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16.01.2009

Katzenhaltung

Katzenhaltung
Mit der Anschaffung einer Katze übernimmt man für viele Jahre Verantwortung für das körperliche und seelische Wohl seiner neuen Mitbewohnerin. Die Lebenserwartung von Katzen liegt durchschnittlich zwischen 15 und 18 Jahren. Deshalb ist es wichtig, sich vorher detailliert über die Ansprüche und Bedürfnisse des Tieres zu informieren. Lesen Sie bitte entsprechende Fachliteratur, bevor Sie sich endgültig für eine Katze entscheiden.

Was ist bei einer Hauskatze zu beachten?
Die richtige Einstellung zur Katze und das Verständnis für ihre artspezifischen Eigenheiten erleichtern das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier. Katzen ordnen sich nicht (wie z.B. der Hund) dem Menschen unter. Ihre Eigenständigkeit muss respektiert werden.

Die meisten Menschen sind heute berufstätig und aus diesem Grunde für mehrere Stunden aus dem Haus. Häufiges Alleinsein macht die Katze krank. Deshalb ist anzuraten, zwei Katzen (möglichst in Kombination Katze/Kater oder Katze/Katze) zu halten. Der Altersunterschied zwischen beiden Tiere sollte nicht all zu groß sein.



Aus Tierschutzgründen raten wir dazu, Katzen grundsätzlich ab dem 6. Lebensmonat kastrieren zu lassen. Zum einen schützt man sich vor ungewollter Vermehrung (die Tierheime in Deutschland sind bereits voll genug), zum anderen wirkt sich eine Kastration positiv auf das Verhalten der Katzen aus: Sie streunen weniger weit umher. Kater markieren nicht mehr ihr Revier (penetranter Geruch auch im Haus), werden ruhiger und drängen nicht so stark ins Freie. Weibliche Katzen schließen sich dem Menschen enger an und die für Tier und Menschen belastende Rolligkeit entfällt.

Die Kastration ist die operative Entfernung der Hoden beim Kater bzw. der Eierstöcke bei der Katze. Die Sterilisation ist der operative Eingriff beim Kater durch Abbinden der Samenstränge, bei der Katze durch Abbinden der Eileiter. Eine Kastration wird der Sterilisation in der Regel vorgezogen.

Grundsätzlich sollte man den Katzen freien Auslauf gewähren, indem man eine Katzenklappe an der Tür anbringt oder ein Fenster, das die Katze gut erreichen kann, geöffnet lässt (nicht gekippt!). Es ist ratsam, der Katze vom Tierarzt einen Nummern-Code ins Ohr tätowieren zu lassen. Wird ein tätowiertes Tier gefunden oder aufgegriffen, kann anhand der Buchstaben bzw. der Zahlencodes der Besitzer ausfindig gemacht werden. Tätowierte Tiere werden von Katzenfängern meist wieder ausgesetzt, da anhand der Nummern der Diebstahl bzw. die Hehlerei nachgewiesen werden kann. Haben Katzen einmal freien Auslauf genossen, kann man sie nicht mehr an ein Leben nur in der Wohnung gewöhnen. Kann man beim besten Willen keinen Freilauf bieten, sollte auf jeden Fall für eine katzengerechte Wohnungseinrichtung und für ausreichende Anregung zur körperlichen Bewegung gesorgt werden.

Katzengerechte Wohnungseinrichtung
Die Katze benötigt verschiedene Kletter-, Versteck- und Aussichtsplätze. Richten Sie am besten in jedem Zimmer mindestens einen dieser Plätze ein (je mehr, desto besser). Sie benötigt außerdem ein Kratzbrett oder einen Kratzbaum, um dem Kratzbedürfnis der Katze nachzukommen. Dazu eignet sich z.B. ein Holzbrett mit einem übrig gebliebenen Stück Schlingen-Teppichboden oder ein Baumstamm mit einer Mindesthöhe von einem Meter. Auch Bastfußmatten sind zweckmäßig. Es ist günstig, einen Sitzplatz und ein Spielzeug auf dem Kratzbaum zu befestigen, um die Katze anzulocken. Trotzdem muss man damit rechnen, dass sie auch Möbel oder Tapeten zum Kratzen benutzt.

Sichern Sie Ihre Fenster mit entsprechenden Gittern. In gekippten Fenstern können sich Katzen einklemmen und beim Versuch, sich zu befreien, tödlich verletzen. Sichern Sie Ihren Balkon ebenfalls mit einem Gitter oder feinmaschigen Netzen.

Entfernen Sie alle giftigen Pflanzen aus Ihrer Wohnung und bieten Sie Ihrer Katze stattdessen Katzengras an.

Zeigen Sie Ihrer neuen Katze als erstes das Katzenklo. Sie erkundet die Wohnung von dort aus und weiß dann sofort, wo es ist. Das Katzenklo sollte möglichst groß und ohne Haube sein. Auch bevorzugen Katzen ein ruhiges Plätzchen. Achten Sie darauf, das Katzenklo regelmäßig zu säubern.

Bieten Sie Ihrer Katze unterschiedliches Spielzeug an. Geeignet sind Bälle, Papierbälle, leere Garnrollen, ein Karton zum Hineinklettern und raschelndes Seidenpapier. Ungeeignet ist das beliebte Wollknäuel. Es birgt die Gefahr des Strangulierens. Holen Sie sich Ihre Katze aus dem Tierheim. Sie sind voll von Katzen, die auf ein neues Zuhause warten.

Ratgeber Katzenhaltung als PDF-Datei
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?idfile=1590

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