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14.01.2009

Keine Entwarnung für geschützte Tiere

Keine Entwarnung für geschützte Tiere
Zum Vergleich: 2003 wurden insgesamt 117 Tiere (101 lebende und 16 tote Tiere) festgestellt. In mehr als 80 % der Fälle wurden die geschützten Arten bei Touristen sichergestellt, die sich aus ihrem Urlaubsland "nur" ein Souvenir mitbringen wollten. Kontrolliert wurden außerdem private Halter, gewerbliche Anbieter wie z.B. Zoohandlungen, Pelzgeschäfte und Greifvogelhändler. Das illegale Mitbringen geschützter Tier- und Pflanzenarten - egal ob als lebendes Exemplar oder als Präparat - kann Bußgelder von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen.

Umweltminister Eckhard Uhlenberg: "Nach wie vor ist Deutschland - wie die EU insgesamt - einer der lukrativsten Märkte für den illegalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. In Nordrhein-Westfalen sind im bundesweiten Vergleich die meisten Tiere eingezogen worden. Diese Bilanz zeigt, dass die Kontrollen effektiv sind. Wir werden sie weiter verstärken. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen und dem Raubbau an der Natur entgegenzuwirken, kann ich Urlauberinnen und Urlaubern nur empfehlen, auf den Kauf von geschützten Tieren und Pflanzen und daraus hergestellten Produkten zu verzichten. Ohne CITES-Bescheinigung verstoßen sie sonst - oft ohne dies zu wissen - gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Eine einfache Kaufquittung reicht nicht aus. Diese Tiere werden nur getötet oder gefangen, wenn es auch eine Nachfrage danach gibt. Deshalb sollte man bei der Suche nach typischen Souvenirs auf Erzeugnisse des heimischen Handwerks - etwa Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt. Glas oder K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oder Cadmium enthalten. Keramik-, Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen. Holz- und Handarbeiten - zurückgreifen."

Jährlich werden von deutschen Zollämtern in mehr als 1.000 Fällen Tiere und Pflanzen, ihre Teile oder daraus gewonnene Erzeugnisse beschlagnahmt, die den internationalen Artenschutzbestimmungen nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen (englisch: CITES) unterliegen. Sie dürfen entweder gar nicht oder nur nach vorheriger behördlicher Genehmigung eingeführt werden. Das Spektrum bei den Beschlagnahmungen reicht vom lebenden Tier über die Elfenbeinschnitzerei und den Gürtel aus Schlangenleder bis hin zur geschützten Muschelschale, die zufällig am Strand gefunden wurde.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen schützt derzeit etwa 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten. 95% dieser Tier- und Pflanzenarten sind grundsätzlich nach den Regeln der naturverträglichen Nutzung handelbar. Diese Arten, aber auch daraus hergestellte Teile und Erzeugnisse dürfen aber in der Regel nur mit einem CITES Dokument ein- und ausgeführt werden. Wer dennoch nicht auf den Kauf con geschützten Arten verzichten will, sollte sich bereits rechtzeitig vor Urlaubsantritt über die rechtlichen Bestimmungen zur Ein- und Ausfuhr informieren. Zuständig für diesbezügliche Auskünfte und die Ausstellung entsprechender Dokumente beim grenzüberschreitenden Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr mit Drittstaaten ist für die Bundesrepublik Deutschland das Bundesamt für Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz in Bonn, Tel.: 0228-8491-0; Internet: www.bfn.de.

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