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26.01.2009

Katze „Happy“ kehrt gefangen in Falleisen heim

Katze „Happy“ kehrt gefangen in Falleisen heim

„Üblicherweise beginnt unser Tageswerk allmorgendlich mit einem gemeinsamen Frühstück - einem Frühstück bei Tisch und zu ebener Erde -
wenn Familie und unsere vier Katzen sich dem jeweils für sie Bestimmten zuwenden. Nicht so am vergangenen Sonntag, als Helga Kornigg
bereits mit einem wehen Klagen willkommen geheißen wurde. „Das schmerzverzerrte Maunzen unserer Katze, Happy’ ließ uns erschaudern,
der Anblick des in einer Falle gefangenen Tieres uns unmittelbar reagieren“.



Dabei Glück im Unglück: Happy schleppte sich schwer verletzt und mit großem Kraftaufwand über die Haidhofgründe nach Hause, und verkroch sich nicht wie viele ihrer Artgenossen dies täten. „Schon bei uns geboren, hat das Tier großes Vertrauen zu uns, eine anerzogene Charaktereigenschaft, die ihr nun wahrscheinlich das Leben rette“, ist Frau Helga Kornigg überzeugt. „Das Entsetzen war uns allen ins Gesicht geschrieben - rasch versuchten wir das Tier zu beruhigen und vom Schwanenhals am rechten Vorderlauf zu befreien“, erinnert sich Kornigg voller Entsetzen. Glücklicherweise konnte Happy rasch aus seiner qualvollen Umklammerung befreit werden, „in wie weit die Pfote des Tieres jedoch durchtrennt war, konnten wir auf den ersten Blick nicht erkennen“, griff Kornigg in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntag zum Telefon, um Tierärztin Mag. Silvia Kragnolini zu informieren. „Die sich auch spontan bereiterklärte, Happy nötigenfalls zu operieren“, schildert Kornigg die bangen Minuten auf dem Weg zum Tierarzt. „Unsere größte Angst war, dass Happy ihren Vorderlauf verlieren wird. Doch aufgrund der raschen Erstversorgung – das Bein des Tieres war komplett abgetrennt - die Knochen mussten mit einem Nagel erneut verbunden werden, konnte sein Bein vorerst erhalten werden. Nach einer Beobachtungsphase durfte Happy schließlich in häusliche Pflege entlassen werden, am Tag danach ging es dann zur Nachuntersuchung, die ein schockierendes Ergebnis brachte: Trotz aller Bemühungen begann das Gewebe abzusterben - der Vorderlauf des Tieres musste in Folge amputiert werden. „Nun wird unsere Happy wohl mit drei Beinen auskommen müssen“, kommentiert dies die Besitzerin fassungslos. Mit Unverständnis reagierten ob dieser Grausamkeit auch die Beamten der Stadtpolizei und die Jägerschaft. Chefinspektor Leopold Habres „Nicht auszudenken, wäre ein Kind in diese Falle gelangt“. Der Schwanenhals wurde im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen sichergestellt. „Das Aufstellen von Fallen zum Fangen von Tieren ist eine der hinterhältigsten und grausamsten Methoden, Tiere zu verletzen, zu quälen und zu töten.

Die in Fallen gefangenen Tiere versuchen sich zu befreien, dabei reißen sie sich teils die Pfoten aus, beißen sich die Zähne an den Eisenfallen aus und verenden langsam und grausam. Pro Jahr werden weltweit Millionen von Tieren auf diese Art umgebracht. (http://www.badenerzeitung.at/artikel/2005155.htm)

Es gibt verschiedene Arten von Fallen, einschließlich Schlingen- und Schachtelfallen, jedoch wird das Tellereisen am häufigsten verwendet. Diese einfache wie gleichermaßen sadistische Vorrichtung wurde bereits in mehr als 50 Ländern verboten, darunter Florida, Rhode Island und New Jersey. Tritt ein Tier auf die Feder des Tellereisens, schlagen die beiden Zahnreihen der Falle am Bein des Tieres zusammen.

Dr. Robert E. Cape erklärt, dass "für den Fall, dass die Falle ordnungsgemäß verankert wurde, das gefangene Tier darum kämpfen wird freizukommen und sich dabei den Fuß verstümmelt, was schwere, schmerzhafte Risswunden verursacht. Oder es versucht zu entkommen, indem es sich die gefangene Extremität abbeißt oder abdreht. Keiner konnte mich davon überzeugen, dass dies nicht schmerzhaft sein soll. Die Tiere müssen, nachdem sie gefangen wurden, noch weitere 10 bis 12 Stunden leiden. Nach längerer Zeit leidet das gefangene Tier auch unter der schrecklichen Erschöpfung, da der Versuch zu entkommen all seine Energie aufzehrt. Zusätzliches Leiden wird außerdem dadurch verursacht, dass es ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist; so bekommt es z.B. Frostschäden, erleidet einen Schock und stirbt schließlich. Eines von vier gefangenen Tieren entkommt, indem es seinen eigenen Fuß abbeißt. Sterben diese Tiere dann nicht an dem Blutverlust, an Fieber oder Wundbrand, fallen sie vermutlich sehr schnell anderen Tieren oder Jägern zum Opfer.

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