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26.01.2009

Jäger erlegt Katze einer ihm bekannten Familie

Jäger erlegt Katze einer ihm bekannten Familie

Wiemerstedt (mha) Die Abenddämmerung hat sich bereits über die malerische Geestlandschaft gelegt, als ein Schuss hinter einem Knick fällt. Nichts Ungewöhnliches in freier Feldmark, wo Jäger Wild erlegen. Doch wenn es sich bei dem geschossenen Tier um eine Hauskatze handelt, scheiden sich die Geister.

Genau diese Szene spielte sich vor kurzem in der Gemeinde Wiemerstedt ab. „Ich habe den Schuss gehört und gleich ein ungutes Gefühl gehabt“, berichtet Birgit von der Heyde. Das Ehepaar von der Heyde lebt mit Tochter Karina (4) und den zwei roten Katern Max und Moritz etwas abseits des Dorfes. Als einer der beiden einjährigen Stubentiger nach dem Schuss nicht mehr zu Hause auftaucht, begibt sich die Frau am nächsten Tag auf die Suche nach ihrem Haustier und macht einen traurigen Fund:
„Max lag an einer Grabenkante in den Brennnesseln – erschossen.“

Noch am gleichen Abend stellt die aufgebrachte Wiemerstedterin einen ortsansässigen Jäger zur Rede, der diese Tat ohne Umschweife zugibt. Es handelt sich um Kreisjägermeister Volker Q., der den roten Kater, wissentlich, dass es der Kater der Familie von der Heyde war, am Vortag erschoss. „Nach Beendigung das Ansitzes beobachtete ich [...] auf einer abgemähten Fläche eine große rote Katze,
wie sie versuchte, einen der vier Hasen in ihrer Nähe zu beschleichen“, begründet Volker Q. sein Vorgehen schriftlich, nachdem die Katzenbesitzerin sich inzwischen juristischen Rat einholte. Darüber hinaus habe sich laut Q. der Erlegungsort weit jenseits der in den geltenden Jagdgesetzen aufgeführten Minimalentfernung befunden.

Gegenüber unserer Zeitung nimmt der Kreisjägermeister wie folgt Stellung: „Es ist nichts Ungesetzmäßiges passiert. Eine Katze in einer wildernden Position weiter als 200 Meter vom nächsten Haus entfernt, darf von einem Jäger erlegt werden.“
Ein Jäger sei sogar verpflichtet, einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten, betont Quade. Der Abschuss einer wildernden Katze trage dazu bei.

Fraglich bleibt, wo der Kater nun genau erlegt wurde. Sicher ist, dass der Tierleichnam zunächst im Gestrüpp deponiert wurde, obwohl der Jäger die Besitzer des Tieres kannte. „Der Jäger hätte uns zumindest informieren können, so dass wir wissen, was mit unserem Tier geschehen ist.“ Doch am wenigsten versteht wohl die vierjährige Karina, was mit ihrem Spielgefährten passiert ist.

„Zum Abschuss verpflichtet“ ?????

Jäger haben das Recht, Katzen, die sich weiter als 200 Meter von der nächstliegenden Behausung entfernt haben, zu erlegen. „Jedes Haustier hat von seinem Besitzer beaufsichtigt zu werden“, erklärt Kreisjägermeister Volker Q..
„Denn Katzen können neben Kaninchen und Hasen auch gefährdete Vögel töten und somit den Bestand gefährden.“ Dies wiederum verpflichte einen verantwortungsbewussten Jäger zum Abschuss solcher wildernden Katzen oder auch Hunde.

Er kündigte bereits ganz großkotzig im Vorfeld an,
das er auch den Kater "Moritz" der Familie erschießen würde, sollte er ihn "erwischen"


http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1692640 Dithmarscher Landeszeitung

31.10.2005
Der Kater "Moritz" ist nun verschwunden. Ist er auch von diesem mutigen Katzenmörder oder einem seiner Genossen erwischt worden ? Angekündigt hatte er es ja bereits. Sein Fahrzeug wurde kurz nach den zwei Schüssen in unmittelbarer
Nähe des Wohnbereichs der Familie von der Heyde von mehreren Zeugen gesehen. (das allein heißt aber nicht viel)

Man kann nur vermuten was hier geschehen ist. Denn konkrete Beweise gibt es in diesem Fall leider noch nicht. Die großen Krieger und Retter der Menschheit, die Heger und Pfleger in grün, wissen genau wie man Haustiermorde vertuschen kann.


Ich fordere diese dreisten "Heger und Pfleger" einmal auf, der kleinen Tochter Karina in die Augen zu sehen
und ihr zu erklären, welchen Sinn diese Schandtaten haben.
Erklärt diesem traurigen Kind bitte einmal, das es sinnvoll und nötig war, ihre kleinen Freunde zu ermorden.

Nur habe ich dahingehend wenig Hoffnung, denn zu soviel Ehrlichkeit hat es bei diesen Typen ja noch nie gereicht.

