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15.01.2009

Käfigeier sind out aktion tier startet Kampage

Käfigeier sind out
aktion tier startet Kampage



In Deutschland werden zurzeit etwa 40 Millionen Legehennen gehalten. Etwa 75 Prozent der Hennen leben in Anlagen mit mehrfach überund aneinandergereihten Käfigen, den so genannten Legebatterien. Hier fristen die Tiere mit mehreren Artgenossen auf engstem Raum zusammengepfercht, reduziert auf einen einzigen Zweck: Eier legen - und zwar möglichst viele und möglichst schnell. Die in der Legebatterie gehaltenen speziellen Hybridtypen erreichen etwa die zehnfache Legeleistung der herkömmlichen Haushuhn-Rassen.

In den fensterlosen Anlagen leben viele tausend Hühner. Oft sind es bis zu sechzigtausend Legehennen pro Halle. Zwischen vier und sechs Hühner werden in einen einzigen Käfig "gestopft", der Lebensraum einer Henne ist mitunter kleiner als ein DIN-A-4-Blatt. Die Tiere sehen nie das Tageslicht und haben auch niemals die Möglichkeit, auf einer grünen Wiese zu laufen, um dort nach Futter zu suchen, zu picken und zu scharren. Eine art- und tiergerechte Lebensweise ist in solch einem Betrieb in keiner Weise möglich.

Unverantwortlich!
Bereits Mitte der neunziger Jahre dokumentierten Bilder das trostlose Leben von Hühnern in Legebatterien. Und überall zeigt sich das gleiche Bild: verletzte, abgemagerte und tote Hühner in winzigen Käfigen. Zustände wie diese werden seit jeher von Tierschutzorganisationen und bewussten Verbrauchern als unerträglich empfunden. Bereits Ende der neunziger Jahre protestierten namhafte Organisationen mit groß angelegten Kampagnen und medienwirksamen Aktionen gegen Legebatterien. Mit Erfolg: das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied 1999, dass die Haltung von Hennen in Legebatterien verfassungswidrig ist und beschloss ein Käfigverbot. Dieses "Highlight" in der Geschichte des Tierschutzes sollte eigentlich die große Wende für deutsche Legehennen herbeiführen.

Doch die Rechnung wurde ohne die Geflügellobby gemacht. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, das näher rückende Käfigverbot zu umgehen, erfanden die Eierproduzenten so genannte Kleinvolieren. Diese ausgestalteten Käfige zur Gruppenhaltung von Legehennen wurden zum Entsetzen der Tierschützer Anfang 2007 vom Bundesrat tatsächlich als Alternative zum Batteriekäfig akzeptiert.

aktion tier liegen aktuelle Aufnahmen vor, die nachweislich in einer deutschen Anlage mit "Kleinvolieren" ausgestalteten Käfigen entstanden sind. Sie beweisen, dass diese Form der Legehennenhaltung ebenso tierquälerisch ist, wie die herkömmliche Batteriehaltung. Die Tiere sind weiterhin in einem Käfig eingesperrt, daran ändert auch der neue Name "Kleinvoliere" nichts. Die angeblichen Verbesserungen wie Sitzstangen, Gemeinschaftsnester und Bereiche zum Scharren sind wenig überzeugend. So besteht der Scharrbereich lediglich aus einer grünen Matte, die eher an einen Fußabtreter erinnert als an eine saftige, grüne Wiese. Auch die Sitzstangen verfehlen ihre Wirkung: Die Hühner rutschen mit ihren Krallen von den viel zu kleinen Stangen ab. Dennoch feiern Lobbyisten und verschiedene Politiker die Kleinvoliere als tierschutzgerechten Meilenstein in der Legehennenhaltung. Für die konservativen unter den Geflügelzüchtern ist die Kleinvoliere jedoch keine Alternative. Sie kämpfen für den Fortbestand der klassischen Legebatterie und zögern die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Übergangsfristen immer weiter hinaus. Wie aktion tier mit aktuellen Bildaufnahmen belegen kann, müssen weiterhin Millionen von Hühnern in den herkömmlichen, viel zu kleinen Käfigen leiden. Licht, Futter, Wasser - alles wird vollautomatisiert abgewickelt. Somit kann ein einziger Arbeiter tausende, gar hunderttausende von Legehennen "betreuen ". Wo die Kostenminimierung im Vordergrund steht, wird auf die Gesundheit der Tiere keine Rücksicht genommen. So werden die Hühner in den Käfigen auf Drahtgitterböden gehalten, die in ihre empfindlichen Krallen einschneiden und schmerzhafte Verletzungen verursachen. Die Enge in den Käfigen führt zu Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus. Tote Tiere werden mitunter tagelang zwischen den lebenden liegen gelassen. Eine kontinuierliche tierärztliche Betreuung erfolgt augenscheinlich nicht.

