der TSI-Homepage.

Für weitere Informationen: Tierschutzinitiative Odenwald, Tel. 0700/0410-6666, Fax: 0700/0410-7777, e-mail: info@tierschutzinitiative-odenwald.de, Internet: www.tierschutzinitiative-odenwald.de; Spendenkonto: Kto-Nr. 41624, Sparkasse Odenwaldkreis, BLZ 50851952.




STOPP WALFANG.....!!!!!!!!

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