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12.01.2009

Mach etwas

Um was es geht

Heute füllt das Wissen über die Meere ganze Bibliotheken. Trotzdem hat der Mensch bisher nur einen kleinen Teil dessen erfasst, was die Weiten des Meeres an Schätzen und Geheimnissen bergen. Nur eines ist klar: Die Ozeane bestimmen das Schicksal dieses Planeten.

Jedes Jahr werden auf unseren Meeren bis zu 39 Millionen Tonnen Beifang tot und ungenutzt über Bord geworfen (darunter 300'000 Wale und Delfine sowie über 340'000 Seehunde). Unter Beifang versteht man nicht geniessbare oder zu kleine Fische, aber auch Schildkröten, Haie, Seevögel, Robben, Wale und Delfine, welche sich alle neben dem gewünschten Fang ebenfalls in den Netzen verfangen und dabei qualvoll verenden.

Oft ist das Verhältnis zwischen dem erwünschten Fisch und dem Beifang geradezu absurd. So werden zum Beispiel für 1 Tonne Seezunge etwa 11 Tonnen Beifang getötet und für 1 Tonne Garnelen sterben bis zu 14 Tonnen Beifang. Wir benötigen ein neues Bewusstsein für unsere Unterwasserwelt. Die Einstellung zum Konsum von bedrohten Arten wie Schwertfisch (Segelfisch), Thunfisch oder Garnelen sind nur ein Beispiel wie wir zum Schutz beitragen müssen.

Gemäss Yaqu Pacha und der World Association of Zoos and Aquariums werden unsere Meere bis zum Jahr 2048 dem kompletten Zusammenbruch nahe sein - verursacht durch Überfischung, getöteter Beifang und den ins Meer eingeleiteten Chemikalien. Drei Viertel der weltweiten Bestände an Fischen und Meeresfrüchten sind bereits überfischt.
Rund 80% des zum Leben benötigten Sauerstoffs werden von nur zwei in den Ozeanen lebenden Algenarten produziert. Werden die Ozeane und somit diese für uns lebenswichtigen Algenarten zerstört, wird sämtliches Leben zerstört - auch unser eigenes! Aus dem Wasser kam und kommt das Leben, vom Wasser hängt alles ab. Sterben die Ozeane, bedeutet das das Ende aller Ökosysteme.

Dies sind alles Informationen, die bereits vorliegen, aber immer wieder von Regierungen oder deren verantwortlichen Institutionen unterdrückt oder für ihre eigenen Zwecke zurechtgebogen werden.
Wir wollen zeigen, wie einfach es ist, selbst einen positiven Beitrag zu leisten - es braucht weder Zeit, Geld noch sonstige Anstrengungen; eine gesunde Einstellung und ein entsprechendes Verhalten reichen bereits aus.

Schau nicht weg - mach etwas!
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Warum die Haie schützen?

Haie erhalten das Mass der Artenvielfalt im Meer aufrecht und stellen damit sicher, dass sich keine Art explosionsartig vermehren und ausdehnen kann.

Die meisten Raubtiere über 50 kg auf dieser Welt sind Haie. Seit fast 400 Millionen Jahren erfüllen sie zuverlässig ihre Aufgabe als Meeres-Polizei, indem sie kranke und verletzte Tiere entfernen und so auch zur genetischen Stabilität der einzelnen Fischarten beitragen.

Haie werden derzeit um ein vielfaches mehr gefangen, als sie sich selbst vermehren können. Die meisten Arten erreichen erst nach vielen Jahren ihre Geschlechtsreife, wo sie dann im Abstand von zwei oder mehr Jahren nur wenige Nachkommen produzieren.

Durch die globale Verbreitung der Haie muss angenommen werden, dass nach deren Ausrottung die Folgen auch global auftreten werden. Ein teilweiser oder vollkommener Kollaps der einzelnen Nahrungsketten kann als Folge nicht ausgeschlossen werden.
Die hieraus resultierenden Folgen für unsere Umwelt und auch die Zukunft der Menschheit kann wohl nur als katastrophal bezeichnet werden.

Wie schlimm es wäre, wenn...

Für viele Meerestiere stellt der Mensch eine grosse Gefahr dar. Er ist meist grösser und mächtiger als sie und hat besondere Mittel, sie zu kontrollieren oder zu vernichten.

Stell dir jetzt vor, wie es wäre, wenn es ein Lebewesen gäbe, welches viel mächtiger ist als du und ...

-ohne zu fragen zu dir nach Hause käme, alles anfassen und Sachen kaputt machen würde

-zu dir nach Hause käme und Sachen mitnehmen würde, welche eigentlich dir gehören

-dich unaufgefordert anfassen oder festhalten würde

-ein riesiges Netz über deinen Wohnraum werfen und dann teilweise deine Freunde und Familie nutzlos töten würde

Wir Menschen wären doch die ersten, die so ein Verhalten nicht dulden würden. Warum aber verhält sich genau der Mensch so unter Wasser? Wenn Meerestiere sprechen könnten, würden sie die Menschen sicher nicht als ihre Freunde bezeichnen!

Wie schön es wäre, wenn...

Jeder sollte sich eigentlich so verhalten, wie es sich in einer fremden Gegend gehört, nämlich mit Rücksicht und Respekt.
Stell dir nun vor, wie es wäre, wenn es ein Lebewesen gäbe, welches viel mächtiger ist als du und ...

- nur zu dir nach Hause käme, wenn du es dazu aufforderst und nichts anfassen und nichts kaputt machen würde

- zu dir nach Hause kommen und deine Sachen nur mit den Augen bewundern würde

- dich mit einem angenehmen Abstand beobachten, aber auf gar keinen Fall berühren oder gar festhalten würde

- sich nur gerade das nimmt, was es zum Leben braucht und nichts Unnötiges dabei beschädigt oder gar tötet

Wäre das nicht eigentlich das ganz normale Verhalten? Wer selbst mit Rücksicht und Respekt behandelt werden will, muss auch seine Umwelt mit Rücksicht und Respekt behandeln. Es ist nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben.

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