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16.01.2009

Lufthansa Cargo und Artenschutzverbände PRO WILDLIFE und WDCS arbeiten zusammen

Lufthansa Cargo und Artenschutzverbände PRO WILDLIFE und WDCS arbeiten zusammen
Ab Mai 2001 weitgehender Verzicht auf Transport von Wildtieren

Lufthansa Cargo, PRO WILDLIFE und die Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) arbeiten künftig auf dem Gebiet des Tier- und Artenschutzes zusammen. Das Logistik-Unternehmen des Lufthansa-Konzerns und die beiden Tierschutzverbände haben sich auf ein umfassendes Maßnahmenpaket geeinigt, mit dem die deutsche Fracht-Airline das Engagement der Verbände für weltweiten Tier- und Artenschutz unterstützt. Lufthansa Cargo wird von Mai an keine Aufträge mehr annehmen, bei denen Wildtiere zu kommerziellen Zwecken versandt werden. "Damit leisten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten als Airline einen entscheidenden Beitrag zum Tier- und Artenschutz", erläuterte Dr. Andreas Otto, Vorstandsmitglied Marketing und Vertrieb der Lufthansa Cargo AG, die Kooperation mit den beiden Tierschutzverbänden.

Die beiden Verbände begrüßen die wegweisende Entscheidung der Lufthansa Cargo und fordern andere Fluglinien auf, sich diesem progressiven Beitrag zum Schutz von Wildtieren anzuschließen. "Der kommerzielle Tierhandel stellt eine gravierende Bedrohung von Arten dar: Die mit dem Handel verbundenen hohen Sterblichkeitsraten und Eingriffe in den Lebensraum gefährden zunehmend das Überleben von Wildtieren. Im Sinne des Tier- und Artenschutzes hat sich Lufthansa wieder einmal als Vorreiter der Branche erwiesen", erklärte Daniela Freyer, Sprecherin von PRO WILDLIFE. Niki Entrup, Geschäftsführer der WDCS Deutschland, betonte: "Wir hoffen, dass das gemeinsame Engagement zu einer generellen Wende im internationalen Wildtierhandel führt. Die Entscheidung von Lufthansa ist ein wichtiger erster Schritt gegen den Ausverkauf von Wildtieren. Nun sind die anderen Fluglinien gefragt, entsprechende Entscheidungen zu treffen."

Wildtiertransporte im Rahmen von Tierschutz- oder Artenschutzprojekten wird Lufthansa Cargo auch weiterhin durchführen. In Zusammenarbeit mit den Verbänden hat Lufthansa Cargo einen Kriterienkatalog erstellt, der sicherstellen soll, daß es sich bei den Transporten um Auswilderungen, wissenschaftlich geführte Zuchtprogramme, die eine Artenschutzmaßnahme darstellen, oder auch um lebensrettende Maßnahmen handelt.

Lufthansa Cargo hatte bereits in der Vergangenheit den Transport von Wildtieren eingeschränkt. Bereits 1990 hatte Lufthansa als erste Fluggesellschaft der Welt ein Embargo für wild gefangene exotische Vögel verhängt. Seit 1995 transportiert Lufthansa Cargo gemäß der erteilten Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums auch keine Primaten zwischen Drittländern mehr. Seit Dezember 1999 werden auch keine Wale und Delfine mehr von der deutschen Fracht-Airline befördert. Mit dem weitgehenden Stopp von Wildtiertransporten geht der Frachtcarrier jetzt noch einen bedeutenden Schritt weiter.

Gleichzeitig startet Lufthansa Cargo eine Qualitätsoffensive im Bereich des übrigen Lebendtiertransports, in dem die Airline als die beste in der Welt gilt. Aufgrund ihrer hohen Qualitätsstandards wurden Lufthansa Cargo bereits mehrmals die Transporte von wertvollen Pferden zu Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften anvertraut, wie zuletzt nach Sydney. Auch wurde Lufthansa Cargo bereits einige Male für vorbildliche Tiertransporte ausgezeichnet.

Im Rahmen der Einführung des neuen Spezial-Produkts "Live/td" soll die Kompetenz und Erfahrung bei der Abfertigung der lebenden Fracht gebündelt, dezentral stärker geschult, Zeitabläufe optimiert und das Bewusstsein für den Lebendtiertransport gefördert werden. Außerdem sollen die Transportabläufe von bestimmten Tierarten unter Einbeziehung von PRO WILDLIFE und WDCS auf Optimierungspotential hin geprüft werden."Für Lufthansa Cargo hat Tierschutz einen hohen Stellenwert", betonte Dr. Andreas Otto. "Wir möchten, dass die �lebende Fracht' unter bestmöglichen Bedingungen ihre Reise antritt und unversehrt wieder landet und dem Empfänger übergeben wird." "Wenn Tier- und Artenschutzgründe gegen einen Transport sprechen, lehnt Lufthansa Cargo diesen ab", fasst Werner Schüßler, Bereichsleiter Global Cargo Handling Services der Luftansa Cargo AG, die Position des Unternehmens zusammen.

http://www.prowildlife.de/de/Projekte/Ware_Wildtier/ware_wildtier.html
http://www.prowildlife.de/de/Mortalitaet.pdf

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