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15.01.2009

Jesus Skins - unser Kreuz braucht keine Hacken !





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Mathäus, Markus und Lukas kennen sich bereits von Kindesbeinen auf. In den Achtziger Jahren kamen sie gemeinsam in eine meiner kirchlichen Jugendgruppen und bereits damals musizierten sie zusammen am Lagerfeuer bei den christlichen Pfadfindern. 1991, nach einer Reise nach London, begeisterte sich Mathäus für die englische Oi-Szene und den dazugehörigen Skinheadkult. Seine Freunde ließen sich von dieser Begeisterung rasch anstecken und nach einem halben Jahr, war es bereits ein gutes Dutzend gläubiger Skins und Renees, die sich fortan die Jesus Skins nannten. Nachdem die drei Jungs jahrelang nur davon geredet hatten auch mal eine Band gründen zu wollen, wurden diese Pläne konkreter als sie auf einer Party Johannes kennenlernten. Dieser wurde nicht nur glühender Christ und überzeugter Skinhead, er wurde auch der Sänger der nun gegründeten Band.




Das die Band sich auch die "Jesus Skins" nennen würde, stand für die Freunde von vornherein fest, ähnlich wie bei den britischen "Red Skins" sollte dieser die Einheit von Musikgruppe und Bewegung verdeutlichen. Als fünftes Mitglied wurde noch Judas als zweiter Gitarist gewonnen, dieser brachte als einziger nenneswerte musikalische Vorkenntnisse mit in die Kombo. Nach monatelangem Proben riskierten die Jesus Skins im Dezember 1997 ihren ersten Auftritt im örtlichen Gemeindehaus und dieser war sofort ein voller Erfolg.




Leider machte an diesem Abend auch Judas seinem Namen alle Ehre, er brannte mit einem großen Teil der Einnahmen durch und vertrank das Geld in der Großstadt, obwohl dieses Geld eigentlich der christlichen Jugendarbeit in Südafrika zukommen sollte. Selbstverständlich flog Judas aus der Band. Obwohl, nun nur noch zu viert überzeugten die Jesus Skins auch bei den folgenden Auftritten in benachbarten Ortschaften, und spätestens seit der Veröffentlichung ihrer ersten Kassette "Seven Boots From Heaven" gelten sie als die die Erfinder und als die führenden Vertreter der christlichen Oi-Musik in Deutschland.




Auch die beiden folgenden Kassetten kamen riesig an, und ihre ausgedehnten Touren in Deutschland und im benachbarten Ausland waren ebenfalls bemerkenswert erfolgreich. Im Jahre 2000 erschien die erste ( mittlerweile längst ausverkaufte ) Single "8 Fäuste für ein Halleluja " auf dem hauseigenen Label "I.N.R.I.77 Records". Mit ihrer ersten CD " Unser Kreuz braucht keine Haken " ( Coproduktion von Impact und Knock Out Rec. ) wurde auch die Presse auf die Band aufmerksam und es folgten Berichte in diversen Magazinen und Fernsehdokus über die Band. Das Medieninteresse rief auch einige Esoterik-Nazis auf den Plan und so musse später der Track " 77 heißt Grüss Gott" zensiert werden.






Mit JEWDRIVER aus den USA trafen sich Brüder im Geiste und es wurde eine Spit CD aufgenommen.

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