Auf Grund des Drucks von Tierschutz- und Verbraucherschutzorganisationen wurde 2004 ein einheitlicher Eierstempel eingeführt. Mit der neuen Kennzeichnung kann jeder Verbraucher nachvollziehen, aus welcher Haltungsform die Eier stammen. Auch aktion tier begrüßt den verbindlichen Eierstempel. In einer groß angelegten Kampagne überprüfte aktion tier im Jahr 2005 stichprobenartig die korrekte Kennzeichnung der Eier mittels des eigens entwickelten UVEierprüfers. Das Ergebnis der Untersuchung: "Auf den Eierstempel ist Verlass! " Um den Verbraucher mit der neuen Kennzeichnung vertraut zu machen und somit die Voraussetzung für einen tierschutzgerechten Einkauf zu schaffen, ging aktion tier in die Öffentlichkeit. Wie z.B. auf dem Berliner Alexanderplatz. Durch Aktionsstände, Videomaterial und Flyer wurden die Menschen umfangreich informiert. Auch die Medien sollten bei der Aufklärung der Bevölkerung helfen und berichteten über den neuen Eierstempel und die Kampagne von aktion tier.

Umfragen Anfang 2007 zeigen zumindest im Rahmen des Haushalts- Eierverbrauchs dann auch die deutliche Tendenz: Käfigeier sind out! Seitdem die Verbraucher wissen, was sich hinter der "3 " auf dem Stempel verbirgt, nämlich die Käfighaltung, entscheiden sich immer mehr Konsumenten für Eier aus Freiland- oder Bio-Haltung. So ist der Konsum von Käfigeiern in den letzten Jahren um knapp 20 Prozent zurückgegangen. Der Verkauf von Bio- und Freilandeiern stieg dagegen um 400 Prozent. Auch mehrere Supermarktketten erkannten diese Tendenz und handelten. "ALDI " und "Plus " beispielsweise haben Käfigeier komplett aus ihrem Sortiment genommen. Die Devise lautet also: "Handeln mit Gewissen! ".

Käfigeier sind out! Folgen Sie daher dem neuen Trend und verzichten Sie auf den Konsum von Käfigeiern. Die "3 " auf einem Ei steht jedes Mal für ein gequältes Tier. Investieren Sie bitte künftig ein paar Cent mehr pro Ei und helfen Sie dadurch mit, die Legebatterien in Deutschland nach und nach abzuschaffen. Denn Ihre Nachfrage regelt das Angebot der Händler. Handeln Sie jetzt!

aktion tier wird alle großen Handelskonzerne/Supermarktketten anschreiben und diese bitten, zukünftig keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Welche Konzerne mit Gewissen handeln und welche nicht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von "mensch und tier ".

In Deutschland werden zurzeit etwa 40 Millionen Legehennen gehalten. Etwa 75 % der Hennen leben in Anlagen mit mehrfach über- und aneinandergereihten Käfigen, den so genannten Legebatterien. Hier fristen die Tiere, mit mehreren Artgenossen auf engstem Raum zusammengepfercht, reduziert auf einen einzigen Zweck: Eier legen - und zwar möglichst viele und möglichst schnell. Die in der Legebatterie gehaltenen speziellen Hybridtypen erreichen etwa die zehnfache Legeleistung der herkömmlichen Haushuhn-Rassen. In den fensterlosen Anlagen leben viele tausend Hühner. Oft sind es bis zu sechzigtausend Legehennen, pro Halle. Zwischen 4 und 6 Hühner werden in einen einzigen Käfig gestopft, der Lebensraum einer Henne ist mitunter kleiner als ein DIN-A-4-Blatt. Die Tiere sehen nie das Tageslicht und haben auch niemals die Möglichkeit, auf einer grünen Wiese zu laufen, um dort nach Futter zu suchen, zu picken und zu scharren. Eine art- und tiergerechte Lebensweise ist in solch einem Betrieb in keinster Weise möglich.



Unverantwortlich!
Bereits Mitte der neunziger Jahre dokumentierten Bilder das trostlose Leben von Hühnern in Legebatterien. Und Überall zeigt sich das gleiche Bild: verletzte, abgemagerte und tote Hühner in winzigen Käfigen. Zustände wie diese werden seit jeher von Tierschutzorganisationen und bewussten Verbrauchern als unerträglich empfunden. Bereits Ende der neunziger Jahre protestierten namhafte Organisationen mit groß angelegten Kampagnen und medienwirksamen Aktionen gegen Legebatterien. Mit Erfolg: das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied 1999, dass die Haltung von Hennen in Legebatterien verfassungswidrig ist und beschloss ein Käfigverbot. Dieses Highlight in der Geschichte des Tierschutzes sollte eigentlich die große Wende für deutsche Legehennen herbeiführen.

