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26.01.2009

Katerchen „Moses“ vom wildernden Jagdhund getötet !

Katerchen „Moses“ vom wildernden Jagdhund getötet !



Es ist der 26. Januar 2005. Unweit vom Haus braut sich etwas zusammen, was sich
später noch als Unheil herausstellen soll.
Einige Jäger versammeln sich um mal wieder „Füchse" und andere Tiere zu ermorden.
Sie fahren mit dem Trecker und angehängtem Bauwagenanhänger über die fremden
Grundstücke bis an die Weidezäune heran. Laufen? Nein, viel zu kalt.
Und im Bauwagen kann man sich nicht nur gut aufwärmen sondern auch mal einen
kräftigen Schluck aus der Flasche nehmen, ohne dass es jemand sieht.
Teils freilaufend, teils angeleint, das jägereigene Werkzeug "Hund“. Eine Meute von
einigen Tieren. Die sollen ja schließlich die angeschossene Beute bringen und auch in
den Fuchsbau geschickt werden. Die "Naturschützenden Herren“ in grünem Filz zudem
bis an die Zähne bewaffnet und in echter „John Wayne“ Manier, die Flinte über der Schulter.

"Hallali" ... nun kann´s ja losgehen....

Wenn da nur nicht ein Hund wäre, der aber auch so gar nicht hören möchte. Er findet es viel interessanter, allein auf die Jagd zu gehen. Ohne „Herrchen“, der sich wiederum aber auch nicht an der Tatsache stört, das sein Hund ja nun „wildern“ könnte. Als ich mein Auto zu Hause abstellte, wurde ich vom Veranstalter dieses zweifelhaften Vergnügens begrüßt mit den Worten:

„Du,, mein Hund ist da seit 2 Stunden schon im Busch, der will einfach nicht hören und wieder rauskommen, aber den kennste ja. Falls der bei Euch auftaucht, bringste mir den mal nach Hause ?? Wir fahren dann schon mal weiter.“

Sich wieder seinen Kollegen zuwendend geht das Treiben munter weiter, während sein Hund sich unbeobachtet und allein im Wald herumtreibt, was er eigentlich nicht darf. ... Und Katerchen „Moses“ ??? Er kam nicht nach Hause wie sonst jeden Tag um diese Zeit. Grade wenn ein Auto die Einfahrt befuhr, musste er nachsehen, wer denn das nun war. Aber heute war das anders.

Nach Tagen des Suchens, - der Schnee war fast wieder weg-, fanden wir den kleinen Kerl dann mit zerrissener Kehle direkt im Bereich des
so genannten Luderplatzes unweit des Hauses. Dies ist das Wiesenstück vor dem Hochsitz, an dem stets Mais, Rüben und auch tote Tiere
ausgelegt werden von diesen Killern, um andere Opfer anzulocken. Ein merkwürdiges Indiz.

Die befragten Jäger aber, wollen von nichts wissen, keiner hat etwas gesehen, keiner hat etwas bemerkt. Wie immer also, was sollte man auch
anderes erwarten, von dieser verlogenen Zunft. Wenn man ihre Heldentaten nicht beweisen kann, ist es niemand gewesen.
Wie aber ist Moses dahin gekommen? An diese Stelle ?
Wir konnten ihn nur noch begraben. Er durfte nur 15 Monate alt werden.

Soviel zum Verantwortungsgefühl, soviel zur Nachbarschaftspflege, soviel zur Tierliebe.





Nachdem ich meine Recherchen abgeschlossen hatte, schrieb ich eine offizielle Beschwerde an die untere Jagdbehörde. Dieses Schreiben erhielt auch der verantwortliche Jagdpächter in Form einer Kopie. Die Jagdbehörde antwortete erst nach 3-maliger Anfrage. Der Jäger streitet natürlich die Vorwürfe ab. Er behauptet, sein Hund wäre das nicht gewesen, vielmehr hätten wir es hier mit einem Fuchs zu tun.
Ist diese Aussage nicht etwas sehr wackelig? Die 4 Füchse, die hier mal gelebt hatten, sind an diesem Tag umgebracht worden von diesen kranken "Grünlingen".
Im Übrigen ist der Hund dieses Herrn für sein Verhalten im Ort bereits bekannt. Er wurde in der Vergangenheit bereits schon öfter von beunruhigten Nachbarn in das Tierheim gebracht.

Wir sind sicher nicht die Einzigen, die einen kleinen Freund verloren haben, aber soweit hätte es nicht kommen müssen. Eine kurze Information über das Vorhaben "Jagd" an den einen Nachbarn (an uns) hätte ausgereicht um dieses Unheil zu verhindern.
Aber unsere "Grünröcke" brauchen sich ja nicht um das gute Miteinander bemühen, das ist ja gesetzlich auch nicht vorgeschrieben. Im Gegenteil. Auf meine Anfrage, ob man nicht wenigstens die Anwohner vor einer Jagd informieren könnte , wurde mir von der
Jagdbehörde mitgeteilt, dies ginge nicht, weil man das Auftauchen von hunderten Jagdgegnern befürchte. Man hat ja schließlich die staatliche Genehmigung und Rückendeckung sich wie "Der Elefant im Porzellanladen zu benehmen"

Offensichtlich wollte der Jagdpächter sich nicht vor seinen Gästen noch weiter die Blöße geben. Es ist ja auch höchstpeinlich, vor einem Bau zu stehen und seinen Hund stundenlang rufen zu müssen, ohne das dieser hört. Lieber geht man erst mal ohne Hund weiter, man könnte ja etwas verpassen. Im Übrigen stellt es eine Ordnungswidrigkeit dar, wenn man seine Katze weiter als 200 Meter ohne Aufsicht laufen lässt. (LJG NRW)
Dagegen ist es aber völlig in Ordnung wenn irgend ein "Verwirrter Grünrock" seinen Jagdhund darauf hetzt oder von der Waffe gebrauch macht und im Anschluss die Sache erfolgreich vertuscht.

Wir haben diese "netten Nachbarn, diese mutigen Kerlchen" nun besser im Auge, und dokumentieren das alljährliche Treiben rund ums Haus mit Funkstreckenkameras und anderen technischen Mitteln. Sollte sich jedoch ein weiterer Übergriff wiederholen,
stehen seit Kurzem noch andere Möglichkeiten (auf anderer Ebene) zur Verfügung, auf die ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte.

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