Kommentare:

  1. Zu diesem Thema
    scheiden sich immer wieder die Geister
    bin Kein Jäger aber trotzdem find ich diese Verhalten richtig und korrekt da man nicht nur von sicht der Tierhalter ausbeurteilen kann.
    damit meine ich das die Jäger sachkündige Personen sind die dieses Entscheiden können wann ein "solche wildernde "Katze in die Natur zu stark ein greigft.

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    1. "... das die Jäger sachkündige Personen sind die dieses Entscheiden können wann ein "solche wildernde "Katze in die Natur zu stark ein greigft."
      Erstens: Soviel Unbedarftheit ist fast schon wieder rührend. Wovon träumen Sie eigentlich nachts??
      Zweitens: Die mangelnde Beherrschung der Muttersprache ist ein Ärgernis. Es nervt mich, wenn ich einen Text dreimal lesen muß, um ihn zu verstehen, weil weder Syntax noch Rechtschreibung und Interpunktion auch nur annähernd korrekt sind. Für gewöhnlich wende ich mich ab mit Grausen.
      Und SIE wollen ernst genommen werden? - siehe oben: "... nachts?"

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  2. Zu diesem Thema,
    das Recht steht auf der Seite des Jägers.
    Ich persönlich sehe das so ,dass man Katzen bei denen man weiß wem sie gehören erstmal läufen lässt,doch laufen diese Katzen öfter weg sollten sie erlegt werden und verwilderte sowieso!

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  3. Weg mit dem Viehzeug !!!!!!!!!!

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  4. AN Helge W., Rollo Petersen.,Peter Hansen.
    Wenn Sie selber Tiere hätten wüssten Sie wohl sehr wie groß der Schmerz für die Besitzer ist die ihr geliebtes Tier verlieren. Tier heißt nicht gleich Tier, es sind wie eigene Kinder. Man zieht diese groß. Man liebt sie und freut sich täglich diese zu sehen!
    Ich weiß man sollte so etwas nicht sagen, aber ich wünsche Ihnen wirklich sehr, vor allem Ihnen Helge W. das man Ihnen einen geliebten Menschen nimmt, damit Sie wissen dass das was sie schreiben nicht in Ordnung ist!
    Schämen Sie sich alle abgrund tief!
    EIn Jäger hat KEIN Recht eine Hauskatze zu erlegen oder einen Hund zu erschießen!!! Man kann diese vertreiben und solch Dinge abgewöhnen! Tiere lernen genauso wie Menschen!
    Es macht mich krank so etwas lesen zu müssen!

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  5. Hallo,
    ich oute mich im Vorfeld gleich mal als Jäger
    und möchte aus diesem Grund auch anonym bleiben.
    Mein Leben ist schon aufregend genug.
    Als erstes mal an Helge W., du bist dumm.
    Ich persönlich mag auch keine Katzen, schieße aber auch nicht alles gleich tot was mir über den Weg läuft. Zu den beiden ersten Kommentaren, eine Katze die man kennt und weiß das sie ein Zuhause hat, erlegt man nicht ohne vorher ein paar klärende Worte mit dem Besitzer zu wechseln.
    Was aber auch nicht vergessen werden darf, ist das beide Seite Pflichten haben. Jeder Besitzer von Tiern sollte es sich zur Pflicht nehmen sein Tier zu beaufsichtigen. Laut einer unabhänigen Studie aus den USA überleben 80% aller flügge gewordener Jungvögel den ersten Sommer nicht, weil sie Katzen zum Opfer fallen. Das ist kein Witz, sondern toter Ernst und kann jetzt von allen Tierschützern als Lüge dahin gestellt werden, ändert aber nichts. Noch eine kleine Anmerkung zu dem Kommentar von Anonym, du gehst sehr leichtfertig mit anderen Menschleben um, ist eigentlich auch nicht besser als der Unfug von Helge. Und ganz klar nein man kann einer Katze das mausen nicht aberziehen, das ist ein angeborener Instinkt.
    P.S. einfach mal bei google eingeben: studie
    usa katzen vögel.

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    1. Endlich mal ein einigermaßen vernünftiger Post.
      ABER:
      80% der Jungvögel überleben nicht, werden die ALLE von Katzen gefressen? Was ist mit Eulen, Falken, Füchsen, Luchsen, Eichhörnchen?
      Es gibt andere Studien, die belegen, daß die Nahrung von Katzen bis zu (!) 4% aus Vögeln besteht. Man hat dazu systematisch den Mageninhalt von Katzen untersucht, die von Jägern abgeschossen wurden.
      Wenn alle Jungtiere überleben würden, käme es zu verheerenden Überpopulationen. Mit dem Argument rechtfertigen sich Jäger im grünen Rock, gilt das nicht für Jäger auf vier Pfoten? Das hat im Übrigen die Natur schlau eingerichtet, wohl wissend, daß es Jäger gibt - denen fallen vor allem die kranken und schwachen Tiere zum Opfer, erst in zweiter Linie die dummen und unvorsichtigen und DANN ERST die, die einfach Pech hatten.
      Das schreibt auch eine Jägerin!

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