Doch die Rechnung wurde ohne die Geflügellobby gemacht. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, das näher rückende Käfigverbot zu umgehen, erfanden die Eierproduzenten so genannte Kleinvolieren. Diese ausgestalteten Käfige zur Gruppenhaltung von Legehennen wurde zum Entsetzen der Tierschützer Anfang 2007 vom Bundesrat tatsächlich als Alternative zum Batteriekäfig akzeptiert.

aktion tier liegen aktuelle Aufnahmen vor, die nachweislich in einer deutschen Anlage mit Kleinvolieren/ausgestalteter Käfig entstanden sind, sie beweisen, dass diese Form der Legehennenhaltung ebenso tierquälerisch ist, wie die herkömmliche Batteriehaltung. Die Tiere sind weiterhin in einem Käfig eingesperrt, daran ändert auch der neue Name "Kleinvoliere " nichts. Die angeblichen Verbesserungen wie Sitzstangen, Gemeinschaftsnester und Bereiche zum Scharren sind wenig überzeugend. So besteht der Scharrbereich lediglich aus einer grünen Matte, die eher an einen Fußabtreter erinnert als an eine saftige, grüne Wiese. Auch die Sitzstangen verfehlen ihre Wirkung: Die Hühner rutschen mit ihren Krallen von den viel zu kleinen Stangen ab. Dennoch feiern Lobbyisten und verschiedene Politiker die Kleinvoliere als tierschutzgerechten Meilenstein in der Legehennenhaltung.

Für die konservativen unter den Geflügelzüchtern ist die Kleinvoliere jedoch keine Alternative. Sie kämpfen für den Fortbestand der klassischen Legebatterie und zögern die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Übergangsfristen immer weiter hinaus, wie aktion tier mit aktuellen Bildaufnahmen belegen kann, müssen weiterhin Millionen von Hühnern in den herkömmlichen, viel zu kleinen Käfigen leiden. Licht, Futter, Wasser - alles wird vollautomatisiert abgewickelt. Somit kann ein einziger Arbeiter tausende, gar hunderttausende von Legehennen "betreuen ". Wo die Kostenminimierung im Vordergrund steht, wird auf die Gesundheit der Tiere keine Rücksicht genommen. So werden die Hühner in den Käfigen auf Drahtgitterböden gehalten, die in ihre empfindlichen Krallen einschneiden und schmerzhafte Verletzungen verursachen. Die Enge in den Käfigen führt zu Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus. Tote Tiere werden mitunter tagelang zwischen den Lebenden liegen gelassen. Eine kontinuierliche tierärztliche Betreuung erfolgt augenscheinlich nicht.

Auf Grund des Drucks von Tierschutz- und Verbraucherschutzorganisationen wurde 2004 ein einheitlicher Eierstempel eingeführt. Mit der neuen Kennzeichnung kann jeder Verbraucher nachvollziehen, aus welcher Haltungsform die Eier stammen. Auch aktion tier begrüßt den verbindlichen Eierstempel. In einer groß angelegten Kampagne überprüfte aktion tier im Jahr 2005 stichprobenartig die korrekte Kennzeichnung der Eier mittels des eigens entwickelten UV-Eierprüfers. Das Ergebnis der Untersuchung: "Auf den Eierstempel ist Verlass! " Um den Verbraucher mit der neuen Kennzeichnung vertraut zu machen und somit die Voraussetzung für einen tierschutzgerechten Einkauf zu schaffen, ging Aktion Tier in die Öffentlichkeit. Wie hier auf dem Berliner Alexanderplatz. Durch Aktionsstände, Videomaterial und Flyer wurden die Menschen umfangreich informiert. Auch die Medien sollten bei der Aufklärung der Bevölkerung helfen und berichteten über den neuen Eierstempel und die Kampagne von aktion tier.

Umfragen Anfang 2007 zeigen zumindest im Rahmen des Haushalts-Eierverbrauchs dann auch die deutliche Tendenz: Käfigeier sind out!

Seitdem die Verbraucher wissen, was sich hinter der "3 " auf dem Stempel verbirgt, nämlich die Käfighaltung, entscheiden sich immer mehr Konsumenten für Eier aus Freiland- oder Bio-Haltung. So ist der Konsum von Käfigeiern in den letzten Jahren um knapp 20% zurückgegangen. Der Verkauf von Bio- und Freilandeiern stieg dagegen um 400%. Auch mehrere Supermarktketten sahen diese Tendenz und handelten. ALDI Nord und Plus beispielsweise haben Käfigeier komplett aus ihrem Sortiment genommen. Die Devise lautet: "Handeln mit Gewissen! ".

Käfigeier sind out, folgen Sie dem neuen Trend und verzichten Sie auf den Konsum von Käfigeiern. Die "3 " auf einem Ei steht jedes Mal für ein gequältes Tier. Investieren Sie künftig ein paar Cent mehr pro Ei und helfen Sie mit, die Legebatterien in Deutschland abzuschaffen. Ihre Nachfrage regelt das Angebot der Händler. Handeln Sie: Jetzt!!

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne hat aktion tier alle namenhaften Handelskonzerne angeschrieben und diese zu bitten, zukünftig keine Käfigeier mehr zu verkaufen.





Und schauen Sie sich auch den Beitrag der PETA über den "Landkost Eierbetrug" in der ARD Sendung Brisant an:
http://de.youtube.com/watch?v=faq68hdhNPk

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